Oppositionspolitiker Olympio wieder in Togo
HB BERLIN. Wie ein Triumphator ist der togolesische Oppositionspolitiker Gilchrist Olympio am Samstag nach acht Jahren aus dem Exil in seine Heimat zurĂŒckgekehrt. Mit PalmenblĂ€ttern winkten tausende Menschen dem Sohn des 1963 ermordeten, ersten frei gewĂ€hlten PrĂ€sidenten Sylvanus Olympio zu, als er von der Grenze nach Lome fuhr, der Hauptstadt von Togo.
Dort wird Gilchrist Olympio Wahlkampf fĂŒr das Oppositionslager und dessen Spitzenkandidaten Emmanuel Bob Akitani machen. Seine RĂŒckkehr wurde durch den Tod von Exmachthaber Gnassingbe Eyadema am 5. Februar möglich.
Zwar installierte das MilitĂ€r dessen Sohn Faure Gnassingbe als PrĂ€sident. Nach Protesten aus dem In- und Ausland musste dieser jedoch zurĂŒcktreten und Wahlen ausrufen. Diese sollen nun am 24. April stattfinden.
Gilchrist Olympio darf daran nicht teilnehmen, weil er in den vergangenen Jahren nicht in Togo gelebt hat. Das entsprechende Gesetz hatte noch ExprĂ€sident Gnassingbe Eyadema erlassen. «Dennoch bin ich froh, zurĂŒck zu sein», sagte Olympio am Samstag vor seinen AnhĂ€ngern.
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