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	<title>aktuelle Informationen - Tipps - Praktische Info - Hilfsprojekte - Hotels - Events -  Anzeige - Togo - togolese.deDie Geschichte Togos </title>
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	<description>Togo Informationen zu Politik - Wirtschaft - Geschichte - Reise - Kultur - Tipps - Events - kostenlose Anzeige - Hotels in togo - Adressen Online - Togolese.de</description>
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		<title>Die Geschichte Togos</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 06:10:21 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_382" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2009/12/PolizeitruppeTogo.jpg"><img class="size-medium wp-image-382" title="Die Polizeitruppe von Togo in der Kolonialzeit" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2009/12/PolizeitruppeTogo-300x222.jpg" alt="Die Polizeitruppe von Togo in der Kolonialzeit" width="300" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">Die Polizeitruppe von Togo in der Kolonialzeit</p></div>
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<h3><a id="Vorkoloniale" name="Vorkoloniale">Vorkoloniale Geschichte</a></h3>
<p>Archäologische Funde belegen, dass Teile von Togo schon vor über 3000 Jahren besiedelt waren. Erst relativ spät, gegen Ende des 17. Jhs. entstanden auf dem Gebiet des heutigen Staates ein paar kleine regionale Reiche, wie das “Königreich” der Guin (Glidji/Aného), das Tschaoudjo-Reich der Tem (Kparatao/Sokodé) und das Reich der Anoufo von Sansanné-Mango. Sie lagen in einer Pufferzone zwischen den mächtigen Königreichen der Ashanti, der Mossi und von Dahomé.</p>
<p>Viele der heute in Togo ansässigen Völker und Volksgruppen sind in den vergangenen Jahrhunderten aus verschiedenen Nachbarregionen in das heutige Territorium eingewandert. Die Ewé kamen aus der Region von Oyo im heutigen Nigeria über die historischen Stationen Ketou (Bénin), Tado, Notsé, um sich dann zwischen den Flüssen Volta und Mono anzusiedeln. Die Fante und Ga (Mina/Guin) kamen aus dem heutigen Ghana, die Tem aus Burkina Faso u. a. Sahelländern, die Anoufo aus der Elfenbeinküste.</p>
<p>Ab 1471 landeten portugiesische Seefahrer, später auch andere Europäer an der Küste Oberguineas und der Handel zwischen Westafrika und Europa nahm seinen Anfang, der im transatlantischen Sklavenhandel einen traurigen Höhepunkt finden sollte.</p>
<div id="attachment_1180" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/01/sklavenkueste.gif"><img class="size-medium wp-image-1180" title="sklavenkueste" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/01/sklavenkueste-300x300.gif" alt="Sklavenküste Westafrika" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Sklavenküste Westafrika</p></div>
<p>Seitdem war die Küste Togos als Beginn der sogenannten Sklavenküste bekannt, weil sie Europäern als Quelle für schwarzafrikanische Sklaven diente. Das Gebiet erstreckte sich von der Voltamündung bis zum Nigerdelta. Die Kleinstaaten des Südens beteiligten sich am Sklavenhandel mit den Europäern und profitierten so davon. Die Völkerschaften des bergigen, mittleren Togos dagegen musste sich immer wieder den Attacken der Sklavenjäger entziehen.</p>
<p>Der einzige Handelsplatz zu jener Zeit war Popovi (Kleinpopo, 1905 in Anecho umbenannt). Die aus Elmina zugewanderten afrikanischen Händler zeichneten sich nicht nur durch den Besitz von Feuerwaffen aus (deshalb Poupou = Bumbum), sie waren auch im Umgang mit Europäern erfahrene Händler. Die europäischen Sklavenkäufer zogen deshalb von Popovi nach Ouidah weiter, wo sie die dortigen unerfahrenen Afrikaner im Handel leichter übervorteilen konnten. Von Ouidah, dem Hafen des Reiches Dahomey, exportierten sie Menschen nach Amerika en gros; in Popovi kauften Europäer nach ihren individuellen Wünschen Menschen bestimmten Alters und Geschlechts, die ihnen die afrikanischen Zwischenhändler in Popovi im “stillen Sklavenhandel” aus dem Landesinnern beschafften. 1807 verbot die britische Regierung den transatlantischen Sklavenhandel. Aber da die Sklaverei in Amerika noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts fortbestand, wurden weiterhin Menschen – nunmehr illegal – dorthin verschifft. 1835 wurde an der Togoküste der zweite Platz des atlantischen Handels gegründet: Porto Seguro (heute Agbodrafo) mit den fünf Ursprungsdörfern auf dem Plateau über der Lagune, das so den Sammelnamen Togo erhielt.</p>
<p>Wiederum im Gegensatz zu den Küsten westlich und östlich des heutigen Togo kam es aber bis 1884 aufgrund der ungünstigen natürlichen Gegebenheiten nicht zur Gründung europäischer Stützpunkte und nur der Ort Aného erlangte eine bescheidene Bedeutung als Handelsplatz an der Küste. Ein Umstand, der für die Entstehung des modernen Togo letztlich verantwortlich war: Die Küste Togos war der Ende des 19. Jahrhunderts noch von europäischer Einflussnahme frei gebliebene Teil der westafrikanischen Küste.</p>
<h3><a id="Kolonialzeit" name="Kolonialzeit">Kolonialzeit</a></h3>
<div id="attachment_1177" class="wp-caption alignleft" style="width: 251px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/01/gustav-Nachtigal.jpg"><img class="size-medium wp-image-1177" title="gustav-Nachtigal" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/01/gustav-Nachtigal-241x300.jpg" alt="Gustav Nachtigal (* 23. Februar 1834 in Eichstedt (Altmark); † 20. April 1885 vor der Küste Westafrikas) war ein deutscher Afrikaforscher." width="241" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Gustav Nachtigal (* 23. Februar 1834 in Eichstedt (Altmark); † 20. April 1885 vor der Küste Westafrikas) war ein deutscher Afrikaforscher.</p></div>
<p>Am 5. Juli 1884 wurden einzelne Orte im heutigen Togo (or Bageida) durch einen Vertrag zwischen einem Vertreter des Königs Mlapa III. und dem deutschen Generalkonsul für Westafrika, Gustav Nachtigal zum deutschen Schutzgebiet erklärt. Am 5. September 1884 folgte ein Schutzvertrag zwischen dem zum Konsul in Lome ernannten Kaufmann Randad und dem König von Porto Seguro. In einem Protokoll vom 24. Dezember 1885 erkannte Frankreich die deutsche Schutzherrschaft über Anecho an. Die Abgrenzung zu den benachbarten Kolonien erfolgte durch das deutsch-französische Abkommen vom 23. Juli 1897 und die Vereinbarung über die Abgrenzung zwischen Togo und den französischen Besitzungen in Dahomé (jetzt Benin) und dem Französischen Sudan vom 28. September 1912 bzw. den deutsch-britischen Abkommen vom 1. Juli 1890 und 14. November 1899. 1914 umfasste die Kolonie eine Fläche von 87.200 km².</p>
<p>1885 wurde Ernst Falkenthal zum ersten Kaiserlichen Kommissar mit Sitz in Bagida ernannt. Unter seiner Ägide erfolgte am 30. November 1885 die Gründung einer Polizeitruppe. 1889 wurde er durch Jesko von Puttkamer abgelöst.</p>
<div id="attachment_1183" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/01/herrschaft2.png"><img class="size-medium wp-image-1183" title="herrschaft2" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/01/herrschaft2-300x245.png" alt="Dreißig Jahre, von 1884 bis 1914, dauerte die deutsche Kolonialherrschaft in Togo. Rücksichtslos wurden einerseits Völker getrennt und andererseits auf einem kolonialen Territorium unfreiwillig vereint." width="300" height="245" /></a><p class="wp-caption-text">Dreißig Jahre, von 1884 bis 1914, dauerte die deutsche Kolonialherrschaft in Togo. Rücksichtslos wurden einerseits Völker getrennt und andererseits auf einem kolonialen Territorium unfreiwillig vereint.</p></div>
<p>1886 wurde die deutsche Herrschaft auf die Landschaften Towe, Kewe, Agotime und Agome-Palime, 1887 auf Liati ausgedehnt. Ab 1888 erfolgten mehrere Expeditionen in das entferntere Hinterland zur Manifestation der deutschen Oberhoheit und zum Abschluss weiterer Verträge mit der eingesessenen Bevölkerung, u.a. durch Hauptmann Curt von François (1888), Stabsarzt Dr. Ludwig Wolf (1889) und Dr. Hans Gruner und Oberleutnant Ernst von Carnap-Quernheimb (1894).</p>
<p>Binnenlandstationen entstanden in Bismarckburg (1888), Misahöhe (1890), Kete Krachi (1894) und Sansanné-Mango (1896).</p>
<p>1914 bestanden in Togo acht Verwaltungsbezirke: Lome-Stadt, Lome-Land, Anecho, Misahöhe, Atakpamé, Kete Krachi, Sokode und Sansane-Mangu</p>
<p>Schon kurz nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde es von Großbritannien und Frankreich besetzt. Die deutsche Polizeitruppe kapitulierte am 27. August 1914.</p>
<div id="attachment_1188" class="wp-caption alignleft" style="width: 247px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/01/Togo_Deutsches_kolonie21.jpg"><img class="size-medium wp-image-1188" title="Togo_Deutsches_kolonie2" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/01/Togo_Deutsches_kolonie21-237x300.jpg" alt="Der Westteil Togos kam 1919 faktisch zur britischen Kolonie Goldküste, der Ostteil wurde französisches Mandatsgebiet" width="237" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der Westteil Togos kam 1919 faktisch zur britischen Kolonie Goldküste, der Ostteil wurde französisches Mandatsgebiet</p></div>
<p>Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Ostteil der Kolonie (ca. 2/3 des Gebietes mit der gesamten Küste) an Frankreich (Französisch-Togoland), der Westteil an Großbritannien (Britisch-Togoland) als Völkerbundsmandat übergeben, (faktisch aber von der Goldküste aus verwaltet), nach dem Zweiten Weltkrieg wurde daraus ein UN-Treuhandgebiet.</p>
<p><em> Togoland war eine deutsche Kolonie, die von 1884 bis 1914 (bzw. 1919, siehe unten) bestand. Das damalige Gebiet umfasste die heutige Republik Togo und den östlichsten Teil Ghanas und besaß eine Fläche von ca. 87.200 km². Die Kolonie Togoland wurde 1905 offiziell in Togo umbenannt.</em></p>
<p><a id="Unabhängigkeit" name="Unabhängigkeit">Unabhängigkeit</a></p>
<div id="attachment_1197" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/01/monument-de-independance.jpg"><img class="size-medium wp-image-1197" title="monument-de-independance" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/01/monument-de-independance-300x202.jpg" alt="&quot;Monument de L'independance&quot; Unabhängigkeit Monument in Lomé Togo" width="300" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Monument de L&#39;independance&quot; Unabhängigkeit Monument in Lomé Togo</p></div>
<p>1957 schloss sich Britisch-Togoland an das nun unabhängige Ghana an. Der französische Teil erhielt 1955 von Frankreich Autonomie. Am 27. April 1960 erhielt Togo schließlich die volle Unabhängigkeit; erstes Staatsoberhaupt wurde Sylvanus Olympio.</p>
<p>General Gnassingbé Eyadéma, 1967 als Militärchef an die Macht gekommen, war Afrikas am längsten regierender Staatschef. Hinter der Fassade von freien Mehrparteien-Wahlen, die zu Beginn der 1990er Jahre eingerichtet wurden, blieb die Regierung stets unter starker Kontrolle General Eyadéma. Seine Partei Rassemblement du peuple togolais (RPT) hat ihre Macht seit 1967 fast durchgehend halten können. Ein guter Freund von Eyadéma war Franz Josef Strauß, gemeinsam gründeten sie die bayerisch-togoische Gesellschaft. Weitreichende Folgen hatte ein Flugzeugabsturz, den Eyadéma 1974 als einziger Passagier überlebte. Infolge der Glorifizierung Eyadémas und der Verklärung des Absturzes als Attentat der ‚Internationalen Hochfinanz’ erfuhr Togo einen, durchaus dem Kontinentalen Trend entsprechenden, nationalistischen Ruck. Wirtschaftlich bedeutete dieses eine verstaatlichung des wirtschaftlich bedeutsamen Phosphatabbaus, kulturell eine Besinnung auf afrikanische Namen. So gab Eyadéma seinen Vornamen Etienne auf und benannte sich Gnassingbé, aus Stadtnamen wie Palimé, Bassari oder Anécho wurde Kpalimé, Bassar und Aného.</p>
<p>Faure GnassingbéAb 1990 wuchsen die Unruhen in der togoischen Bevölkerung und es kam zu gewaltsamen Protesten. Auch unter dem Druck des – angesichts offensichtlicher Menschenrechtsverletzungen und dem Fund von 28 Leichen in einer Bucht bei Lomé schockierten – Auslands musste Eyadéma der Einberufung einer Nationalkonferenz zustimmen, der mit 1.000 Delegierten unter der Leitung des Bischofs von Attakpamé, Philippe Kpodzro zusammentraf und am 13. Juli 1991 ihre Souveränität erklärte. Die Übergangsregierung unter Joseph Kokou Koffigoh scheiterte, nicht zuletzt dadurch, dass Koffigoh den eingeschlagenen Kurs nicht konsequent verfolgte und bereits nach kurzer Zeit mit Eyadéma über die Aufnahme alter Regierungsmitglieder der verbotenen RPT in die neu zu bildende Regierung verhandelte und Eyadéma in zahllosen Übergriffen auf Oppositionspolitiker das Militär als Druckmittel verwendete.</p>
<p>Nach dem Tod von Gnassingbé Eyadéma am 5. Februar 2005 ernannte die Armee des Landes seinen Sohn Faure Gnassingbé zum neuen Präsidenten. Am 25. Februar trat dieser unter internationalem Druck wieder zurück. Das Amt wurde vom Parlamentspräsidenten übernommen. In der äußerst umstrittenen Wahl vom 24. April 2005 wurde Faure Gnassingbé zum Präsidenten gewählt. Unruhen mit über 500 Toten waren die Folge. Zehntausende Menschen flüchteten aus Togo.</p>
<p>Togo geriet wegen Menschenrechtsverletzungen durch viele internationale Organisationen unter Druck, was dazu führte, dass bis heute viele bilaterale und multilaterale Entwicklungshilfeprojekte eingefroren wurden und erst langsam wieder gewährt werden[2] Das Parlament entschied am 23. Juni 2009 einstimmig, die Todesstrafe abzuschaffen; bestehende Urteile werden in lebenslange Haftstrafen umgewandelt.[3] Damit ist Togo weltweit das 94. Land, das die Todesstrafe für alle Verbrechen aus den Gesetzen gestrichen hat.</p>
<h3><a id="Literatur" name="Literatur">Literatur</a></h3>
<ul>
<li>Deutsches Kolonial-Lexikon, Band 3 (Leipzig 1920), S. 522–526</li>
<li>Die deutschen Kolonien, Schauplätze und Schicksale 1884–1918</li>
<li>Ralph Erbar, Ein „Platz an der Sonne”? Die Verwaltungs- und Wirtschaftsgeschichte der deutschen Kolonie Togo 1884–1914.</li>
<li>Stuttgart 1991 (= Beiträge zur Kolonial- und Überseegeschichte Bd. 51)</li>
<li>Edward Graham Norris, Die Umerziehung des Afrikaners : Togo 1895–1938, München : Trickster, 1993.</li>
<li>Johannes Thomas Koloniale Vergangenheit. Droht die Erinnerung die Nation zu spalten? (Kommentierte Dokumentation) in: Dokumente. Zs. für den deutsch-französischen Dialog Heft 2/2006, S. 60ff, zu Togo: 69 ff (Subsaharisches Afrika) über massive Gegensätze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich hinsichtlich der Machthaber Togos nach 2000, Gegensätze, die in Morden und dem Abbrennen des Goethe-Instituts kumulierten. (Artikel im PDF-Format)</li>
</ul>
<h3>Weblinks</h3>
<ul><a href="http://www.deutsche-schutzgebiete.de/togoland.htm" target="_blank">Togo – deutsche Kolonien</a> – Webseite über die deutsche Kolonialzeit</ul>
<h3>Einzelnachweise</h3>
<ul>
<li>Comi M. Toulabor: Le Togo sous Eyadéma. Khartala, Paris 1986, ISBN 2-86537-150-6.</li>
<li>afrol.com: <a href="http://www.afrol.com/articles/27419" target="_blank">EU hebt Sperre für Togo auf</a> (3. Dezember 2007)</li>
<li>europa.eu: <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=PESC/09/78&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE&amp;guiLanguage=en" target="_blank">Erklärung des Vorsitzes im Namen der EU zur förmlichen Abschaffung der Todesstrafe in Togo</a> (03. Juli 2009)</li>
<li>amnesty.de: <a href="http://www.amnesty.de/2009/6/25/togo-schafft-todesstrafe-ab" target="_blank">Togo schafft Todesstrafe ab</a> (25. Juni 2009)<br />
Einklappen</p>
<ul>Quelle: <a href="http://www.deutsche-schutzgebiete.de/togoland.htm" target="_blank">Togo – deutsche Kolonien</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Togos" target="_blank">Wikipedia.de</a>, <a href="http://www.kopfwelten.org/kp/orte/afrikaviertel/togo/index.html">http://www.kopfwelten.org</a>,<a href="http://www.e-kolumbus.de/media/image/rundreise/V3/8014/gross/7602_0116.gif">http://www.e-kolumbus.de</a></ul>
</li>
</ul>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.togolese.de/die-geschichte-togos" target="_blank"><img src="http://www.togolese.de/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.togolese.de/die-geschichte-togos" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p><img src="http://www.togolese.de/?ak_action=api_record_view&id=1169&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die deutsche Kolonialherrschaft in Togo. (1884-1914)</title>
		<link>http://www.togolese.de/die-deutsche-kolonialherrschaft-togo-18841914</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 09:55:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://togolese.de/wp-content/uploads/2009/12/herrschaft2.png"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-376" title="herrschaft2" src="http://togolese.de/wp-content/uploads/2009/12/herrschaft2.png" alt="herrschaft2" width="367" height="300" /></strong></a><strong>Dreißig Jahre, von 1884 bis 1914, dauerte die deutsche Kolonialherrschaft in Togo. Die flächenmäβig kleinste der deutschen Kolonien in Afrika wurde von den Deutschen willkürlich nach einem Dorf benannt und</strong>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://togolese.de/wp-content/uploads/2009/12/herrschaft2.png"><strong><img class="alignleft size-full wp-image-376" title="herrschaft2" src="http://togolese.de/wp-content/uploads/2009/12/herrschaft2.png" alt="herrschaft2" width="367" height="300" /></strong></a><strong>Dreißig Jahre, von 1884 bis 1914, dauerte die deutsche Kolonialherrschaft in Togo. Die flächenmäβig kleinste der deutschen Kolonien in Afrika wurde von den Deutschen willkürlich nach einem Dorf benannt und genauso willkürlich zogen sie die Grenzen des Landes.</strong></p>
<p>Rücksichtslos wurden einerseits Völker getrennt und andererseits auf einem kolonialen Territorium unfreiwillig vereint. Die Deutschen waren somit an der Entstehung des heutigen Togo maßgeblich beteiligt.</p>
<p>Auffällig im Vergleich zu den anderen deutschen Kolonien ist, dass Togo seit Beginn der deutschen Kolonialherrschaft das Image einer „Musterkolonie“ anhing. Dieses Trugbild wird bis heute oft bemüht, wenn es um die deutsche Kolonialzeit in Togo geht. Im Gegensatz zum „Maji-Maji-Krieg“ in Deutsch-Ostafrika oder dem „Herero-Krieg“ in Deutsch-Südwest gab es in Togo keinen bekannt gewordenen Kolonialkrieg. Dadurch entsteht leicht der Eindruck, in Togo habe es seitens der afrikanischen Bevölkerung keinen Widerstand gegen die koloniale Unterdrückung durch die Deutschen gegeben. Doch auch in Togo regte sich groβer Protest. Allerdings gelang es den deutschen Kolonialherren, diesen unter dem Deckmantel der „Musterkolonie“ gut zu verschleiern. Und somit musste die angeblich friedliche, scheinbar rentable deutsche Kolonie Togo immer wieder zur Rechtfertigung der gesamten deutschen Kolonialpolitik herhalten. Auf die deutsche folgten in Togo die englische und die französische Kolonialherrschaft, bis das Land 1960 nach 76 Jahren kolonialer Fremdbestimmung unabhängig wurde. Der Name „Togo“ ist geblieben.</p>
<p><strong>Die Anfänge deutscher Kolonialherrschaft an der Togoküste (1884-1894)</strong></p>
<p><a href="http://webaffe.de/wp/wp-content/uploads/2009/10/herrschaft2.png"></a>1884 waren die relativ stabilen politischen und sozialen Bedingungen an der Togoküste das Ergebnis langfristiger historischer Entwicklungen. In der Region lebten zahlreiche, sich sprachlich und kulturell unterscheidende Gesellschaften. Die Bevölkerungsdichte war für relativ hoch, besonders dort, wo man sich vor den Auswirkungen des transatlantischen Sklavenhandels hatte schützen können. Seit dem 15. Jahrhundert war der Süden Westafrikas einschlieβlich der Togoküste kolonial beeinflusst worden. Zunächst beschränkte sich der Kontakt zwischen den europäischen Mächten und Afrika hauptsächlich auf den Export-Import-Handel sowie auf christlich missionarische Tätigkeiten. Auch die Deutschen waren in diesen Bereichen aktiv. Unter den europäischen Händlern und Firmenvertretungen in dem Gebiet waren die Deutschen allerdings im Vergleich zu den Engländern und den Franzosen zunächst in der Minderheit. Trotzdem gelang es einigen deutschen Handelsagenten unter Beteiligung des Generalkonsuls Dr. Gustav Nachtigal, mit einigen führenden Persönlichkeiten dieser Region am 4. und 5. Juli 1884 einen sogenannten Protektoratsvertrag abzuschlieβen.</p>
<p><a href="http://togolese.de/wp-content/uploads/2009/12/de1.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-377" title="de" src="http://togolese.de/wp-content/uploads/2009/12/de1-300x140.png" alt="de" width="300" height="140" /></a>Diese politische Maβnahme sollte dazu dienen, die jeweiligen ökonomischen Einzelinteressen zu verwirklichen. Die Deutschen wollten sich ihren Handelsgewinn uneingeschränkt sichern; die afrikanischen Vertragspartner wollten mit Hilfe einer der in dem Gebiet vertretenen Kolonialmächte ein Abhängigkeitsverhältnis über die vorgelagerten Küstenorte de jure installieren bzw. absichern. Denn die „Kings“ und „Chiefs“, die den Protektoratsabschluss unterzeichneten, standen im Konkurrenzkampf mit anderen afrikanischen Zwischenhändlern der Region. Ferner sahen sich die Afrikaner mit der offensichtlichen Tatsache konfrontiert, dass eine europäische Kolonialokkupation nicht mehr zu vermeiden war. 1884/85 einigten sich die Kolonialmächte nach der Berliner Kongokonferenz darauf, den Afrikanern keine modernen Präzisionswaffen zu verkaufen, was eine Verteidigung der Unabhängigkeit für die afrikanische Bevölkerung nahezu unmöglich machte. So ist der Vertrag auch unter dem Aspekt zu sehen, dass sich die afrikanische Seite angesichts der unvermeidlich scheinenden Errichtung einer direkten Kolonialherrschaft vertraglich wenigstens ein Höchstmaβ an Souveränität sichern wollte.</p>
<p>Beide Vertragsunterzeichner glaubten, sich gegenseitig übervorteilt zu haben, weil sie weit reichende Ansprüche mit nichts bezahlt hatten, doch Hauptnutznieβer des nicht geplanten Vertrags waren die Kolonialpolitiker in Deutschland. Sie hatten im Wettlauf der europäischen Groβmächte um die Kolonialgebiete ein wichtiges Dokument zur Sicherung von Ansprüchen gegenüber der britischen und der französischen Regierung erhalten.</p>
<h2>Die Errichtung der Kolonialherrschaft über die gesamte Togokolonie (1894/95-1900)</h2>
<div class="mceTemp">
<div id="attachment_389" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://togolese.de/wp-content/uploads/2009/12/tt21.png"><img class="size-medium wp-image-389" title="tt2" src="http://togolese.de/wp-content/uploads/2009/12/tt21-300x140.png" alt="Togoland war eine deutsche Kolonie, die von 1884 bis 1914 (bzw. 1919, siehe unten) bestand. Das damalige Gebiet umfasste die heutige Republik Togo und den östlichsten Teil Ghanas und besaß eine Fläche von ca. 87.200 km². Die Kolonie Togoland wurde 1905 offiziell in Togo umbenannt." width="300" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Togoland war eine deutsche Kolonie, die von 1884 bis 1914 (bzw. 1919, siehe unten) bestand. Das damalige Gebiet umfasste die heutige Republik Togo und den östlichsten Teil Ghanas und besaß eine Fläche von ca. 87.200 km². Die Kolonie Togoland wurde 1905 offiziell in Togo umbenannt.</p></div>
<p>In den Jahren darauf versuchte man das deutsche Kolonialgebiet, das zunächst nur einen Küstenstreifen umfasste, möglichst weit ins Landesinnere auszudehnen und den Einflussbereich zu erweitern. Zu diesem Zweck unternahmen die Deutschen mehrere als „Wissenschaftsexpeditionen“ deklarierte Eroberungsexpeditionen, bei denen durch Machtdemonstration die Bevölkerung eingeschüchtert werden sollte. Die Expeditionen bestanden aus einer Truppe von über hundert afrikanischen Trägern und Söldnern, die von einem halben Dutzend Deutscher angeführt wurde. Man schloss weitere Schutzverträge ab und gründete deutsche Stationen. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die Expeditionen zu regelrechten Raubzügen. Man versuchte die lokale Bevölkerung systematisch zu unterwerfen, indem man plünderte, mordete, Dörfer niederbrannte, unter fadenscheinigen und ungerechtfertigten Gründen Gefechte anzettelte sowie Frauen und Kinder gefangen nahm. Die militärische Überlegenheit der deutschen Truppen war verheerend, obwohl die Afrikaner sie zahlenmäβig weit übertrafen. Vor allem der Einsatz von Maschinengewehren führte zu groβen Verlusten in der afrikanischen Bevölkerung. In wenigen Jahren hatten die deutschen Kolonialisten im Hinterland der Togoküste durch Waffengewalt, Erpressung, Betrug und Drohung ein groβes Territorium erobert. Unter dem Strich verdoppelte sich das Gebiet der Kolonie. 1900 war die territoriale Ausdehnung beendet und die deutsche Kolonie Togo erreichte ihre endgültige Gröβe von 87000 km 2.</p>
</div>
<h2>Togo unter den Bedingungen imperialistischer Kolonialpolitik (1900-1914)</h2>
<div id="attachment_382" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://togolese.de/wp-content/uploads/2009/12/PolizeitruppeTogo.jpg"><img class="size-medium wp-image-382" title="PolizeitruppeTogo" src="http://togolese.de/wp-content/uploads/2009/12/PolizeitruppeTogo-300x222.jpg" alt="Die Polizeitruppe von Togo stand für koloniale Gewalt " width="300" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">Die Polizeitruppe von Togo stand für koloniale Gewalt </p></div>
<p>Um die Jahrhundertwende erfolgte in Togo ein intensiveres koloniales Einwirken auf allen Gebieten. Nunmehr sollte die gesamte Kolonie fest in die Belange der deutschen Wirtschaft einbezogen werden, sollte ausschlieβlich Rohstoffproduzent, Absatzmarkt und Kapitalanlagesphäre werden. Diese Zielsetzung konnte bis 1914 nur teilweise verwirklicht werden. Die Ausbeutung Togos geschah vorrangig über die Administration, die Arbeitsleistungen bzw. Geld- und Steuereinnahmen mit auβerökonomischen Maβnahmen erzwang, ferner über das deutsche Privatkapital im Groβhandel und in Plantagengesellschaften. Investitionen, wie zum Beispiel in die Eisenbahnstrecke, dienten einer intensiveren Ausbeutung des Landes durch die verbesserte Infrastruktur, nicht aber der einheimischen Bevölkerung. Im Gegenteil versuchte die deutsche Kolonialpolitik sogar, Afrikaner an einer Übernahme des damals möglichen „Fortschritts“ zu hindern. Man wollte „traditionelle“ afrikanische Gesellschaftsstrukturen, insbesondere das sogenannte „Häuptlingswesens“, aufrechterhalten, weil man so am besten das Kolonialregime dauerhaft zu etablieren glaubte.</p>
<p>Die togoische Bevölkerung versuchte vergeblich gegen die Kolonialpolitik der Deutschen Beschwerde einzulegen. Hauptkritikpunkte waren die viel zu hohen Steuern, Landenteignungen, die Bestrafung ohne Untersuchung, die Zwangsarbeit – die es unmöglich machte, den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen, der häufige Missbrauch minderjähriger Mädchen durch einige deutsche Kolonialisten, das Strafgesetz, welches Deutsche bevorzugt behandelte und die Afrikaner in Ungewissheit ließ, warum sie bestraft wurden, die viel zu harten Haftbedingungen (Kettenhaft, Unterernährung, häufige Todesfälle) und die Prügelstrafe bzw. der andauernde Gebrauch der Peitsche. Die Prügelstrafe war nicht nur eine Bestrafungsform der Exekutive, sondern wurde als systemerhaltendes Mittel angesehen, um Ausschreitungen zu verhindern. Jeder Deutsche durfte einen Afrikaner schlagen. Die berüchtigten „25“, die Norm der Prügelstrafe, wurde somit zum Symbol des deutschen Kolonialismus in Togo.</p>
<p><span> </span></p>
<p>Durch Gewalt und Androhung von Gewalt konnte die Herrschaft einer Minderheit von nur 350 Kolonialdeutschen über eine Millionen Afrikaner gesichert werden. Die Anweisung und Ausführung von Befehlen wirkte bis in die entferntesten Winkel der Kolonie. Die deutsche Kolonialpolitik in Togo im imperialistischen Stadium hatte somit die für diese Etappe typischen Bedingungen geschaffen: Die Bevölkerung war militärisch-politisch unterworfen und die strukturelle Abhängigkeit im kapitalistischen Weltsystem gefestigt worden. Als die deutschen Herren weichen mussten, konnten andere Kolonialmächte auf diesem Fundament die Nachfolge antreten.</p>
<h3>Literatur</h3>
<ul>
<li>Sebald, Peter: <em>Togo 1884 – 1914</em>, Akademie Verlag, Berlin. 1985.</li>
</ul>
<p>Quelle: http://www.kopfwelten.org<!-- <rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 				xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" 				xmlns:trackback="http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/"> <rdf:Description rdf:about="http://webaffe.de/wp/2009/10/04/togo-deutsche-musterkolonie/"     dc:identifier="http://webaffe.de/wp/2009/10/04/togo-deutsche-musterkolonie/"     dc:title="Die deutsche Kolonialherrschaft in Togo. (1884-1914)"     trackback:ping="http://webaffe.de/wp/2009/10/04/togo-deutsche-musterkolonie/trackback/" /> </rdf:RDF> &#8211;></p>
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		<title>Flucht vor Gewalt, Nach blutigen Unruhen fliehen tausende aus Togo</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2005 05:43:09 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach Ausbruch blutiger Unruhen in Togo sind Tausende auf der Flucht. Allein bis Samstag zählten die UN mehr als 11 500 Flüchtlinge in den den Nachbarländern Ghana und Benin. Nach einer Aufforderung des Auswärtigen Amtes in Berlin verließen am Wochenende auch viele der etwa 300 Deutschen, die sich nach Schätzungen in Togo aufhalten, das westafrikanische Land. Bundesaußenminister Joschka Fischer forderte nach der Verwüstung des Goethe-Instituts durch bewaffnete Jugendliche die Regierung in Lomé auf, für ein Ende der »antideutschen Hetze« zu sorgen. Togo war von 1884 bis 1919 deutsche Kolonie.</strong></p>
<p>Derweil bemüht sich eine gemeinsame Delegation der Afrikanischen Union (AU) und der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) in der Hauptstadt, zwischen der Partei des Sohnes des verstorbenen Präsidenten Gnassingbé Eyadéma, Fauré Gnassingbé, und der Opposition um Bob Akitani zu vermitteln. Die Unruhen waren ausgebrochen, nachdem Gnassingbé vergangene Woche zum Sieger der Präsidentenwahl erklärt worden war und Akitani den Sieg seinerseits für sich beansprucht hatte. Die AU-ECOWAS-Delegation forderte beide auf, eine Regierung der nationalen Einheit zu bilden.</p>
<p>Bei den Unruhen in Togo sind nach unterschiedlichen Angaben bislang zwischen 20 und 100 Menschen ums Leben gekommen und dutzende verletzt worden. Am Wochenende blieb die Lage in der Hauptstadt Lomé nach Angaben von Beobachtern ruhig. Dagegen meldete das Rote Kreuz am Samstag aus dem Westen und Osten des Landes Zusammenstöße zwischen Anhängern der rivalisierenden Parteien.</p>
<p>Bundesaußenminister Fischer forderte die Regierung Togos auf, die »inakzeptablen Verleumdungen« gegen den deutschen Botschafter zu stoppen und den Schutz deutscher Bürger und Einrichtungen sicherzustellen. Die deutsche Botschaft in Togo war in die Kritik geraten, nachdem dort der kurz vor den Wahlen vom 24. April abgesetzte Innenminister François Boko Zuflucht gesucht hatte.</p>
<p>Fischer appellierte an die togoische Regierung, alles dafür zu tun, die Urheber des Überfalls auf das Goethe-Institut zu ermitteln. Bewaffnete Männer hatten am Freitag im Erdgeschoss des Gebäudes in Lomé Feuer gelegt. Der Schaden wird auf 300 000 Euro geschätzt. Eine konkrete Bedrohung der deutschen Botschaft in Lomé gebe es derzeit nicht, sagte die Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin.</p>
<p>Die UN zeigten sich angesichts von Berichten über willkürliche Gewalt gegen Zivilisten und des dadurch ausgelösten Flüchtlingsstroms »äußerst beunruhigt«. Das UN-Flüchtlingshilfswerk und die verschiedenen anderen humanitären Agenturen der Weltorganisation arbeiteten unter Hochdruck, um die Versorgung der Flüchtlinge zu gewährleisten, erklärte UN-Nothilfekoordinator Jan Egeland. Zuvor hatte UN-Generalsekretär Kofi Annan die Konfliktgegner aufgerufen, ihre gewaltsamen Auseinandersetzungen umgehend zu beenden.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.zeit.de">http://www.zeit.de</a></p>
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