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	<title>aktuelle Informationen - Tipps - Praktische Info - Hilfsprojekte - Hotels - Events -  Anzeige - Togo - togolese.deReise zu Freunden in Afrika </title>
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	<description>Togo Informationen zu Politik - Wirtschaft - Geschichte - Reise - Kultur - Tipps - Events - kostenlose Anzeige - Hotels in togo - Adressen Online - Togolese.de</description>
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		<title>Reise zu Freunden in Afrika</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 12:56:37 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Togo News]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsgemeinschaft Viersen-West-Afrika (AWA)]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong></strong></p>
<p>Mitglieder der Aktionsgemeinschaft Viersen-West-Afrika (AWA) starten  heute nach Togo, um Hilfsgüter für die Partner in dem westafrikanischen  Land zu verteilen. Auch das Nachbarland Benin wird besucht.</p>
<p>Gestern wurden die&#8230;</p>]]></description>
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<div id="attachment_2564" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2012/01/2791259219.jpg"><img class="size-medium wp-image-2564" title="2791259219" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2012/01/2791259219-300x216.jpg" alt="West-Afrika (AWA) aus Togo und Benin zurückgekehrt. Viele neue Projekte wurden angeschoben. Die RP zeigt einige Bilder der Reise. " width="300" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">West-Afrika (AWA) aus Togo und Benin zurückgekehrt.</p></div>
<p>Mitglieder der Aktionsgemeinschaft Viersen-West-Afrika (AWA) starten  heute nach Togo, um Hilfsgüter für die Partner in dem westafrikanischen  Land zu verteilen. Auch das Nachbarland Benin wird besucht.</strong></p>
<p>Gestern wurden die letzten Utensilien in Koffern und  Taschen verstaut, heute ist Treffpunkt am Düsseldorfer Flughafen:  Vorstandsmitglieder der Viersener AWA starten zu ihrer jährlichen Reise  nach Westafrika. Im Hafen von Lomé, der Hauptstadt der früheren  deutschen Kolonie Togo, warten die Container, die kurz vor Weihnachten  in Viersen mit Hilfsgütern und Geschenken für die 496 Patenkindern  gepackt und auf den Weg gebracht wurden. Seit mehr als 30 Jahren hilft  die AWA vor allem in Togo, aber auch im Nachbarland Benin. &#8220;Hilfe zur  Selbsthilfe&#8221; lautet die Devise des Vereins, der einst von den beiden  Viersenern Kurt Fischer und Irmhild Keller ins Leben gerufen wurde.</p>
<p><strong>Erbe von Fischer und Keller</strong></p>
<p>Heute ist Viersens ehemalige Bürgermeisterin Marina  Hammes Vorsitzende der AWA. Sie fühlt sich wie alle Mitglieder des  Vereins dem Erbe von Fischer und Keller verpflichtet. Für diejenigen,  die auch diesmal wieder die Strapazen der Reise auf den afrikanischen  Kontinent auf sich nehmen – und wie üblich sämtliche Kosten aus eigener  Tasche bezahlen –, ist es ein ebenso beklemmendes wie beglückendes  Gefühl, den Freunden in Afrika vor Ort zu helfen. Beklemmend, weil vor  allem in Togo auch nach Jahrzehnten der Aufbauarbeit noch viel Elend  herrscht. Beglückend immer dann, wenn sie in die strahlenden Augen der  Patenkinder schauen, wenn die ihre Geschenke von den Paten in  Deutschland erhalten.</p>
<p>In diesem Jahr steht für die Viersener Delegation, die  von der AWA-Vorsitzenden Marina Hammes, ihrer Stellvertreterin Katja  Poxleitner-Beckers und Vereinsgeschäftsführerin Petra Busch angeführt  wird, ein ganz besonderes Ereignis auf dem Besuchsprogramm. In  Agbodrafo, einem von sechs Dörfern, in denen die AWA Hilfsprojekte  unterstützt, wird eine neue Schreinerwerkstatt eröffnet. &#8220;Die Freunde  haben schon angekündigt, dass sie mit uns deshalb ein großes Fest feiern  wollen&#8221;, sagte Marina Hammes kurz vor ihrer Abreise im Gespräch mit der  Rheinischen Post. Bereits im November vergangenen Jahres wurde ein  Container nach Togo geschickt. Er enthielt Maschinen und Werkzeuge für  die neue Ausbildungsstätte. In dem Neubau, den der Viersener Verein  finanziert hat, sollen angehende Schreiner ausgebildet werden. Maschinen  und Werkzeuge haben Unternehmen auch aus Viersen gestiftet. Ein  afrikanischer Schreinermeister mit Lehrbefugnis ist von der AWA  angestellt worden, um junge Tischler auszubilden. Zwei weitere Container  mit Hilfsgütern und Patengeschenken warten im Hafen von Lomé darauf,  dass der Inhalt verteilt werden kann. Neben den drei Vorstandsdamen der  AWA ist auch Beiratsmitglied Willi Boekers mit von der Partie, wenn es  über staubige Sandpisten in die Dörfer im Landesinnere von Togo geht.</p>
<p>Wie in jedem Jahr wollen die Viersener sehen, wie es  den Patenkindern geht. Auch ihr Gesundheitszustand soll überprüft  werden. Darum kümmert sich Katja Poxleitner-Beckers, die hauptberuflich  als Kinderkrankenschwester am Viersener Kinderkrankenhaus St. Nikolaus  arbeitet. Weitere Vereinsmitglieder kommen in der nächsten Woche nach.  Sie wollen sich ansehen, welche Früchte ihre Arbeit in Afrika trägt.</p>
<p>Quelle: http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/viersen/nachrichten/reise-zu-freunden-in-afrika-1.2687295</p>
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		<title>Festival No Limits Berlin: Anne Tismer &amp; Kollektiv</title>
		<link>http://www.togolese.de/festival-limits-berlin-anne-tismer-kollektiv</link>
		<comments>http://www.togolese.de/festival-limits-berlin-anne-tismer-kollektiv#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 15:16:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Togo 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Togo News]]></category>
		<category><![CDATA[Togo in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Togolese in Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong>„Lomé in Leuchtfarben und als Marshmellow&#8221;. Eine Kunstaktion von Anne Tismer mit Performance aus Lomé und von Theater Thikwa. </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Lomé in Leuchtfarben und als Marshmellow&#8221;. Eine Kunstaktion von Anne Tismer mit Performance aus Lomé und von Theater Thikwa. </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_2549" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/11/Kessel.jpg"><img class="size-medium wp-image-2549" title="Kessel" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/11/Kessel-300x225.jpg" alt="Zufrieden: Anne Tismer nach ihrem Auftritt - Steffen Kassel " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Steffen Kassel </p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Der Veranstaltungsort <em>Am Flutgraben</em> markiert genau die  Grenze zwischen Kreuzberg und Treptow. Von der Schlesischen Straße  herkommend, erreicht man nach einer Weile das unwegsame, an der Spree  gelegene Gelände, wo selbst erlebnishungrige Spaziergänger freiwillig  kaum anzutreffen sind. In einem wuchtigen, ausrangierten Betonklotz  findet die Kunstaktion statt, bei der zahlreiche Leute mitmischen und  nebenher auch gekocht wird. <a href="http://steffen-kassel.suite101.de/anne-tismer--schauspielerin-und-aktionskuenstlerin-a99492">Anne Tismer</a>,  die nach wie vor oft im französischsprachigen Ausland auftritt, hat aus  ihrem neuen Lebensmittelpunkt Togo zahlreiche Mitstreiter mitgebracht  und die Truppe durch einige Thikwa-Akteure ergänzt.</p>
<h3>Die Frauen von Nana Benz fahren Mercedes Benz</h3>
<p>Im Zentrum des Abends steht die wahre Geschichte von togolesischen  Stoffhändlerinnen, den sogenannten „Nana Benz“, die teure, holländische  Stoffe der Firma Vlisco importieren und sie an andere westafrikanische  Händler weiterverkaufen. Nana Benz, das sind die cleveren Mütter Benz,  und zwar von Mercedes Benz, denn der akkumulierte Wohlstand gestattet  ihnen den Erwerb derartiger Statussymbole. Groß ist die Macht der zu  Reichtum gelangten Großhändlerinnen, deren Lebensstil in frappanter  Weise von dem der weitgehend armen Schichten abweicht, die oftmals nur  um die nackte Daseinsfristung ringen. So geht es in der etwa  achtzigminütigen Performance unablässig um Stoffe und alles, was damit  zusammenhängt: Frauen sitzen hinter künstlichen Strickmaschinen und  verbreiten die Atmosphäre einer Werkhalle. Im Anfang war aber nicht der  Stoff, sondern die Nacktheit. Die afrikanischen Darsteller berichten  über Zeiten, als der Stoff noch knapp war und viele Frauen ohne  Lendenschurz herumliefen. Entsprechend ungehemmt und intensiv war die  Jagd nach jenen Frauen, die ihre Reize unverhüllt mit sich herumtrugen.  Da erschien eine Nana, und die hatte eine Idee und brachte den  Einheimischen Stoffe und Tücher. Und sie sah, dass ihre Arbeit gut war.</p>
<h3>Die Welt des Stoffes</h3>
<p>Während der Performance wird die Welt des Stoffes geradezu  zelebriert: die gesamte Bühne ist angefüllt mit Stoffen, Stoffbahnen und  sonstigen Strickerzeugnissen. Mal dienen sie als korbähnlicher  Transportbehälter, ein andermal als behelfsmäßiger Abort und wieder ein  andermal als angehängter Schwanz. Das Gruppenerlebnis scheint den  Akteuren viel Freude zu bereiten, sie sind ganz in ihre Geschichten  verstrickt und bewegen sich mitunter aufs Publikum zu, um ihre  französisch gesprochenen Botschaften in quasi persönlicher Weise zu  übermitteln. Sprachlich verknappt stehen die Reden in Deutsch auf einer  elektronischen Wandtafel. Man bekommt viele bestickte Tuchbahnen zu  sehen, auf denen Buchstaben und Insekten zu sehen sind, aber auch  Motive, deren Hintergründe sich einer exakten Dechiffrierung entziehen.  Während eine Beteiligte gerade in einem Kraftakt ihre Exkremente  absondert, hantiert auf der rechten Seite die Küchenabteilung mit  kleinen Pfannen, in denen ein extrem würziges Essen vorbereitet wird,  dessen Verzehr einem hinterher vermutlich die Schuhe auszieht.</p>
<h3>Religiöser Alltag und Sinnlichkeit</h3>
<p>Neben den Stofffabriken dominiert in Lomé vor allem ein Thema: die  Religion. Wie lebensbestimmend der katholische Glauben sein kann, zeigen  die Dialoge, die einen für hiesige Verhältnisse fast mittelalterlichen  Umgang mit dem Christentum offenbaren. Die Europäer sind es nicht mehr  gewohnt, dass jemand verflucht sei, nur weil von der „reinen“ Lehre  abweicht und sich kleine Extravaganzen herausnimmt. Ein Togolese  beispielsweise spricht vom Zusammenhang der Hostie mit dem wahren Leib  Christi – für manche Gläubige in Lomé ist die Reichung des ungesäuerten  Brotes wohl mehr als nur eine symbolische Handlung. Dennoch scheint es  einige Männer zu geben, die es mit dem Glauben doch nicht so genau  nehmen , hauptsächlich, wenn es um libidinös aufgeladene Frauen und die  damit verbundenen Freuden geht. Gewiss, die Vorzüge des menschlichen  Körpers lösen immer noch ein Entzücken aus, etwa in Augenblicken, wo  einer Arbeiterin die Kleidung verrutscht und sie mehr zeigt als nur ein  Lächeln.</p>
<h3>Lebensfreude trotz Voodoo</h3>
<p>Eine mitunter aufwallende, religiös inspirierte Halbekstase wird  allerdings durch ein Problem ganz anderer Art konterkariert: der  Voodoo-Zauber. Beheimatet und praktiziert auch in Togo, ist der  Voodoo-Kult für viele Menschen weiterhin etwas Unheimliches, ein  Damoklesschwert, das bedrohlich über dem Alltag hängt. So kann es  eintreten, dass der Verzehr einer Schale Reis mit anschließender  Magenverstimmung auf Voodoo zurückgeführt wird – was natürlich auch  haltlose Verdächtigungen und Denunziantentum nach sich ziehen kann.  Abgesehen von einige düsteren Abschweifungen, erleben die Zuschauer  insgesamt eine lockere, entspannte Kunstaktion, angefüllt mit einigen  trunkenen Gesängen und Tänzen und überreich an heiter-unbeschwerten  Geschichten. Und dennoch: einfach scheint das Leben in Lomé nicht zu  sein, zumal es die Menschen mit einer monopolisierten Wirtschaftsmacht  zu tun haben, die anderen ihre Regeln aufzuzwingen vermag. Anne Tismer  erklärte nach dem Auftritt, dass praktisch jeder Einheimische dort ein  Produkt kaufen müsse. Und wenn nicht? Man mag es nur erahnen. Jeder  kritische westliche Linksintellektuelle hätte am Beispiel des  togolesischen Handelsimperiums ausreichend Denkstoff, um sich am Thema  Kapitalakkumulation und Ausbeutung eine Zeitlang abzuarbeiten. Im  Vordergrund des Abends steht aber eindeutig die Kunstaktion, zu der ein  Gemälde mit nackten Personen gehört, die sich der Sinnlichkeit  überlassen. Im Vergleich zu ihrer früheren Stadttheaterarbeit mag eine  solche Performance für Anne Tismer ein künstlerischer Rückschritt sein.  Sie hat ihren Auftritt wohl genossen &#8211; ob künstlerische Qualität oder  nicht, dürfte ihr relativ egal sein.</p>
<h3>Lomé in Leuchtfarben und als Marshmellow</h3>
<p>von Anne Tismer und Kollektiv</p>
<p>Mit: Anne Tismer, Lili Awouzouba, Nadege Wilson, Basile Yawanke, Joel  Ajavon, Marc Agbédjidji, Jean-Frederic Batassé und Künstlern von  Thikwa.</p>
<p><a href="http://www.no-limits-festival.de/infos.html">Festival No Limits Berlin</a></p>
<p>Am Flutgraben 3</p>
<p>12435 Berlin</p>
<p>Weitere Aufführungen. 17.11., 19.11 und 20.11. 2011</p>
<p>Bildnachweis: © Steffen Kassel</p>
<div id="copyright">Urheberrecht: <a href="http://steffen-kassel.suite101.de/">Steffen Kassel</a>. Verwendung des Textes nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.</div>
<div>Quelle: http://www.suite101.de/news/festival-no-limits-berlin-anne-tismer&#8211;kollektiv-a127128</div>
<div>Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: <a href="http://www.suite101.de/news/festival-no-limits-berlin-anne-tismer--kollektiv-a127128#ixzz1eRnwIwMz">Festival No Limits Berlin: Anne Tismer &amp; Kollektiv | Suite101.de</a> <a href="http://www.suite101.de/news/festival-no-limits-berlin-anne-tismer--kollektiv-a127128#ixzz1eRnwIwMz">http://www.suite101.de/news/festival-no-limits-berlin-anne-tismer&#8211;kollektiv-a127128#ixzz1eRnwIwMz</a></div>
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		<title>Waisenhaus so gut wie fertig: Bocholterin besucht ihr Hilfsprojekt in Togo</title>
		<link>http://www.togolese.de/waisenhaus-gut-wie-fertig-bocholterin-besucht-ihr-hilfsprojekt-togo</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 10:34:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Togo Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Bocholt]]></category>
		<category><![CDATA[Waisenhaus in Togo]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="absatz1">
<p>Bocholt &#8211; Jetzt ist auch das Waisenhaus im Dorf  Agbetiko in Togo so gut wie fertig. Nur beim Schlaftrakt fehlen noch das  Dach und einige Fensterscheiben, berichtet die</p></div><p>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="absatz1">
<div id="attachment_2543" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/09/togo-Agbetiko.jpg"><img class="size-medium wp-image-2543" title="togo-Agbetiko" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/09/togo-Agbetiko-300x226.jpg" alt="Zahlreiche Handwerker arbeiten an der „Villa Stell“, dem Gemeinschaftshaus." width="300" height="226" /></a><p class="wp-caption-text">Zahlreiche Handwerker arbeiten an der „Villa Stell“, dem Gemeinschaftshaus.</p></div>
<p>Bocholt &#8211; Jetzt ist auch das Waisenhaus im Dorf  Agbetiko in Togo so gut wie fertig. Nur beim Schlaftrakt fehlen noch das  Dach und einige Fensterscheiben, berichtet die Bocholterin Ingrid van  Aalst. Sie ist Vorsitzende des Vereins „Child Care Africa“ und wurde  letztes Jahr für den Bau der Grundschule in Agbetiko noch zur  „Ehrenkönigin“ des Dorfes ernannt.</p>
</div>
<p>40 Kinder besuchen seit Montag, dem Schuljahresbeginn in Togo, nun diese  Schule. Am 9. Oktober will van Aalst dorthin fliegen, um die  Fortschritte des auch mit Bocholter Geldern finanzierten Projekts zu  begutachten und sich um die Inneneinrichtung des Waisenhauses kümmern. „Betten müssen beim Schreiner bestellt werden, Matratzen und Bettbezüge für 20 Leute sind zu kaufen und, und, und&#8230;“</p>
<p>Nach dem Spender, dem Bocholter Diplomingenieur Thomas Stell, seien die  beiden Gebäude für die Waisen benannt worden: die „Auberge Stell“, der  Schlaftrakt für die 20 Kinder, und die „Villa Stell“, das  Gemeinschaftshaus. Die „Villa Stell“ habe neben einem großen, offenen  Raum ohne Fenster extra noch einen geschlossenen Raum unter dem Vordach,  erklärt van Aalst. Nicht etwa, weil es in Togo zu kalt werde, sondern  wegen des Ungeziefers, das abends vom Licht angezogen werde. Außerdem  gebe es in der „Villa Stell“ eine kleine Küche und zwei Schlafräume &#8211;  einen für Erzieher und einen für Besucher und junge Leute, die im Dorf  ihr freiwilliges Jahr machen wollten, erklärt van Aalst.</p>
<p>Die „Auberge Stell“ bestehe aus je einem Schlafsaal für zehn Jungen und zehn Mädchen. „Jeder Saal hat an der Rückseite einen Waschraum  mit Duschen und Toiletten“, berichtet van Aalst. Rund 23.000 Euro koste  jedes Gebäude für die Waisen. Für die „Auberge Stell“ seien bislang  aber nur 12.000 Euro verbraucht worden. Mit dem Dach sei die restliche  Spendensumme aber schnell verbraucht.</p>
<div id="attachment_2544" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/09/togo-Agbetiko2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2544" title="togo-Agbetiko2" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/09/togo-Agbetiko2-300x198.jpg" alt="Ingrid van Aalst" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Ingrid van Aalst</p></div>
<p>Was dann noch fehle, seien eine Kantine, eine Mauer und eine  Toilettenanlage für die Schüler, sagt van Aalst. Bislang gebe es nur  zwei Jungen- und zwei Mädchentoiletten hinter der „Auberge Stell“. Doch  die seien eigentlich für die Erzieher und Lehrer gedacht. Zusätzliche  Toiletten seien deshalb notwendig. „Weitere Wasserklos können wir aber  nicht installieren, weil das Wasser knapp ist und wir dafür einen neuen  Brunnen bauen müssten“, erklärt van Aalst. Um „Plumpsklos“ zu vermeiden, denke sie über chemische Toiletten nach. „Aber ich weiß nicht, ob das dort möglich ist.“</p>
<p>Mit Kosten von etwa 8000 Euro rechne sie bei den Toiletten, die geplante  Kantine werde wohl 25.000 bis 30.000 Euro kosten. Daneben müsse  dringend eine etwa zwei Meter hohe Mauer um das rund 5000 Quadratmeter  große Gelände errichtet werden, um die Schule und das Waisenhaus vor Diebstählen zu schützen. „Das wird wahrscheinlich am meisten kosten“, schätzt van Aalst.</p>
<p>Mit mehreren Tausend Euro Spenden rechnet sie bei der Benefizgala, die  das Immobilienunternehmen Engel &amp; Völkers am Freitag in Münster  zugunsten des Hilfsvereins Engel &amp; Völkers Charity veranstaltet, der  auch die Unterhaltungskosten für die Agbetiko-Schule bezahlt. „Alle  Spenden sollen direkt an das Togo-Projekt gehen“, sagt van Aalst.  Weitere Hilfsgelder soll das „Voices-for-Africa“-Benefizkonzert am 25.  September in Bocholt bringen.</p>
<p>Quelle: http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_borken/region_bocholt/1691277_Waisenhaus_so_gut_wie_fertig_Bocholterin_besucht_ihr_Hilfsprojekt_in_Togo.html</p>
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		<title>Deutsches Abi in nur drei Jahren</title>
		<link>http://www.togolese.de/deutsches-abi-nur-drei-jahren</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 03:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Togo News]]></category>
		<category><![CDATA[Togo in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Abitur nachgemacht]]></category>
		<category><![CDATA[John Koffi Gamedi]]></category>

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		<description><![CDATA[John Koffi Gamedi aus Togo ist ehrgeizig – und will irgendwann den Menschen in seiner Heimat helfen können]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="detailText">
<div id="attachment_2531" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/08/3807798_1_1ASK57.jpg"><img class="size-medium wp-image-2531" title="Familienglück John Koffi Gamedi aus Togo" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/08/3807798_1_1ASK57-300x233.jpg" alt="Familienglück: John Koffi Gamedi aus Togo mit seiner Frau Dénise und Sohn Nesta. Foto: Mechtild Buck" width="300" height="233" /></a><p class="wp-caption-text">Familienglück: John Koffi Gamedi aus Togo mit seiner Frau Dénise und Sohn Nesta. Foto: Mechtild Buck</p></div>
<p><strong>John Koffi Gamedi aus Togo hat etwas geschafft, wovon mancher  deutsche Muttersprachler nur träumt: In nur drei Jahren hat er sein  Abitur nachgemacht.</strong></p>
<p>Der sympathische junge Mann, der 1975 in der ehemaligen französischen  Kolonie Togo geboren wurde, kam 1996 als Asylbewerber nach Deutschland.  Mittlerweile hat er die deutsche Staatsbürgerschaft. Von Anfang an  hatte er sich zum Ziel gesetzt, das Abitur und eine solide Ausbildung in  Deutschland zu machen. Deswegen belegte er gleich nach seiner Ankunft  in Deutschland einen sechsmonatigen Deutschkurs beim Kolpingwerk. Außer  seiner Muttersprache Ewe und Deutsch beherrscht Gamedi auch noch  Französisch und Englisch.</p>
<p>2008 begann er am privaten Abendgymnasium Fränkische Akademie in  Würzburg mit den Abiturkursen. In Togo hatte er bis zur elften Klasse  ein Wirtschaftsfachgymnasium besucht. Im Mai 2011 bestand der nun die  Abiturprüfung.</p>
<p>Während der ganzen Zeit hat er voll gearbeitet. Sein Arbeitgeber, die  Firma MA Lighting in Waldbüttelbrunn hatte ihn aber durch flexible  Arbeitszeiten bei seinem Vorhaben unterstützt. Eine Zeit lang hatte er  auch noch einen Nebenjob bei einer Firma, die Elektroschlösser  herstellt. Diesen Zusatzverdienst musste er aber im letzten Jahr vor dem  Abitur aufgeben, weil er die Zeit zum Lernen benötigte.</p>
<p>Vor zwei Jahren kam Gamedis Frau Dénise aus Togo zu ihm nach  Deutschland und kurze Zeit später wurde der gemeinsame Sohn Nesta  geboren. Der junge Familienvater ist seiner Frau dankbar für die Geduld  und Unterstützung, die sie den beiden harten Lernjahren hatte. „Ich kam  irgendwann um 10 Uhr nachts heim, dann haben wir uns eine Stunde  unterhalten und um 6 Uhr musste ich wieder zur Arbeit. Und am  Wochenende, samstags und sonntags, habe ich immer gelernt.&#8221;</p>
<p>Dankbar ist Gamedi auch seinem Lehrer von der Fränkischen Akademie,  Volker Gierke, der ihm kostenlosen privaten Deutschunterricht gegeben  hatte. Und Anita Schwarz aus Werneck ht ihn und seine Familie finanziell  unterstützt.</p>
<p>Der strebsame junge Mann ist damit aber noch lange nicht zufrieden:  Sein Ziel ist es, zu studieren. Am liebsten Umweltökonomie – um dann  irgendwann wieder in seine Heimat zurück zu kehren um dort seinem Land  und den Menschen zu helfen. Leider kann man dieses Fach nicht in  Würzburg studieren. Jetzt wird Gamedi wohl erst einmal ein BWL-Studium  beginnen.</p>
</div>
<p>t ehrgeizig – und will irgendwann den Menschen in seiner Heimat helfen können.</p>
<p>Quelle: http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Deutsches-Abi-in-nur-drei-Jahren;art736,6275370, Von Mechtild Buck</p>
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		<title>Christina Kempf fliegt im September nach Afrika und arbeitet dort in einem Schulprojekt mit</title>
		<link>http://www.togolese.de/christina-kempf-fliegt-im-september-nach-afrika-und-arbeitet-dort-einem-schulprojekt-mit</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 04:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Togo Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Togo Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Trommeln für Togo]]></category>

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<p>Aufgeregt ist sie nicht, aber gespannt: Christina Kempf aus  Helmstadt wird am 4. September nach Togo fliegen. Elf Monate wird die  18-Jährige in dem westafrikanischen Land verbringen und</p></div><p>&#8230;</p>]]></description>
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<div id="attachment_2526" class="wp-caption alignleft" style="width: 186px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/07/Christine.jpg"><img class="size-full wp-image-2526" title="Christine" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/07/Christine.jpg" alt="Eine weite Reise: Christina Kempf wird im September nach Togo in Afrika fliegen und elf Monate als Freiwillige bei einem Schulprojekt mitzuarbeiten. Um ihren Aufenthalt zu finanzieren, veranstaltet sie am Sonntag einen „Hofflohmarkt“, für den sie mit einem Plakat wirbt. Foto: JOCHEN JÖRG" width="176" height="132" /></a><p class="wp-caption-text">Eine weite Reise: Christina Kempf wird im September nach Togo in Afrika fliegen und elf Monate als Freiwillige bei einem Schulprojekt mitzuarbeiten. Um ihren Aufenthalt zu finanzieren, veranstaltet sie am Sonntag einen „Hofflohmarkt“, für den sie mit einem Plakat wirbt. Foto: JOCHEN JÖRG</p></div>
<p>Aufgeregt ist sie nicht, aber gespannt: Christina Kempf aus  Helmstadt wird am 4. September nach Togo fliegen. Elf Monate wird die  18-Jährige in dem westafrikanischen Land verbringen und dort einen  Freiwilligendienst absolvieren. Ihre Hauptaufgabe wird sein, Projekte in  der Schul- und Dorfbücherei in Agou Nyogbo zu initiieren – mit dem  Ziel, die Lesefreudigkeit der Menschen zu steigern. Außerdem wird sie am  College als Hilfslehrerin Mathe, Physik und Englisch unterrichten.</p>
<p>Vor zwei Jahren hatte die junge Frau erstmals damit geliebäugelt,  nach dem Abitur ins Ausland zu gehen. „Ich will eine neue Kultur  kennenlernen“, sagt Christina. 2010 dann bewarb sie sich bei vier  Organisationen um einen der begehrten Plätze. Beim Service Civil  International (SCI), einer ehrenamtlichen Friedensorganisation, hatte  sie Erfolg.</p>
<p>Ermöglicht wird ihr fast einjähriger Aufenthalt in Afrika über das  Programm „weltwärts“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche  Zusammenarbeit und Entwicklung. Der aus öffentlichen Mitteln geförderte  Freiwilligendienst deckt die Kosten des Projektes in Togo zu 75 Prozent –  das heißt, der Flug, die Unterkunft in einer Gastfamilie und die  Verpflegung werden finanziert. Die restlichen 25 Prozent muss Christina  über einen Spendenkreis selbst aufbringen: insgesamt 1650 Euro, pro  Monat also 150 Euro.</p>
<p>Seit sie vor wenigen Wochen ihr Abitur an der St.-Ursula-Schule in  Würzburg gemacht hat, ist Christina eifrig dabei, Spenden zu werben. Zu  diesem Zweck hat sie Informationsmappen zusammengestellt, mit denen sie  sich und ihr Anliegen bei Firmen und Banken in der Region vorstellt.  Besonders originell: Für fünf Euro oder mehr kann man einen Tag von  Christinas Freiwilligendienst kaufen. Als „Gegenleistung“ erhält man von  ihr dann an eben jenem Tag eine E-Mail aus Togo – mit aktuellen Infos,  wie das Projekt vorangeht.</p>
<p>Um weitere Spender zu finden und auf ihr Vorhaben aufmerksam zu  machen, hält Christina am Samstag, 30. Juli, einen Vortrag beim  Vorabendgottesdienst in Helmstadt. Tags darauf, am Sonntag, 31. Juli,  veranstaltet sie ab 14 Uhr einen „Hofflohmarkt“ vor dem Anwesen ihrer  Eltern in der Hans-Böhm-Straße 8. Christinas Vater Edgar tritt von 15  bis 17 Uhr mit einer Trommelgruppe des Gesangvereins „Melomania“ auf und  spielt mit ihnen auf Djemben afrikanische Musik. Ihre Mutter Corinna  nimmt die Besucher bei einer Klangmeditation mit auf eine „Reise nach  Togo“. Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen sowie für Kinder die  Möglichkeit, sich schminken zu lassen.</p>
<h4>Zwei „Kulturschocks“ sind genug</h4>
<p>Egal, wie viel Geld Christina sammeln wird: Unterbrechen wird sie  ihren Aufenthalt in Afrika nicht, dafür ist ein Flug mit rund 500 Euro  schlicht zu teuer. Außerdem sind ihr zwei „Kulturschocks“ genug – der  eine, da ist sie sich sicher, wird sie nach der Ankunft in Togo ereilen,  der andere nach der Rückkehr nach Deutschland. Darauf, wie sie sich auf  dem Schwarzen Kontinent am schnellsten akklimatisiert, wird Christina  in einem Seminar vorbereitet. Dabei wird sie auch viel über die Kultur  in ihrem Gastland, ihre eigene Rolle und mögliche Probleme erfahren.  Alleine wird die Helmstadterin ihre Reise in die Ferne nicht antreten.  Sechs andere Freiwillige werden dabei sein.</p>
<p>Bevor die 18-Jährige in Togo mit ihrer eigentlichen Arbeit beginnt,  bleibt sie eine Woche in der Hauptstadt Lomé. Dort wird sie in der  Botschaft vorgestellt und ein weiteres Seminar besuchen. Erst dann geht  es weiter nach Agou Nyogbo, ein Dorf unweit von Kpalimé, der mit etwa  100 000 Einwohnern drittgrößten Stadt des Landes, die inmitten der  tropischen Regenwaldzone liegt.</p>
<p>Mit der Verständigung vor Ort wird Christina keine Schwierigkeiten  haben. Fünf Jahre hat sie in der Schule die togolesische Amtssprache  Französisch gelernt, sie hat darin sogar ihr Abitur geschrieben.</p>
<p>Wer noch mehr über Christinas Pläne erfahren möchte, kann mit ihr per E-Mail Kontakt aufnehmen: togo.christina@googlemail.com.</p>
</div>
<p>Quelle: http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Trommeln-fuer-Togo;art736,6258600, Von unserem Redaktionsmitglied JOCHEN JÖRG</p>
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		<title>30 Jahre PiT Togohilfe Maisach &#8211; Bischof wird erwartet &#8211; Afrikanische Möbel-Ausstellung in FFB</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 06:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Togo projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Togo-Hilfe]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></p>
<div id="attachment_2520" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/06/pit-togo.jpg"><img class="size-medium wp-image-2520" title="pit-togo" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/06/pit-togo-300x199.jpg" alt="Kommunikationsdirektor Dirk Hoogen von der Sparkasse, das Ehepaar Ilona und Ditmar Grösch von „Togo-Contact“ und die Vorsitzende der „Aktion-PiT – Togohilfe“, Magret Kopp, hinter den handgeschnitzten Möbelstücken des afrikanischen Schnitzers Gozan." width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Kommunikationsdirektor Dirk Hoogen von der Sparkasse, das Ehepaar Ilona und Ditmar Grösch von „Togo-Contact“ und die Vorsitzende der „Aktion-PiT – Togohilfe“, Magret Kopp, hinter den handgeschnitzten Möbelstücken des afrikanischen Schnitzers Gozan.</p></div>
<p>Aus Anlass ihres 30-jährigen Bestehens führt die  Hilfsorganisation „Aktion PiT – Togohilfe“ in diesem Jahr einige  Veranstaltungen und Ausstellungen durch, um, so Projektleiterin Margret  Kopp aus Maisach, die Menschen in der Region  auf das im Jahre 1980 von  einem Apotheker im Bayerischen Wald gegründete humanitäre Hilfsprojekt  noch mehr aufmerksam zu machen. Dadurch möchte sie den Menschen in dem  afrikanischen Land die Chance auf ein menschenwürdigeres Leben  ermöglichen.</strong></p>
<p>Den Apotheker, der anfangs nur Medikamente sammelte, um sie nach  Togo zu schicken, hat Kopp, die zwei Jahre nach der Gründung dem  gemeinnützigen Verein beitrat, schon vor vielen Jahren als Vorsitzende  abgelöst. Inzwischen erstrecken sich die Hilfsmaßnahmen über die  Vermittlung von Kinder-Patenschaften bis hin zum Bau von Brunnen. Um den  Menschen in Togo aber auch kommerziell zu helfen, gründete Margret Kopp  2007 das Unternehmen „Togo-Contact“. Ziel von Kopps Initiative ist  dabei, dass die Menschen durch ihre eigene Arbeit und durch ihre eigenen  Produkte eine Chance auf tatsächliche Selbsthilfe erhalten.<br />
So stellt „Togo-Contact“ noch bis zum 24. Juni in der  Sparkassengeschäftsstelle FFB-Mitte aus Holz gefertigte Möbelstücke  eines togoischen Schnitzers aus. Mit dem Kauf der Möbelstücke aus Eben-  und Acajouholz habe man dem Kunsthandwerker in seiner Heimat die Chance  eingeräumt, ein Geschäft zu eröffnen, berichtete Kopp, die den Schnitzer  bei ihren regelmäßigen Reisen nach Togo kennengelernt hat. Kopp hofft  nun, dass sich Käufer für die Möbelstücke finden.</p>
<p>Daneben eröffnete bereits am Dienstag, 31. Mai, die unter der  Schirmherrschaft von Landrat Thomas Karmasin stehende Ausstellung „30  Jahre Togohilfe“ im Landratsamt seine Pforten. Anlässlich der Vernissage  wurde ein neuer Kurzfilm über die „Aktion PiT“ gezeigt. Noch bis 10.  Juni können die Gemälde des togoischen Künstlers Jules Samlan, der 20  Prozent des Verkaufserlöses seiner Bilder der Aktion PiT-Togohilfe  spendet, angesehen werden. Die Ausstellung findet danach noch in  Altötting und im Bayerischen Wald statt, informierte Kopp. Während der  Ausstellung in Bruck besucht der Künstler darüber hinaus mit einem  Trommel- und Tanzworkshop Schulen und Kindergärten.<br />
Aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums weilt vom 22. bis 24. Juni der  togoische Bischof Benoit Alowonou in der Großen Kreisstadt. Am  Fronleichnamstag nimmt der hohe Geistliche an der Prozession in Maisach  teil, am Abend findet ein Benefiz-Essen „Bischofs-Diner“ zugunsten der  Aktion PiT-Togohilfe im Romantikhotel „Zur Post“ statt.</p>
<p>Erst vor wenigen Tagen besuchte Togos Premierminister Gilbert  Houngbo München, wo er vom Vorsitzenden der Hanns-Seidel-Stiftung, dem  ehemaligen Staatsminister Hans Zehetmair zu einem Gespräch empfangen  wurde. Die CSU-nahe Stiftung ist in dem afrikanischen Land seit rund 35  Jahren in den Bereichen Dezentralisierung, Demokratisierung und  Konfliktprävention tätig. Eine den Regierungschef begleitende 20-köpfige  Delegation hielt sich zum togoischen Wirtschaftstag der Industrie- und  Handelskammer in München auf, dem auch Margret Kopp einen  Informationsbesuch abstattete.</p>
<p>Quelle: http://www.kreisbote.de/gallery/fuerstenfeldbruck-kreis/1/1/644573/2/   VON DIETER METZLER, Fürstenfeldbruck -</p>
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		<title>Hessen: Ich bin Deutschlands erste schwarze Feuerwehrfrau</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 06:11:36 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Togo in Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[schwarze Feuerwehrfrau]]></category>
		<category><![CDATA[Togo Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Togo Frau]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Aufs hessische Land zog ihre Mutter aus dem afrikanischen Togo, als  Fozyatou noch ein Baby war. Die Afrikanerin wuchs mit deutschem  Kindergarten, hessischer grüner Soße und der Jugendfeuerwehr auf.  Fozyatou:&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2517" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/06/togo-feuerwehrfrau1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2517" title="togo-feuerwehrfrau" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/06/togo-feuerwehrfrau1-300x225.jpg" alt="Fozyatou (18) im Übungs-Einsatz. Sie trägt ein Saugschlauch, der später an die Feuerlöschkreiselpume angeschlossen wird Foto: Frank Senftleben" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Fozyatou (18) im Übungs-Einsatz. Sie trägt ein Saugschlauch, der später an die Feuerlöschkreiselpume angeschlossen wird Foto: Frank Senftleben</p></div>
<p>Aufs hessische Land zog ihre Mutter aus dem afrikanischen Togo, als  Fozyatou noch ein Baby war. Die Afrikanerin wuchs mit deutschem  Kindergarten, hessischer grüner Soße und der Jugendfeuerwehr auf.  Fozyatou: „Bei der <a href="http://www.bild.de/regional/leipzig/leipzig/grossalarm-an-der-tankstelle-18109014.bild.html">Feuerwehr</a> war immer was los. Es gab Feste, Wettkämpfe, Zeltlager. Da wollten alle hin.“</p>
<p><strong>Die  ersten Übungen mit dem Wasser haben dem Mädchen so viel Spaß gemacht,  dass sie unbedingt eine richtige Feuerwehrfrau werden wollte. Fozyatou:  „Vor wenigen Wochen habe ich meinen Grundlehrgang erfolgreich beendet.  Jetzt bin ich dabei, wenn‘s irgendwo brennt.“</strong></p>
<p>Ihr Team  bei der Freiwilligen Feuerwehr Binsförth ist 20 Mann und vier Frauen  stark. Überdurchschnittlich viele Damen löschen hier mit.</p>
<p>Das ist nicht überall so. Der <a href="http://www.dfv.org/" target="_blank">deutsche Feuerwehrverband</a> sucht dringend weiblichen Nachwuchs. Denn: nur 7,7 Prozent Frauen  arbeiten in Deutschland bei der freiwilligen Feuerwehr. Noch viel  weniger (1,32 Prozent) löschen hauptberuflich.</p>
<p>Insgesamt gibt es in Deutschland 1,3 Millionen Feuerwehrleute.</p>
<p><strong>„Als  Frau wirst du heute nicht mehr schief angesehen, wenn du zur Feuerwehr  willst“, sagt Fozyatou. Als Afrikanerin fällt man dafür schon auf. </strong></p>
<p>Fozyatou:  „Die meisten sprechen mich auf meine Haare an. Die flechtet mir meine  Mutter nach alter togolesischer Tradition. Dauert jedes Mal 18 Stunden.“  Allerdings: „Die dicke Mähne unter den Helm zu bekommen, ist nicht so  einfach.“ Fozyatou war seit der Flucht ihrer Mutter nie wieder in ihrer  Heimat Togo. „Ich würde gerne mal hin“, sagt sie, „aber zu Hause bin ich  schon in Deutschland.“</p>
<p><strong>In zwei Jahren macht Deutschlands  erste schwarze Feuerwehrfrau Abitur. Was sie danach machen möchte, weiß  sie schon ganz genau. Fozyatou: „Ich möchte Polizistin werden, aber nach  Feierabend auf jeden Fall weiter Brände löschen.“</strong></p>
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		<title>Gehörnte Frauen und schwimmende Dörfer</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 05:20:07 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Naturreligion und Heilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Religionen in Togo]]></category>
		<category><![CDATA[Togo 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Togo Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Togo News]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen der Tamberma]]></category>

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		<description><![CDATA[<h3>Zu den großen Attraktionen einer Togo-Benin-Reise gehören Besuche in den Dörfern der verschiedenen Stämme.</h3>
<p>Mehr als 50 Volksgruppen leben in den beiden Ländern. Ihre Bräuche und Häuser sind für uns&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Zu den großen Attraktionen einer Togo-Benin-Reise gehören Besuche in den Dörfern der verschiedenen Stämme.</h3>
<div id="attachment_2506" class="wp-caption alignleft" style="width: 343px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/05/Togo-Tamberma1.jpg"><img class="size-full wp-image-2506" title="Togo-Tamberma" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/05/Togo-Tamberma1.jpg" alt="Die Frauen der Tamberma tragen als Schmuck Strohhelme mit Kaurimuscheln und Gazellenhörnern" width="333" height="356" /></a><p class="wp-caption-text">Die Frauen der Tamberma tragen als Schmuck Strohhelme mit Kaurimuscheln und Gazellenhörnern</p></div>
<p>Mehr als 50 Volksgruppen leben in den beiden Ländern. Ihre Bräuche und Häuser sind für uns so befremdlich wie spannend.<br />
Die Tamberma in Togo (in Benin heißen sie Somba) zum Beispiel wohnen in  zweistöckigen Schutzburgen mit Ecktürmen aus Lehm &#8211; gemeinsam mit  Fledermäusen, die für sie heilig sind. Auf den Dachterrassen stehen  Getreidespeicher, vor jedem Haus Voodoo-Fetische, die böse Geister  abhalten sollen.</p>
<p>Die Frauen tragen als Schmuck Helme mit Gazellenhörnern und brauen ihren  Männern das Hirsebier Tchouc. Je besser das Bier, desto angesehener die  Frau. Auf die Gräber legen die Tamberma Tontöpfe mit Löchern, damit die  Seelen der Ahnen ein- und ausfliegen können. Die Gebeine hängen sie in  Bäume. Die schönsten Tamberma-Dörfer liegen im Norden Togos, in der  Region Koutammakou, die zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde.</p>
<p>Eine ganz andere Welt präsentiert sich am Nokwe See im Süden Benins.  Dort lebt das Volk der Tofine in schwimmenden Dörfern. Im 16./17.  Jahrhundert bauten sie Pfahlhäuser aus Bambus, um vor den Sklavenfängern  der Dahomey-Könige sicher zu sein. Heute leben 35.000 Menschen in den  Dörfern am Wasser mit<br />
beachtlicher Infrastruktur. Sie haben Kirche, Moschee, Schule und sogar Wirtshäuser.</p>
<p>Quelle: http://kurier.at/freizeit/reise/2098129.php</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Togo &amp; Benin: Die Wiege des Voodoo</title>
		<link>http://www.togolese.de/togo-benin-die-wiege-des-voodoo</link>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 05:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Naturreligion und Heilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Religionen in Togo]]></category>
		<category><![CDATA[Togo 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Togo News]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkunde Togo]]></category>
		<category><![CDATA[Vodoo]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong>Die beiden westafrikanischen Länder sind die Wiege der mystischen Religion. Zeremonien, Trance-Tänze, Gruseliges und Befremdendes erlebt man oft. </strong></p>
<p>Begreifen ist nicht möglich. Uns bleibt nur schauen, staunen und wundern.<br&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die beiden westafrikanischen Länder sind die Wiege der mystischen Religion. Zeremonien, Trance-Tänze, Gruseliges und Befremdendes erlebt man oft. </strong></p>
<div id="attachment_2486" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/05/Togo-vodoo.jpg"><img class="size-medium wp-image-2486" title="Togo-vodoo" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/05/Togo-vodoo-300x168.jpg" alt="Im dröhnenden Rhythmus der Trommeln tanzen sich dieVoodoo-Gläubigen im Dorf Sanguero (Togo) in Trance." width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Im dröhnenden Rhythmus der Trommeln tanzen sich dieVoodoo-Gläubigen im Dorf Sanguero (Togo) in Trance.</p></div>
<p>Begreifen ist nicht möglich. Uns bleibt nur schauen, staunen und wundern.<br />
Auf dem staubigen Sandplatz des Dorfes Sanguera in Togo tanzt sich ein  Dutzend Männer in Trance. Angetrieben von dumpf dröhnenden Trommeln. Sie  tragen nur knielange Baströcke, Oberkörper und Beine sind nackt und so  schwarz wie die Nacht. Schweiß perlt ihnen über Gesicht und Muskeln.  Rundum stehen Voodoo-Priester, klatschen Frauen den Takt der Trommeln  mit.</p>
<p>Bei einem Baum mit einer Rinde wie Eiterbeulen steht ein Holzpflock.  Eine verrostete Eisenplatte steckt darin. Immer wieder wirbelt ein  Tänzer dorthin, fällt vor dem Pflock auf die Knie und berührt mit dem  Kopf das Eisen.<br />
&#8220;Kokou Voodoo&#8221; flüstert mir ein Dorfbewohner zu. Dieses Stück Alteisen  also ist die Antenne zum Rachegott Kokou, für den die Männer tanzen und  der in sie fahren soll.</p>
<h4>
<div id="attachment_2490" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/05/Togo-vodoo-trance.jpg"><img class="size-medium wp-image-2490" title="Togo-vodoo-trance" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/05/Togo-vodoo-trance-300x168.jpg" alt="Voodoo ist Religion, Kult und Lebenshilfe. Das Wort stammt aus der westafrikanischen Sprache der Fon. Es bezeichnet alles Übernatürliche, nicht Erklärbare, bedeutet aber auch Gott und Schutzgeist.  (Bild: Voodoo-Gläubige tanzen sich im Dorf Sanguero, Togo, in Trance) " width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Voodoo ist Religion, Kult und Lebenshilfe. Das Wort stammt aus der westafrikanischen Sprache der Fon. Es bezeichnet alles Übernatürliche, nicht Erklärbare, bedeutet aber auch Gott und Schutzgeist.  (Bild: Voodoo-Gläubige tanzen sich im Dorf Sanguero, Togo, in Trance) </p></div>
<p>Trance</h4>
<p>Die Trommeln werden lauter und plötzlich überschlagen sich die  Szenen. Ein Tänzer verdreht die Augen, sackt zusammen, liegt in  spastischer Verrenkung im Sand, ein Bein zum Himmel abgespreizt. Die  Priester streichen ihm über Kopf und Bauch, bis er langsam aus seiner  Trance zurückkehrt. Ein anderer schlägt wild mit der Faust auf einen  Baumstamm. Einer hat plötzlich ein Messer in der Hand und säbelt über  seine Bauchdecke. Einer klettert auf den Eiterbeulen-Baum und hängt auf  einem Ast kopfüber wie eine Fledermaus. Die Priester haben jetzt alle  Hände voll zu tun, um die in Trance Geratenen zu beruhigen.</p>
<p>Voodoo ist in Togo und Benin allgegenwärtig. Auf einer Reise durch die  beiden westafrikanischen Länder wird man ständig mit dieser  okkultistischen, 4000 Jahre alten Religion konfrontiert, sieht  Zeremonien und rituelle Tänze. Exotisch, wild, bunt.<br />
Die Frauen der Tamberma in Togo tanzen mit Geweihen von Gazellen am  Kopf, die Somba in Benin mit Kürbisgefäßen, die Fetisch-Priester des  Bandjeli-Volkes mit klirrenden Eisenringen an den Füßen auf glosendem  Feuer, da sie einst ein Gott die Kunst, Eisen zu schmelzen, lehrte.  &#8220;Tänze sind Gebete&#8221;, erklärt Reiseleiter Cosme. &#8220;Wer nicht tanzen kann,  kann nicht beten.&#8221;</p>
<h4>Wiege des Voodoo</h4>
<div id="attachment_2496" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/05/Togo-vodoo-tbol-bassar.jpg"><img class="size-medium wp-image-2496" title="Togo-vodoo-tbol-bassar" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/05/Togo-vodoo-tbol-bassar-300x168.jpg" alt="Feuertanz der Bandjeli: Fetischpriester haben klirrende Eisenringe an den Beinen" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Feuertanz der Bandjeli: Fetischpriester haben klirrende Eisenringe an den Beinen</p></div>
<p>Benin gilt als die Wiege des Voodoo. Mit den Sklaven gelangte der  Kult in die neue Welt &#8211; nach Brasilien, Haiti und in die Südstaaten der  USA. Welthauptstadt des Voodoo ist Quida am Golf von Benin. Von dort  kamen einst die kräftigsten Sklaven. Die Könige von Dahomey, wie Benin  noch bis 1975 hieß, waren die brutalsten Sklavenfänger für die  Portugiesen. Gedenkstätten wie das von der UNESCO errichtete &#8220;Tor ohne  Wiederkehr&#8221;, der &#8220;Baum des Vergessens&#8221; und der Auktionsplatz Chacha  erinnern an die Greuel.</p>
<p>Jeden 10. Jänner findet in Quida das größte Voodoo-Fest Westafrikas mit  Zeremonien, Heilungen und Trance-Tänzen statt. Und im wichtigsten  Voodoo-Tempel des Landes, dem Python-Tempel, winden sich die  Riesenschlangen. Sie bringen Glück. Mutige lassen sich die heiligen  Pythons um den Hals hängen.</p>
<h4>Nase zu am Opferplatz</h4>
<p>Voodoo-Tempel, Schutz-Fetische und Opferplätze sieht man in jedem  Dorf. Aber so interessant sie auch sein mögen, eine Augenweide sind sie  nicht. Tierknochen und Kultgegenstände liegen wie achtlos hingeworfener  Abfall wirr durcheinander.<br />
Beim Fetisch von Dankoli, dem wichtigsten Opferplatz und Pilgerort der  Voodoo-Gläubigen in Benin, raubt uns der Gestank von verwestem Fleisch  fast den Atem. Blut, Hühnerfedern, Schlangenhäute, Pavian-Schädel,  Tonscherben, Lebensmittel, Dosen und Geldscheine sind durch Sonne und  Tropenregen zu einem übel riechenden Misthaufen verklebt. Aber Hygiene  ist hier nur das Problem von uns Europäern. Kinder rennen barfuß über  den Haufen, Erwachsene stecken kleine Holzpflöcke hinein, die gegen alle  vorgetragenen Nöte helfen sollen.</p>
<p>Am Fetischmarkt in Togos Hauptstadt Lomé gibt es sämtliche Utensilien zu  kaufen, die Voodoo-Anhänger so brauchen. Schlangenhäute, Affenknochen,  Wurzeln, tote Vögel, Pferdehaar-Wedel, Zähne und Felle von Raubkatzen,  Steine, Puppen, Stoffbeutel, Pflanzen, Fledermäuse, Krähen-Schnäbel &#8211;  Berge ekeliger Zutaten für die Rezepturen und Medizinen der  Voodoo-Priester liegen auf wackeligen Holztischen. Begreifen können wir  nicht, nur schauen. Wie so oft in Benin und Togo.</p>
<h4>Menschenjagd</h4>
<p>Auf der Bootsfahrt am palmengesäumten Mono-Fluss, der Grenze  zwischen Benin und Togo, spielt &#8211; wie so oft auf dieser Reise &#8211; der  Zufall wieder einmal Regie und liefert ein weiteres dieser  unbegreiflichen Erlebnisse. Eine Horde von 30 bis 40 Frauen rennt mit  Knüppel bewaffnet und Kampfgesängen durch ein Lehmhüttendorf. Wie sich  herausstellt, hat ein Mann eine Voodoo-Priesterin verletzt. Die Frauen  suchen ihn nun, um ihn zu bestrafen. Auf unsere bohrenden Fragen rückt  der Reiseleiter zögerlich mit seiner Einschätzung der Situation heraus:  &#8220;Es kann sein, dass sie ihn erschlagen.&#8221;</p>
<p>Bereits lange tot ist Glélé, der letzte König des legendären Reiches  Dahomey am Golf von Benin, das die Franzosen Ende des 19. Jahrhunderts  eroberten. Dennoch kommt er noch ab und zu zum Schlafen und Essen in  seinen Palast in Abomey, der heute Museum und Weltkulturerbe ist. Davon  sind die Beniner überzeugt.</p>
<h4>Audienz beim Prinz</h4>
<div id="attachment_2498" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/05/Togo-vodoo-tanz.jpg"><img class="size-medium wp-image-2498" title="Togo-vodoo-tanz" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/05/Togo-vodoo-tanz-300x168.jpg" alt="... junge Burschen feiern ihre bevorstehende Initiation mit Tänzen. " width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">... junge Burschen feiern ihre bevorstehende Initiation mit Tänzen. </p></div>
<p>Im innersten Hof des Palastes steht in einem Rundbau aus Lehm und  Blut gemauert sein Stahlrohrbett. Alle fünf Tage bringen ihm seine  Nachkommen Speis und Trank und essen mit ihm in seiner &#8220;ewigen  Ruhestätte&#8221;. Besonders mag er gegrillte Agouti (Beutelratten). Die  Pflanzenfresser, dieso groß wie Katzen werden, gelten in Benin und Togo  als Leckerbissen und stehen oft auf den Speisekarten der Lokale.<br />
Könige gibt es in Benin und Togo immer noch. Politischen Einfluss haben  sie keinen, aber sie repräsentieren gern. In Togoville am Togo See, 35  Kilometer außerhalb der Hauptstadt Lomé, lebt noch König Mlapa V. als  Dorfchef. Er ist ein direkter Nachkomme Mlapa III., der mit Deutschland  1884 einen Schutzvertrag schloss, womit Togo gegründet war und auch  gleich unter deutsche Herrschaft kam.</p>
<p>Sein Nachfolger, Prinz Asrafo Plakoo-Mlapa, übt sich bereits fleißig als  König von Togo. In traditioneller Prunkkleidung empfängt er mit seinen  Beratern gerne Touristen in seinem mit Wellblech gedeckten Haus und  zeigt ihnen sein zehn Quadratmeter großes Museum. Neben kuriosen  Versatzstücken aus der Geschichte des Königreiches liegt in einem  Vitrinenschrank auch die berühmte Meerschaumpfeife &#8211; ein Geschenk Kaiser  Wilhelms. Der deutsche Generalkonsul Dr. Gustav Nachtigal überreichte  sie dem König bei der Vertragsunterzeichnung.<br />
Uns überreicht der Prinz zum Abschied würdevoll eine Kopie des Vertrages  und setzt mit langstieliger Füllfeder sein Autogramm darauf. Ein  Schmunzeln verbieten wir uns. Das würde die afrikanische Seele, die Pomp  so liebt, maßlos kränken.</p>
<h4>Infos</h4>
<p><strong>Beste Reisezeit </strong>Von November bis April. Im Norden gibt es eine Regen-zeit (Mai-Oktober), im Süden zwei (April-Juni und September-November).</p>
<p><strong>Flug </strong>Brussels Airlines ist auf Afrika spezialisiert und  fliegt 26 Ziele ex Wien via Brüssel an, u. a. Benin (hin-retour ab  1301,38 €) &amp; Togo (ab1399,58 €). www.brusselsairlines.at<br />
<strong><br />
Gesundheit</strong> Gelbfieber-Impfung vorgeschrieben. Tetanus, Typhus,  Hepatitis A/B und Malaria-Prophylaxe empfehlenswert. In die  Reiseapotheke sollten Mückenschutz, Antibiotikum, Desinfektionsmittel  und Durchfall-Medikamente.</p>
<p><strong>Sprache </strong>In beiden Ländern ist Französisch  Staatssprache. In Togo, das von 1884 bis 1916 deutsche Kolonie war,  danach französische, wird vereinzelt auch etwas Deutsch gesprochen.</p>
<p><strong>Visa</strong> Bei den Botschaften in Deutschland beantragen. Formulare zum Download unter www.botschaft-benin.de bzw. www.botschaft-togo.de</p>
<p><strong>Währung</strong> Beide Länder haben den CFA Franc. 1 € = 655 CFA</p>
<p><strong>Hotels &amp; Strände</strong> Unterkünfte in Togo &amp; Benin  sind für westafrikanische Verhältnisse erstaunlich gut und entsprechen  meist europäischem 3*-Niveau. Schöne Sandstrände gibt es z. B. bei Grand  Popo in Benin. Togos Hauptstadt Lomé hat einen 7 km langen Strand mit  Palmen. Leider ist er stellenweise verschmutzt. Hotels und Gebäude an  der Promenade sind in schlechtem Zustand.</p>
<p>Quelle: http://kurier.at/freizeit/reise/2098126.php</p>
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		<title>Klasse sucht sich Patenkind aus Togo</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 14:22:46 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Togo Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Korbach]]></category>
		<category><![CDATA[Patenkind aus Togo]]></category>

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		<description><![CDATA[<h3>
<p>Korbach (den). Selbstgemachte Waffeln, Muffins und Getränke  verkauften Realschüler am Montag in der Sporthalle. Der Grund war ein  ganz und gar uneigennütziger: Die Neuntklässler finanzieren damit eine  Patenschaft.</p></h3>
<div<p>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>
<div id="attachment_2480" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/03/togo.jpg"><img class="size-medium wp-image-2480" title="togo" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/03/togo-300x200.jpg" alt="Selbst etwas bewegen statt nur zuzuschauen: Die LPS-Schüler wollen mit Waffel- und Getränkeverkauf ihre Klassenpatenschaft mit einem Kind aus Togo finanzieren." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Selbst etwas bewegen statt nur zuzuschauen: Die LPS-Schüler wollen mit Waffel- und Getränkeverkauf ihre Klassenpatenschaft mit einem Kind aus Togo finanzieren.</p></div>
<p>Korbach (den). Selbstgemachte Waffeln, Muffins und Getränke  verkauften Realschüler am Montag in der Sporthalle. Der Grund war ein  ganz und gar uneigennütziger: Die Neuntklässler finanzieren damit eine  Patenschaft.</h3>
<div id="articlecontent">
<p>Noch weiß keiner der 27 engagierten Schüler, wie das Patenkind aus  Togo aussehen wird, welche Geschichte es hat und woran es ihm besonders  mangelt. Doch mit dem Startschuss zur Finanzierung zeigen die Schüler  der 9aR bereits, dass sie es ernst meinen. 25 Euro kostet die  Klassenpatenschaft bei „Plan International“ pro Monat. Mit Aktionen wie  der in der Halle soll die Finanzierung gestemmt werden. „Wir werden alle  vier Wochen einiges umsetzen“, freut sich Schüler Christoph Fingerhut  auf die kommenden Monate.</p>
<p>Im Rahmen des Erdkundeunterrichts  hatten die Schüler durch ihre Lehrerin Susanne Viehmann-Ruf von dem  Thema Patenschaften erfahren. „Wir fanden das alle sehr interessant“,  erinnert sich Schülerin Jana Kollo an die zarten Anfänge. Schnell stand  fest: Wir übernehmen die Finanzierung für ein Kind. Die Aktion fügt sich  ein in die Zertifizierung der LPS als „Humanitäre Schule“, die vom  Jugendrotkreuz organisiert wird. Um das Ziel zu erreichen, soll im  kommenden Jahr ein Planspiel durchgeführt werden.</p>
<p>Anderthalb  Jahre bleiben den Schülern noch, um bis zu ihrem Abschluss genügend Geld  zu sammeln. Egal wie erfolgreich die monatlichen Aktionen, die von den  Eltern unterstützt werden, auch verlaufen werden: „Wir werden die  Patenschaft weiterführen, bis das Kind 18 Jahre alt ist“, verspricht  Lehrerin Viehmann-Ruf.</p>
<p>Quelle: http://www.wlz-fz.de/Lokales/Waldeck/Korbacher-Zeitung/Klasse-sucht-sich-Patenkind-aus-Togo</p>
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