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	<title>aktuelle Informationen - Tipps - Praktische Info - Hilfsprojekte - Hotels - Events -  Anzeige - Togo - togolese.deHilfe für Kinder, die gerne lernen </title>
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	<description>Togo Informationen zu Politik - Wirtschaft - Geschichte - Reise - Kultur - Tipps - Events - kostenlose Anzeige - Hotels in togo - Adressen Online - Togolese.de</description>
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		<title>Hilfe für Kinder, die gerne lernen</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 15:38:32 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Togo Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Togo News]]></category>
		<category><![CDATA[Rümminger Verein hilft in Togo.]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>RÜMMINGEN (vl). Für Kinder hierzulande ist Schule oft notwendiges Übel. In Afrika ist Schule für Jugendliche meist ein lang gehegter Wunschtraum, der ihnen Ausbildung und Zukunftschancen verspricht, auf dessen Erfüllung sie&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2590" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2012/05/togo-2012.jpg"><img class="size-medium wp-image-2590" title="togo-2012" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2012/05/togo-2012-300x260.jpg" alt="" width="300" height="260" /></a><p class="wp-caption-text">Petra Schnattinger und Afi Tschöpe freuen sich auf das Fest zugunsten des Kinderhilfsvereins am Sonntag in Haltingen. Foto: langelott</p></div>
<p>RÜMMINGEN (vl). Für Kinder hierzulande ist Schule oft notwendiges Übel. In Afrika ist Schule für Jugendliche meist ein lang gehegter Wunschtraum, der ihnen Ausbildung und Zukunftschancen verspricht, auf dessen Erfüllung sie aber meist vergeblich warten. Seit vergangenem Sommer gibt es in Rümmingen einen Verein, der Kindern beim Erfüllen des Traums helfen möchte. Gegründet wurde er auf Initiative von Afi Monique Tschöpe, die seit sieben Jahren in Rümmingen lebt und aus Togo stammt. Die Hilfe, die klein angefangen hat, mit wachsenden Spendenressourcen aber wachsen kann, konzentriert sich auf Dörfer in Afi Tschöpes Heimatregion Vo.</p>
<p>Afi Tschöpe arbeitete in ihrer Heimat als Hotelfachfrau, als sie ein deutsches Ehepaar kennenlernte, das dort beruflich engagiert war. Deren Sohn, der sie damals in Afrika besuchen kam, ist heute ihr Mann. Ihre beiden Söhne sind in Rümmingen aufgewachsen. Anstoß zur Gründung der Hilfsorganisation – zuerst mithilfe vieler ehrenamtlich Engagierter vor Ort in Afrika selbst, im Jahr danach in Rümmingen – gab eine Reise vor einigen Jahren nach Afrika. Dort erschreckte Afi Tschöpe die große Zahl mittelloser Aidswaisen, die meist völlig auf sich gestellt und ohne Zukunftsperspektive in den Tag hinein lebten. Diesen wollte sie – wenn diese wirklich lernen wollten – zur weiterführenden Schul- und Ausbildung (die Grundschule ist kostenlos) verhelfen.</p>
<p>Am Sonntag, 6. Mai, gestaltet der Verein den Gottesdienst in der katholischen Kirchengemeinde Haltingen um 10.30 Uhr musikalisch mit, ebenso das afrikanische Mittagessen im Kolpinghaus nebenan ab 11. 45 Uhr und den Nachmittag mit Trommelmusik aus Togo.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.badische-zeitung.de/ruemmingen/hilfe-fuer-kinder-die-gerne-lernen--59094522.html">http://www.badische-zeitung.de/ruemmingen/hilfe-fuer-kinder-die-gerne-lernen&#8211;59094522.html</a></p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.togolese.de/hilfe-fr-kinder-die-gerne-lernen" target="_blank"><img src="http://www.togolese.de/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.togolese.de/hilfe-fr-kinder-die-gerne-lernen" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p><img src="http://www.togolese.de/?ak_action=api_record_view&id=2589&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Konstanzer Theater führt Stück über Reise afrikanische Flüchtlinge auf</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 09:45:29 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Togo News]]></category>
		<category><![CDATA[Togo in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[afrikanische Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[<h3>„Ein Schritt voraus“ von Kokouvi Dzifa Galley &#8211; Ramsès Alfa und Para Kiala spielen Flüchtlinge</h3>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Konstanz.</strong> Am kommenden Freitag feiert am Theater Konstanz ein bemerkenswertes Stück Premiere. Es&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>„Ein Schritt voraus“ von Kokouvi Dzifa Galley &#8211; Ramsès Alfa und Para Kiala spielen Flüchtlinge</h3>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_2583" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2012/02/theater1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2583" title="theater" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2012/02/theater1-300x176.jpg" alt="Konstanzer Theater führt Stück über Reise afrikanische Flüchtlinge auf" width="300" height="176" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Konstanzer Theater führt Stück über Reise afrikanische Flüchtlinge auf</p></div>
<p><strong>Konstanz.</strong> Am kommenden Freitag feiert am Theater Konstanz ein bemerkenswertes Stück Premiere. Es erzählt die Geschichte von zwei Afrikanern, die sich auf den Weg nach Europa, ins vermeintliche Eldorado, machen. Es ist kein Stück über Fremdenfeindlichkeit und keines über das Abenteuer oder die Qualen der Reise. Es geht tiefer. Es handelt von Identitäten und auch davon, dass Europa nicht für alle das verheißungsvolle Land ist.</p>
<h2>Bemerkenswerte Inszenierung</h2>
<p>Geschrieben hat „Ein Schritt voraus“ kein europäischer Autor, sondern ein Afrikaner, Kokouvi Dzifa Galley. Die Protagonisten sind zwei seiner Landsmänner aus Togo, die Schauspieler Ramsès Alfa und Para Kiala. Bemerkenswert ist die Inszenierung auch, weil das kleine Konstanzer Stadttheater das Stück uraufführt und eine solche Produktionen wagt, auch wenn das Publikum nicht dasselbe ist wie das in großen Städten wie in Berlin oder Hamburg. Der Kontakt zu Kokouvi Dzifa Galley kam während eines Aufenthalts des Konstanzer Theaterintendanten Christoph Nix in Togo zustande.</p>
<h3>Extremsituation in der Wüste</h3>
<p>Die Geschichte erzählt von einer Reise, die auch Metapher ist. Nestor, der Ältere, gespielt von Ramsès Alfa, ist ein hoch qualifizierter Bauingenieur und er hat genug von Afrika. Er ist reich und er hat Geld veruntreut. Gemeinsam mit seinem Freund Jonas, dem Jüngeren, gespielt von Para Kiala, macht er sich auf den Weg. Die beiden Flüchtlinge werden von Grenzsoldaten aufgegriffen und in der afrikanischen Wüste ausgesetzt. In diesem Niemandsland beginnt für sie eine Odyssee zwischen Entschlossenheit und Verzagen, zwischen der Sehnsucht nach der Heimat und der Hoffnung auf ein anderes, ein besseres Leben. Jonas, für den seine Wurzeln scheinbar, keine große Rolle spielten, wird nach Hause zurückkehren.</p>
<h3>Out of Africa</h3>
<p>Das kleine Ensemble probte in der Werkstatt unterm Dach. Der Raum ist klein, es ist ein bisschen stickig. Regisseur Dominic Friedel gibt Anweisungen. Das Licht ist aus. Die Reise beginnt in Afrika. Der Ältere betet. Dann brechen sie mit überschaubarem Gepäck auf. Fröhliche, afrikanische Musik kommt aus einem Lautsprecher. Ein paar Sätze in einer afrikanischen Sprach werden fallen.</p>
<h3>Männer mit und ohne Wurzeln</h3>
<p>Auf der Bühne liegen zehn Klötze aus Styropor. Die beiden Schauspieler simulieren eine Schiffspassage. Sirenen sind zu hören, vielleicht Hundegebell. Die beiden Reisenden werden verhaftet und in der Wüste ausgesetzt. Sie werden aus einem Lastwagen gestoßen. Wohin sollen sie jetzt gehen? Am Anfang sieht es so aus, als ob der Jüngere ganz ohne Wurzeln wäre, iPad und Internet seine Identität ausmachten und er notfalls alleine weiter nach Europa ginge. So ist es aber nicht.</p>
<h3>Bild verändert sich</h3>
<p>Jonas findet Knochen im Sand. Er glaubt, sie stammten von seinem Bruder, der sich schon früher auf nach Europa machte. Jonas kehrt wieder zurück. Nestor geht verloren – in der Wüste, in Nordafrika oder in Spanien. Er, der vermeintlich „Geweihte“ kann nicht mehr zurück. Das Bild, dass die Reisenden abgeben, verändert sich in der Wüste. Sie bewegen sich – anders als die Protagonisten in „Warten auf Godot“ ständig und kommen doch nicht voran. So oder so ähnlich lässt sich die Handlung bruchstückhaft und oberflächlich skizzieren.</p>
<h3>Rückkehr richtig</h3>
<p>Unzählige Afrikaner machen sich jedes Jahr auf, um Europa zu erreichen. Der Weg führt durch die Sahara und die Passage kostet bis zu 3500 Euro. Nur, wenn sie erfolgreich sind, können die Afrikaner aus Europa zurückkehren. Viele tun auch nur so. Nicht alle Afrikaner sind gleich und nicht alle wollen dasselbe. Flüchtlinge, die in Afrika hungern, bleiben. Afrikaner, die in Europa studiert haben, kehren auch wieder zurück, weil sie auch gesellschaftliche Anerkennung wollen. Für Jonas ist es eine Mission, mit den Überresten seines Bruders, nach Hause zurückzukehren. Seine Wurzeln sind im wichtig.</p>
<h3>Ein Stück auch für Afrika</h3>
<p>Der junge togolesische Dramatiker Kokouvi Dzifa Galley ist derzeit in der Theaterszene in Togo erfolgreich. Sein Stück „Ein Schritt voraus“ hat er teilweise in Frankreich geschrieben, wo er ein Stipendium hatte. Es sei ein Stück für die ganze Welt, sagte Kokouvi Dzifa Galley und es sei keines nur für Deutschland oder Frankreich. Es könnte auch in Afrika aufgeführt werden.</p>
<p>Premiere am 2. März 2012 um 20 Uhr in der Werkstatt Inselgasse</p>
<p>Foto: wak/Regisseur Dominic Friedel, Schauspieler Ramsès Alfa, Autor Kokouvi Dzifa Galley und Para Kiala.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.see-online.info/35485/konstanzer-theater-fuhrt-stuck-uber-reise-afrikanische-fluchtlinge-auf/">http://www.see-online.info/35485/konstanzer-theater-fuhrt-stuck-uber-reise-afrikanische-fluchtlinge-auf/</a></p>
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		<title>Togo 2014 bei den Olympischen Winterspielen!</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 17:37:39 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Togo Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p>Team Togo &#8211; ein Team das Geschichte schreiben wird!  <strong>Togo startet 2014 bei den Olympischen Winterspielen.</strong></p>
<p>Mann gegen Mann, ein Kampfsport im Schnee – das ist&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<div id="attachment_2579" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2012/02/togoTeam1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2579" title="togoTeam" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2012/02/togoTeam1-300x199.jpg" alt="Togo startet 2014 bei den Olympischen Winterspielen." width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Togo startet 2014 bei den Olympischen Winterspielen.</p></div>
<p>Team Togo &#8211; ein Team das Geschichte schreiben wird!  <strong>Togo startet 2014 bei den Olympischen Winterspielen.</strong></p>
<p>Mann gegen Mann, ein Kampfsport im Schnee – das ist Ski Cross. Viele Sprünge, direkte Positionskämpfe und jede Menge Kollisionen sorgen für reichlich Spannung und fesseln die Zuschauer. Ski Cross ist eine junge Wintersportart, die in den kommenden Jahren für viel Aufsehen und Furore sorgen wird. Eine junge Truppe Wiesbadener Sportenthusiasten um die beiden Ski Cross-Fahrer Steve Grundmann und Ennio Herrgen hat sich dies zum Anlass gemacht, einen Verein zu gründen. Das Ziel des Team Togo e. V. ist es, ein Olympisches Ski Cross-Team für das afrikanische Land Togo aufzubauen, zu fördern und zu vermarkten.</p>
<div id="attachment_2576" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2012/02/Togoteam2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2576" title="Togoteam2" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2012/02/Togoteam2-300x199.jpg" alt="Togo startet 2014 bei den Olympischen Winterspielen." width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Togo startet 2014 bei den Olympischen Winterspielen.</p></div>
<p>Mehr über das afrikanische Land Togo und das Projekt &#8220;<strong><em>Go To Sochi 2014</em></strong>&#8221; könnt ihr bei der <strong><em>Team Togo e.V. &#8211; Sponsoring Night </em></strong>am Samstag, den<strong> 03.03.2012, ab 20 Uhr </strong>erfahren! Dort gibt es eine <em>kurze Lesung, Fotos und Videos des Projektes</em>! Abgerundet wird der Abend durch<strong> Live-Musik </strong>einer<strong> afrikanischen Band </strong>und elektronischen Klängen von <strong>DJ VAN Heck &amp; Dr. Love</strong>.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/TeamTogo.ski" target="BLANK">&gt;&gt; Hier geht&#8217;s zur offiziellen Facebook-Seite von Team Togo</a></p>
<p><a href="http://www.team-togo.com/" target="BLANK">&gt;&gt; Hier geht&#8217;s zur offiziellen Internetpräsenz von Team-Togo</a></p>
<p><a href="http://stadtleben.de/wiesbaden/kalender/2012/03/03/team-togo-e-v-sponsoring-night/" target="BLANK"><strong>&gt;&gt; Link zur Team Togo e.V. &#8211; Sponsoring Night </strong></a></p>
<p><strong>Quelle: <a href="http://stadtleben.de/deutschland/news/2012/02/27/togo-2014-bei-den-olympischen-winterspielen/">http://stadtleben.de/deutschland/news/2012/02/27/togo-2014-bei-den-olympischen-winterspielen/</a></strong></p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.togolese.de/togo-2014-bei-den-olympischen-winterspielen" target="_blank"><img src="http://www.togolese.de/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.togolese.de/togo-2014-bei-den-olympischen-winterspielen" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p><img src="http://www.togolese.de/?ak_action=api_record_view&id=2572&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>FC Saarbrücken: Salifou und Straith auf Länderspiel-Reise</title>
		<link>http://www.togolese.de/fc-saarbrcken-salifou-und-straith-auf-lnderspielreise</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 17:14:00 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Togo Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Togo in Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Saarbrücken: </strong><strong>Moustapha Salifou und John Adam Straith vom 1. FC Saarbrücken sind international im Einsatz. Salifou spielt mit Emmanuel Adebayor von Tottenham Hotspurs für Togo in Kenia, Straith</strong>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_2568" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2012/02/Salifou.jpg"><img class="size-medium wp-image-2568" title="Moustapha Salifou" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2012/02/Salifou-300x225.jpg" alt="Moustapha Salifou" width="300" height="225" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Moustapha Salifou</p></div>
<p><strong>Saarbrücken: </strong><strong>Moustapha Salifou und John Adam Straith vom 1. FC Saarbrücken sind international im Einsatz. Salifou spielt mit Emmanuel Adebayor von Tottenham Hotspurs für Togo in Kenia, Straith mit Kanada gegen Armenien.</strong></p>
<p>&#8220;Auf Wiedersehen Deutschland&#8221; hieß es vergangenen Samstag für John Adam Straith und Moustapha Salifou. Über Frankfurt machten sich die Fußballer des Drittligisten 1. FC Saarbrücken auf den Weg zu ihren Nationalmannschaften. Die Reise des Kanadiers Straith nach Zypern zum Testspiel am Mittwoch gegen Armenien ist kürzer, als die des Togolesen Salifou nach Kenia zum Qualifikationsspiel zum Afrika-Cup am Mittwoch.</p>
<p>&#8220;Ich fliege von Frankfurt nach Paris, treffe dort einige Mannschaftskameraden&#8221;, erläutert Salifou den Flugplan nach Nairobi: &#8220;Am Donnerstag geht es über Amsterdam zurück.&#8221; Für den Mittelfeldspieler war die Berufung keine Überraschung: &#8220;Ich hatte mit dem Trainer besprochen, dass ich wieder zur Verfügung stehe, wenn ich einen neuen Verein habe und wieder fit bin.&#8221; Davon hat sich Trainer Didier Six beim Spiel gegen den VfB Stuttgart II (0:0) überzeugt.</p>
<p>Neben Salifou wird Emmanuel Adebayor vom englischen Premier-League-Club Tottenham Hotspurs das Trikot des 94. der Weltrangliste tragen. &#8220;Für viele ist Adebayor ein Superstar. Für mich ist er ein guter Freund&#8221;, sagt Salifou: &#8220;Wir telefonieren öfter, gehören zum Mannschaftsrat. Der Trainer erwartet von uns, dass wir die jüngeren Spieler führen.&#8221; Das wird in Kenia gegen den 123. der Welt nicht einfach. &#8220;In Afrika sind Auswärtsspiele immer schwierig. Es gibt da viel Korruption, die Schiedsrichter haben es nicht einfach. Wir sind Favorit, aber mit einem Punkt wären wir sicher zufrieden&#8221;, erklärt Salifou.</p>
<p>Außenseiter gegen Armenien (Weltranglisten-41.) ist Kanada. &#8220;Wir sind 71., gleichauf mit Haiti und Österreich&#8221;, berichtet Straith, &#8220;aber das liegt daran, dass wir in den vergangenen Jahren gegen starke Gegner wie Argentinien angetreten sind. Das ist gut für die Entwicklung, aber schlecht für die Ranglisten-Punkte&#8221;. Zum kanadischen Kader gehören Kevin McKenna (1. FC Köln) und Olivier Occean (Greuther Fürth). &#8220;Du kommst immer stärker von einem Länderspiel zurück, weil du von diesen Jungs viel lernen kannst&#8221;, findet Abwehrspieler Straith, der auf seinen elften Einsatz im Nationaltrikot hofft: &#8220;Es ist egal, ob es nur ein Testspiel ist. Wenn du für dein Land spielen darfst, ist es immer eine Ehre und etwas Besonderes.&#8221;</p>
<p>Am Donnerstag werden Straith und Salifou wieder in Saarbrücken erwartet. &#8220;Es ist gut, dass wir erst am Sonntag in Darmstadt spielen&#8221;, blickt Salifou auf das nächste FCS-Spiel, &#8220;aber Länderspiele motivieren dich zusätzlich. Ich hoffe, wir bringen Schwung mit nach Saarbrücken.&#8221; <em>cor</em></p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/saar-sport/Fussball-FCS-Saarfussball-Moustapha-Salifou-John-Adam-Straith-1-FC-Saarbruecken;art239505,4197765,1#__">http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/saar-sport/Fussball-FCS-Saarfussball-Moustapha-Salifou-John-Adam-Straith-1-FC-Saarbruecken;art239505,4197765,1#__</a></em></p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.togolese.de/fc-saarbrcken-salifou-und-straith-auf-lnderspielreise" target="_blank"><img src="http://www.togolese.de/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.togolese.de/fc-saarbrcken-salifou-und-straith-auf-lnderspielreise" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p><img src="http://www.togolese.de/?ak_action=api_record_view&id=2567&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Reise zu Freunden in Afrika</title>
		<link>http://www.togolese.de/reise-zu-freunden-afrika</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 12:56:37 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Togo News]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionsgemeinschaft Viersen-West-Afrika (AWA)]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong></strong></p>
<p>Mitglieder der Aktionsgemeinschaft Viersen-West-Afrika (AWA) starten  heute nach Togo, um Hilfsgüter für die Partner in dem westafrikanischen  Land zu verteilen. Auch das Nachbarland Benin wird besucht.</p>
<p>Gestern wurden die&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></p>
<div id="attachment_2564" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2012/01/2791259219.jpg"><img class="size-medium wp-image-2564" title="2791259219" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2012/01/2791259219-300x216.jpg" alt="West-Afrika (AWA) aus Togo und Benin zurückgekehrt. Viele neue Projekte wurden angeschoben. Die RP zeigt einige Bilder der Reise. " width="300" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">West-Afrika (AWA) aus Togo und Benin zurückgekehrt.</p></div>
<p>Mitglieder der Aktionsgemeinschaft Viersen-West-Afrika (AWA) starten  heute nach Togo, um Hilfsgüter für die Partner in dem westafrikanischen  Land zu verteilen. Auch das Nachbarland Benin wird besucht.</strong></p>
<p>Gestern wurden die letzten Utensilien in Koffern und  Taschen verstaut, heute ist Treffpunkt am Düsseldorfer Flughafen:  Vorstandsmitglieder der Viersener AWA starten zu ihrer jährlichen Reise  nach Westafrika. Im Hafen von Lomé, der Hauptstadt der früheren  deutschen Kolonie Togo, warten die Container, die kurz vor Weihnachten  in Viersen mit Hilfsgütern und Geschenken für die 496 Patenkindern  gepackt und auf den Weg gebracht wurden. Seit mehr als 30 Jahren hilft  die AWA vor allem in Togo, aber auch im Nachbarland Benin. &#8220;Hilfe zur  Selbsthilfe&#8221; lautet die Devise des Vereins, der einst von den beiden  Viersenern Kurt Fischer und Irmhild Keller ins Leben gerufen wurde.</p>
<p><strong>Erbe von Fischer und Keller</strong></p>
<p>Heute ist Viersens ehemalige Bürgermeisterin Marina  Hammes Vorsitzende der AWA. Sie fühlt sich wie alle Mitglieder des  Vereins dem Erbe von Fischer und Keller verpflichtet. Für diejenigen,  die auch diesmal wieder die Strapazen der Reise auf den afrikanischen  Kontinent auf sich nehmen – und wie üblich sämtliche Kosten aus eigener  Tasche bezahlen –, ist es ein ebenso beklemmendes wie beglückendes  Gefühl, den Freunden in Afrika vor Ort zu helfen. Beklemmend, weil vor  allem in Togo auch nach Jahrzehnten der Aufbauarbeit noch viel Elend  herrscht. Beglückend immer dann, wenn sie in die strahlenden Augen der  Patenkinder schauen, wenn die ihre Geschenke von den Paten in  Deutschland erhalten.</p>
<p>In diesem Jahr steht für die Viersener Delegation, die  von der AWA-Vorsitzenden Marina Hammes, ihrer Stellvertreterin Katja  Poxleitner-Beckers und Vereinsgeschäftsführerin Petra Busch angeführt  wird, ein ganz besonderes Ereignis auf dem Besuchsprogramm. In  Agbodrafo, einem von sechs Dörfern, in denen die AWA Hilfsprojekte  unterstützt, wird eine neue Schreinerwerkstatt eröffnet. &#8220;Die Freunde  haben schon angekündigt, dass sie mit uns deshalb ein großes Fest feiern  wollen&#8221;, sagte Marina Hammes kurz vor ihrer Abreise im Gespräch mit der  Rheinischen Post. Bereits im November vergangenen Jahres wurde ein  Container nach Togo geschickt. Er enthielt Maschinen und Werkzeuge für  die neue Ausbildungsstätte. In dem Neubau, den der Viersener Verein  finanziert hat, sollen angehende Schreiner ausgebildet werden. Maschinen  und Werkzeuge haben Unternehmen auch aus Viersen gestiftet. Ein  afrikanischer Schreinermeister mit Lehrbefugnis ist von der AWA  angestellt worden, um junge Tischler auszubilden. Zwei weitere Container  mit Hilfsgütern und Patengeschenken warten im Hafen von Lomé darauf,  dass der Inhalt verteilt werden kann. Neben den drei Vorstandsdamen der  AWA ist auch Beiratsmitglied Willi Boekers mit von der Partie, wenn es  über staubige Sandpisten in die Dörfer im Landesinnere von Togo geht.</p>
<p>Wie in jedem Jahr wollen die Viersener sehen, wie es  den Patenkindern geht. Auch ihr Gesundheitszustand soll überprüft  werden. Darum kümmert sich Katja Poxleitner-Beckers, die hauptberuflich  als Kinderkrankenschwester am Viersener Kinderkrankenhaus St. Nikolaus  arbeitet. Weitere Vereinsmitglieder kommen in der nächsten Woche nach.  Sie wollen sich ansehen, welche Früchte ihre Arbeit in Afrika trägt.</p>
<p>Quelle: http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/viersen/nachrichten/reise-zu-freunden-in-afrika-1.2687295</p>
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		<title>Festival No Limits Berlin: Anne Tismer &amp; Kollektiv</title>
		<link>http://www.togolese.de/festival-limits-berlin-anne-tismer-kollektiv</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 15:16:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Togo 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Togo News]]></category>
		<category><![CDATA[Togo in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Togolese in Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong>„Lomé in Leuchtfarben und als Marshmellow&#8221;. Eine Kunstaktion von Anne Tismer mit Performance aus Lomé und von Theater Thikwa. </strong></p>
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<p><strong> </strong>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Lomé in Leuchtfarben und als Marshmellow&#8221;. Eine Kunstaktion von Anne Tismer mit Performance aus Lomé und von Theater Thikwa. </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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<div id="attachment_2549" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/11/Kessel.jpg"><img class="size-medium wp-image-2549" title="Kessel" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/11/Kessel-300x225.jpg" alt="Zufrieden: Anne Tismer nach ihrem Auftritt - Steffen Kassel " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Steffen Kassel </p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Der Veranstaltungsort <em>Am Flutgraben</em> markiert genau die  Grenze zwischen Kreuzberg und Treptow. Von der Schlesischen Straße  herkommend, erreicht man nach einer Weile das unwegsame, an der Spree  gelegene Gelände, wo selbst erlebnishungrige Spaziergänger freiwillig  kaum anzutreffen sind. In einem wuchtigen, ausrangierten Betonklotz  findet die Kunstaktion statt, bei der zahlreiche Leute mitmischen und  nebenher auch gekocht wird. <a href="http://steffen-kassel.suite101.de/anne-tismer--schauspielerin-und-aktionskuenstlerin-a99492">Anne Tismer</a>,  die nach wie vor oft im französischsprachigen Ausland auftritt, hat aus  ihrem neuen Lebensmittelpunkt Togo zahlreiche Mitstreiter mitgebracht  und die Truppe durch einige Thikwa-Akteure ergänzt.</p>
<h3>Die Frauen von Nana Benz fahren Mercedes Benz</h3>
<p>Im Zentrum des Abends steht die wahre Geschichte von togolesischen  Stoffhändlerinnen, den sogenannten „Nana Benz“, die teure, holländische  Stoffe der Firma Vlisco importieren und sie an andere westafrikanische  Händler weiterverkaufen. Nana Benz, das sind die cleveren Mütter Benz,  und zwar von Mercedes Benz, denn der akkumulierte Wohlstand gestattet  ihnen den Erwerb derartiger Statussymbole. Groß ist die Macht der zu  Reichtum gelangten Großhändlerinnen, deren Lebensstil in frappanter  Weise von dem der weitgehend armen Schichten abweicht, die oftmals nur  um die nackte Daseinsfristung ringen. So geht es in der etwa  achtzigminütigen Performance unablässig um Stoffe und alles, was damit  zusammenhängt: Frauen sitzen hinter künstlichen Strickmaschinen und  verbreiten die Atmosphäre einer Werkhalle. Im Anfang war aber nicht der  Stoff, sondern die Nacktheit. Die afrikanischen Darsteller berichten  über Zeiten, als der Stoff noch knapp war und viele Frauen ohne  Lendenschurz herumliefen. Entsprechend ungehemmt und intensiv war die  Jagd nach jenen Frauen, die ihre Reize unverhüllt mit sich herumtrugen.  Da erschien eine Nana, und die hatte eine Idee und brachte den  Einheimischen Stoffe und Tücher. Und sie sah, dass ihre Arbeit gut war.</p>
<h3>Die Welt des Stoffes</h3>
<p>Während der Performance wird die Welt des Stoffes geradezu  zelebriert: die gesamte Bühne ist angefüllt mit Stoffen, Stoffbahnen und  sonstigen Strickerzeugnissen. Mal dienen sie als korbähnlicher  Transportbehälter, ein andermal als behelfsmäßiger Abort und wieder ein  andermal als angehängter Schwanz. Das Gruppenerlebnis scheint den  Akteuren viel Freude zu bereiten, sie sind ganz in ihre Geschichten  verstrickt und bewegen sich mitunter aufs Publikum zu, um ihre  französisch gesprochenen Botschaften in quasi persönlicher Weise zu  übermitteln. Sprachlich verknappt stehen die Reden in Deutsch auf einer  elektronischen Wandtafel. Man bekommt viele bestickte Tuchbahnen zu  sehen, auf denen Buchstaben und Insekten zu sehen sind, aber auch  Motive, deren Hintergründe sich einer exakten Dechiffrierung entziehen.  Während eine Beteiligte gerade in einem Kraftakt ihre Exkremente  absondert, hantiert auf der rechten Seite die Küchenabteilung mit  kleinen Pfannen, in denen ein extrem würziges Essen vorbereitet wird,  dessen Verzehr einem hinterher vermutlich die Schuhe auszieht.</p>
<h3>Religiöser Alltag und Sinnlichkeit</h3>
<p>Neben den Stofffabriken dominiert in Lomé vor allem ein Thema: die  Religion. Wie lebensbestimmend der katholische Glauben sein kann, zeigen  die Dialoge, die einen für hiesige Verhältnisse fast mittelalterlichen  Umgang mit dem Christentum offenbaren. Die Europäer sind es nicht mehr  gewohnt, dass jemand verflucht sei, nur weil von der „reinen“ Lehre  abweicht und sich kleine Extravaganzen herausnimmt. Ein Togolese  beispielsweise spricht vom Zusammenhang der Hostie mit dem wahren Leib  Christi – für manche Gläubige in Lomé ist die Reichung des ungesäuerten  Brotes wohl mehr als nur eine symbolische Handlung. Dennoch scheint es  einige Männer zu geben, die es mit dem Glauben doch nicht so genau  nehmen , hauptsächlich, wenn es um libidinös aufgeladene Frauen und die  damit verbundenen Freuden geht. Gewiss, die Vorzüge des menschlichen  Körpers lösen immer noch ein Entzücken aus, etwa in Augenblicken, wo  einer Arbeiterin die Kleidung verrutscht und sie mehr zeigt als nur ein  Lächeln.</p>
<h3>Lebensfreude trotz Voodoo</h3>
<p>Eine mitunter aufwallende, religiös inspirierte Halbekstase wird  allerdings durch ein Problem ganz anderer Art konterkariert: der  Voodoo-Zauber. Beheimatet und praktiziert auch in Togo, ist der  Voodoo-Kult für viele Menschen weiterhin etwas Unheimliches, ein  Damoklesschwert, das bedrohlich über dem Alltag hängt. So kann es  eintreten, dass der Verzehr einer Schale Reis mit anschließender  Magenverstimmung auf Voodoo zurückgeführt wird – was natürlich auch  haltlose Verdächtigungen und Denunziantentum nach sich ziehen kann.  Abgesehen von einige düsteren Abschweifungen, erleben die Zuschauer  insgesamt eine lockere, entspannte Kunstaktion, angefüllt mit einigen  trunkenen Gesängen und Tänzen und überreich an heiter-unbeschwerten  Geschichten. Und dennoch: einfach scheint das Leben in Lomé nicht zu  sein, zumal es die Menschen mit einer monopolisierten Wirtschaftsmacht  zu tun haben, die anderen ihre Regeln aufzuzwingen vermag. Anne Tismer  erklärte nach dem Auftritt, dass praktisch jeder Einheimische dort ein  Produkt kaufen müsse. Und wenn nicht? Man mag es nur erahnen. Jeder  kritische westliche Linksintellektuelle hätte am Beispiel des  togolesischen Handelsimperiums ausreichend Denkstoff, um sich am Thema  Kapitalakkumulation und Ausbeutung eine Zeitlang abzuarbeiten. Im  Vordergrund des Abends steht aber eindeutig die Kunstaktion, zu der ein  Gemälde mit nackten Personen gehört, die sich der Sinnlichkeit  überlassen. Im Vergleich zu ihrer früheren Stadttheaterarbeit mag eine  solche Performance für Anne Tismer ein künstlerischer Rückschritt sein.  Sie hat ihren Auftritt wohl genossen &#8211; ob künstlerische Qualität oder  nicht, dürfte ihr relativ egal sein.</p>
<h3>Lomé in Leuchtfarben und als Marshmellow</h3>
<p>von Anne Tismer und Kollektiv</p>
<p>Mit: Anne Tismer, Lili Awouzouba, Nadege Wilson, Basile Yawanke, Joel  Ajavon, Marc Agbédjidji, Jean-Frederic Batassé und Künstlern von  Thikwa.</p>
<p><a href="http://www.no-limits-festival.de/infos.html">Festival No Limits Berlin</a></p>
<p>Am Flutgraben 3</p>
<p>12435 Berlin</p>
<p>Weitere Aufführungen. 17.11., 19.11 und 20.11. 2011</p>
<p>Bildnachweis: © Steffen Kassel</p>
<div id="copyright">Urheberrecht: <a href="http://steffen-kassel.suite101.de/">Steffen Kassel</a>. Verwendung des Textes nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.</div>
<div>Quelle: http://www.suite101.de/news/festival-no-limits-berlin-anne-tismer&#8211;kollektiv-a127128</div>
<div>Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: <a href="http://www.suite101.de/news/festival-no-limits-berlin-anne-tismer--kollektiv-a127128#ixzz1eRnwIwMz">Festival No Limits Berlin: Anne Tismer &amp; Kollektiv | Suite101.de</a> <a href="http://www.suite101.de/news/festival-no-limits-berlin-anne-tismer--kollektiv-a127128#ixzz1eRnwIwMz">http://www.suite101.de/news/festival-no-limits-berlin-anne-tismer&#8211;kollektiv-a127128#ixzz1eRnwIwMz</a></div>
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		<title>Waisenhaus so gut wie fertig: Bocholterin besucht ihr Hilfsprojekt in Togo</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 10:34:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Togo Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Bocholt]]></category>
		<category><![CDATA[Waisenhaus in Togo]]></category>

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<p>Bocholt &#8211; Jetzt ist auch das Waisenhaus im Dorf  Agbetiko in Togo so gut wie fertig. Nur beim Schlaftrakt fehlen noch das  Dach und einige Fensterscheiben, berichtet die</p></div><p>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="absatz1">
<div id="attachment_2543" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/09/togo-Agbetiko.jpg"><img class="size-medium wp-image-2543" title="togo-Agbetiko" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/09/togo-Agbetiko-300x226.jpg" alt="Zahlreiche Handwerker arbeiten an der „Villa Stell“, dem Gemeinschaftshaus." width="300" height="226" /></a><p class="wp-caption-text">Zahlreiche Handwerker arbeiten an der „Villa Stell“, dem Gemeinschaftshaus.</p></div>
<p>Bocholt &#8211; Jetzt ist auch das Waisenhaus im Dorf  Agbetiko in Togo so gut wie fertig. Nur beim Schlaftrakt fehlen noch das  Dach und einige Fensterscheiben, berichtet die Bocholterin Ingrid van  Aalst. Sie ist Vorsitzende des Vereins „Child Care Africa“ und wurde  letztes Jahr für den Bau der Grundschule in Agbetiko noch zur  „Ehrenkönigin“ des Dorfes ernannt.</p>
</div>
<p>40 Kinder besuchen seit Montag, dem Schuljahresbeginn in Togo, nun diese  Schule. Am 9. Oktober will van Aalst dorthin fliegen, um die  Fortschritte des auch mit Bocholter Geldern finanzierten Projekts zu  begutachten und sich um die Inneneinrichtung des Waisenhauses kümmern. „Betten müssen beim Schreiner bestellt werden, Matratzen und Bettbezüge für 20 Leute sind zu kaufen und, und, und&#8230;“</p>
<p>Nach dem Spender, dem Bocholter Diplomingenieur Thomas Stell, seien die  beiden Gebäude für die Waisen benannt worden: die „Auberge Stell“, der  Schlaftrakt für die 20 Kinder, und die „Villa Stell“, das  Gemeinschaftshaus. Die „Villa Stell“ habe neben einem großen, offenen  Raum ohne Fenster extra noch einen geschlossenen Raum unter dem Vordach,  erklärt van Aalst. Nicht etwa, weil es in Togo zu kalt werde, sondern  wegen des Ungeziefers, das abends vom Licht angezogen werde. Außerdem  gebe es in der „Villa Stell“ eine kleine Küche und zwei Schlafräume &#8211;  einen für Erzieher und einen für Besucher und junge Leute, die im Dorf  ihr freiwilliges Jahr machen wollten, erklärt van Aalst.</p>
<p>Die „Auberge Stell“ bestehe aus je einem Schlafsaal für zehn Jungen und zehn Mädchen. „Jeder Saal hat an der Rückseite einen Waschraum  mit Duschen und Toiletten“, berichtet van Aalst. Rund 23.000 Euro koste  jedes Gebäude für die Waisen. Für die „Auberge Stell“ seien bislang  aber nur 12.000 Euro verbraucht worden. Mit dem Dach sei die restliche  Spendensumme aber schnell verbraucht.</p>
<div id="attachment_2544" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/09/togo-Agbetiko2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2544" title="togo-Agbetiko2" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/09/togo-Agbetiko2-300x198.jpg" alt="Ingrid van Aalst" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Ingrid van Aalst</p></div>
<p>Was dann noch fehle, seien eine Kantine, eine Mauer und eine  Toilettenanlage für die Schüler, sagt van Aalst. Bislang gebe es nur  zwei Jungen- und zwei Mädchentoiletten hinter der „Auberge Stell“. Doch  die seien eigentlich für die Erzieher und Lehrer gedacht. Zusätzliche  Toiletten seien deshalb notwendig. „Weitere Wasserklos können wir aber  nicht installieren, weil das Wasser knapp ist und wir dafür einen neuen  Brunnen bauen müssten“, erklärt van Aalst. Um „Plumpsklos“ zu vermeiden, denke sie über chemische Toiletten nach. „Aber ich weiß nicht, ob das dort möglich ist.“</p>
<p>Mit Kosten von etwa 8000 Euro rechne sie bei den Toiletten, die geplante  Kantine werde wohl 25.000 bis 30.000 Euro kosten. Daneben müsse  dringend eine etwa zwei Meter hohe Mauer um das rund 5000 Quadratmeter  große Gelände errichtet werden, um die Schule und das Waisenhaus vor Diebstählen zu schützen. „Das wird wahrscheinlich am meisten kosten“, schätzt van Aalst.</p>
<p>Mit mehreren Tausend Euro Spenden rechnet sie bei der Benefizgala, die  das Immobilienunternehmen Engel &amp; Völkers am Freitag in Münster  zugunsten des Hilfsvereins Engel &amp; Völkers Charity veranstaltet, der  auch die Unterhaltungskosten für die Agbetiko-Schule bezahlt. „Alle  Spenden sollen direkt an das Togo-Projekt gehen“, sagt van Aalst.  Weitere Hilfsgelder soll das „Voices-for-Africa“-Benefizkonzert am 25.  September in Bocholt bringen.</p>
<p>Quelle: http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_borken/region_bocholt/1691277_Waisenhaus_so_gut_wie_fertig_Bocholterin_besucht_ihr_Hilfsprojekt_in_Togo.html</p>
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		<title>Deutsches Abi in nur drei Jahren</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 03:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Togo News]]></category>
		<category><![CDATA[Togo in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Abitur nachgemacht]]></category>
		<category><![CDATA[John Koffi Gamedi]]></category>

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		<description><![CDATA[John Koffi Gamedi aus Togo ist ehrgeizig – und will irgendwann den Menschen in seiner Heimat helfen können]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="detailText">
<div id="attachment_2531" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/08/3807798_1_1ASK57.jpg"><img class="size-medium wp-image-2531" title="Familienglück John Koffi Gamedi aus Togo" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/08/3807798_1_1ASK57-300x233.jpg" alt="Familienglück: John Koffi Gamedi aus Togo mit seiner Frau Dénise und Sohn Nesta. Foto: Mechtild Buck" width="300" height="233" /></a><p class="wp-caption-text">Familienglück: John Koffi Gamedi aus Togo mit seiner Frau Dénise und Sohn Nesta. Foto: Mechtild Buck</p></div>
<p><strong>John Koffi Gamedi aus Togo hat etwas geschafft, wovon mancher  deutsche Muttersprachler nur träumt: In nur drei Jahren hat er sein  Abitur nachgemacht.</strong></p>
<p>Der sympathische junge Mann, der 1975 in der ehemaligen französischen  Kolonie Togo geboren wurde, kam 1996 als Asylbewerber nach Deutschland.  Mittlerweile hat er die deutsche Staatsbürgerschaft. Von Anfang an  hatte er sich zum Ziel gesetzt, das Abitur und eine solide Ausbildung in  Deutschland zu machen. Deswegen belegte er gleich nach seiner Ankunft  in Deutschland einen sechsmonatigen Deutschkurs beim Kolpingwerk. Außer  seiner Muttersprache Ewe und Deutsch beherrscht Gamedi auch noch  Französisch und Englisch.</p>
<p>2008 begann er am privaten Abendgymnasium Fränkische Akademie in  Würzburg mit den Abiturkursen. In Togo hatte er bis zur elften Klasse  ein Wirtschaftsfachgymnasium besucht. Im Mai 2011 bestand der nun die  Abiturprüfung.</p>
<p>Während der ganzen Zeit hat er voll gearbeitet. Sein Arbeitgeber, die  Firma MA Lighting in Waldbüttelbrunn hatte ihn aber durch flexible  Arbeitszeiten bei seinem Vorhaben unterstützt. Eine Zeit lang hatte er  auch noch einen Nebenjob bei einer Firma, die Elektroschlösser  herstellt. Diesen Zusatzverdienst musste er aber im letzten Jahr vor dem  Abitur aufgeben, weil er die Zeit zum Lernen benötigte.</p>
<p>Vor zwei Jahren kam Gamedis Frau Dénise aus Togo zu ihm nach  Deutschland und kurze Zeit später wurde der gemeinsame Sohn Nesta  geboren. Der junge Familienvater ist seiner Frau dankbar für die Geduld  und Unterstützung, die sie den beiden harten Lernjahren hatte. „Ich kam  irgendwann um 10 Uhr nachts heim, dann haben wir uns eine Stunde  unterhalten und um 6 Uhr musste ich wieder zur Arbeit. Und am  Wochenende, samstags und sonntags, habe ich immer gelernt.&#8221;</p>
<p>Dankbar ist Gamedi auch seinem Lehrer von der Fränkischen Akademie,  Volker Gierke, der ihm kostenlosen privaten Deutschunterricht gegeben  hatte. Und Anita Schwarz aus Werneck ht ihn und seine Familie finanziell  unterstützt.</p>
<p>Der strebsame junge Mann ist damit aber noch lange nicht zufrieden:  Sein Ziel ist es, zu studieren. Am liebsten Umweltökonomie – um dann  irgendwann wieder in seine Heimat zurück zu kehren um dort seinem Land  und den Menschen zu helfen. Leider kann man dieses Fach nicht in  Würzburg studieren. Jetzt wird Gamedi wohl erst einmal ein BWL-Studium  beginnen.</p>
</div>
<p>t ehrgeizig – und will irgendwann den Menschen in seiner Heimat helfen können.</p>
<p>Quelle: http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Deutsches-Abi-in-nur-drei-Jahren;art736,6275370, Von Mechtild Buck</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Christina Kempf fliegt im September nach Afrika und arbeitet dort in einem Schulprojekt mit</title>
		<link>http://www.togolese.de/christina-kempf-fliegt-im-september-nach-afrika-und-arbeitet-dort-einem-schulprojekt-mit</link>
		<comments>http://www.togolese.de/christina-kempf-fliegt-im-september-nach-afrika-und-arbeitet-dort-einem-schulprojekt-mit#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 04:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Togo Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Togo Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Trommeln für Togo]]></category>

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		<description><![CDATA[<div id="detailText">
<p>Aufgeregt ist sie nicht, aber gespannt: Christina Kempf aus  Helmstadt wird am 4. September nach Togo fliegen. Elf Monate wird die  18-Jährige in dem westafrikanischen Land verbringen und</p></div><p>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="detailText">
<div id="attachment_2526" class="wp-caption alignleft" style="width: 186px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/07/Christine.jpg"><img class="size-full wp-image-2526" title="Christine" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/07/Christine.jpg" alt="Eine weite Reise: Christina Kempf wird im September nach Togo in Afrika fliegen und elf Monate als Freiwillige bei einem Schulprojekt mitzuarbeiten. Um ihren Aufenthalt zu finanzieren, veranstaltet sie am Sonntag einen „Hofflohmarkt“, für den sie mit einem Plakat wirbt. Foto: JOCHEN JÖRG" width="176" height="132" /></a><p class="wp-caption-text">Eine weite Reise: Christina Kempf wird im September nach Togo in Afrika fliegen und elf Monate als Freiwillige bei einem Schulprojekt mitzuarbeiten. Um ihren Aufenthalt zu finanzieren, veranstaltet sie am Sonntag einen „Hofflohmarkt“, für den sie mit einem Plakat wirbt. Foto: JOCHEN JÖRG</p></div>
<p>Aufgeregt ist sie nicht, aber gespannt: Christina Kempf aus  Helmstadt wird am 4. September nach Togo fliegen. Elf Monate wird die  18-Jährige in dem westafrikanischen Land verbringen und dort einen  Freiwilligendienst absolvieren. Ihre Hauptaufgabe wird sein, Projekte in  der Schul- und Dorfbücherei in Agou Nyogbo zu initiieren – mit dem  Ziel, die Lesefreudigkeit der Menschen zu steigern. Außerdem wird sie am  College als Hilfslehrerin Mathe, Physik und Englisch unterrichten.</p>
<p>Vor zwei Jahren hatte die junge Frau erstmals damit geliebäugelt,  nach dem Abitur ins Ausland zu gehen. „Ich will eine neue Kultur  kennenlernen“, sagt Christina. 2010 dann bewarb sie sich bei vier  Organisationen um einen der begehrten Plätze. Beim Service Civil  International (SCI), einer ehrenamtlichen Friedensorganisation, hatte  sie Erfolg.</p>
<p>Ermöglicht wird ihr fast einjähriger Aufenthalt in Afrika über das  Programm „weltwärts“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche  Zusammenarbeit und Entwicklung. Der aus öffentlichen Mitteln geförderte  Freiwilligendienst deckt die Kosten des Projektes in Togo zu 75 Prozent –  das heißt, der Flug, die Unterkunft in einer Gastfamilie und die  Verpflegung werden finanziert. Die restlichen 25 Prozent muss Christina  über einen Spendenkreis selbst aufbringen: insgesamt 1650 Euro, pro  Monat also 150 Euro.</p>
<p>Seit sie vor wenigen Wochen ihr Abitur an der St.-Ursula-Schule in  Würzburg gemacht hat, ist Christina eifrig dabei, Spenden zu werben. Zu  diesem Zweck hat sie Informationsmappen zusammengestellt, mit denen sie  sich und ihr Anliegen bei Firmen und Banken in der Region vorstellt.  Besonders originell: Für fünf Euro oder mehr kann man einen Tag von  Christinas Freiwilligendienst kaufen. Als „Gegenleistung“ erhält man von  ihr dann an eben jenem Tag eine E-Mail aus Togo – mit aktuellen Infos,  wie das Projekt vorangeht.</p>
<p>Um weitere Spender zu finden und auf ihr Vorhaben aufmerksam zu  machen, hält Christina am Samstag, 30. Juli, einen Vortrag beim  Vorabendgottesdienst in Helmstadt. Tags darauf, am Sonntag, 31. Juli,  veranstaltet sie ab 14 Uhr einen „Hofflohmarkt“ vor dem Anwesen ihrer  Eltern in der Hans-Böhm-Straße 8. Christinas Vater Edgar tritt von 15  bis 17 Uhr mit einer Trommelgruppe des Gesangvereins „Melomania“ auf und  spielt mit ihnen auf Djemben afrikanische Musik. Ihre Mutter Corinna  nimmt die Besucher bei einer Klangmeditation mit auf eine „Reise nach  Togo“. Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen sowie für Kinder die  Möglichkeit, sich schminken zu lassen.</p>
<h4>Zwei „Kulturschocks“ sind genug</h4>
<p>Egal, wie viel Geld Christina sammeln wird: Unterbrechen wird sie  ihren Aufenthalt in Afrika nicht, dafür ist ein Flug mit rund 500 Euro  schlicht zu teuer. Außerdem sind ihr zwei „Kulturschocks“ genug – der  eine, da ist sie sich sicher, wird sie nach der Ankunft in Togo ereilen,  der andere nach der Rückkehr nach Deutschland. Darauf, wie sie sich auf  dem Schwarzen Kontinent am schnellsten akklimatisiert, wird Christina  in einem Seminar vorbereitet. Dabei wird sie auch viel über die Kultur  in ihrem Gastland, ihre eigene Rolle und mögliche Probleme erfahren.  Alleine wird die Helmstadterin ihre Reise in die Ferne nicht antreten.  Sechs andere Freiwillige werden dabei sein.</p>
<p>Bevor die 18-Jährige in Togo mit ihrer eigentlichen Arbeit beginnt,  bleibt sie eine Woche in der Hauptstadt Lomé. Dort wird sie in der  Botschaft vorgestellt und ein weiteres Seminar besuchen. Erst dann geht  es weiter nach Agou Nyogbo, ein Dorf unweit von Kpalimé, der mit etwa  100 000 Einwohnern drittgrößten Stadt des Landes, die inmitten der  tropischen Regenwaldzone liegt.</p>
<p>Mit der Verständigung vor Ort wird Christina keine Schwierigkeiten  haben. Fünf Jahre hat sie in der Schule die togolesische Amtssprache  Französisch gelernt, sie hat darin sogar ihr Abitur geschrieben.</p>
<p>Wer noch mehr über Christinas Pläne erfahren möchte, kann mit ihr per E-Mail Kontakt aufnehmen: togo.christina@googlemail.com.</p>
</div>
<p>Quelle: http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Trommeln-fuer-Togo;art736,6258600, Von unserem Redaktionsmitglied JOCHEN JÖRG</p>
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		<title>30 Jahre PiT Togohilfe Maisach &#8211; Bischof wird erwartet &#8211; Afrikanische Möbel-Ausstellung in FFB</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 06:26:20 +0000</pubDate>
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<div id="attachment_2520" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/06/pit-togo.jpg"><img class="size-medium wp-image-2520" title="pit-togo" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2011/06/pit-togo-300x199.jpg" alt="Kommunikationsdirektor Dirk Hoogen von der Sparkasse, das Ehepaar Ilona und Ditmar Grösch von „Togo-Contact“ und die Vorsitzende der „Aktion-PiT – Togohilfe“, Magret Kopp, hinter den handgeschnitzten Möbelstücken des afrikanischen Schnitzers Gozan." width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Kommunikationsdirektor Dirk Hoogen von der Sparkasse, das Ehepaar Ilona und Ditmar Grösch von „Togo-Contact“ und die Vorsitzende der „Aktion-PiT – Togohilfe“, Magret Kopp, hinter den handgeschnitzten Möbelstücken des afrikanischen Schnitzers Gozan.</p></div>
<p>Aus Anlass ihres 30-jährigen Bestehens führt die  Hilfsorganisation „Aktion PiT – Togohilfe“ in diesem Jahr einige  Veranstaltungen und Ausstellungen durch, um, so Projektleiterin Margret  Kopp aus Maisach, die Menschen in der Region  auf das im Jahre 1980 von  einem Apotheker im Bayerischen Wald gegründete humanitäre Hilfsprojekt  noch mehr aufmerksam zu machen. Dadurch möchte sie den Menschen in dem  afrikanischen Land die Chance auf ein menschenwürdigeres Leben  ermöglichen.</strong></p>
<p>Den Apotheker, der anfangs nur Medikamente sammelte, um sie nach  Togo zu schicken, hat Kopp, die zwei Jahre nach der Gründung dem  gemeinnützigen Verein beitrat, schon vor vielen Jahren als Vorsitzende  abgelöst. Inzwischen erstrecken sich die Hilfsmaßnahmen über die  Vermittlung von Kinder-Patenschaften bis hin zum Bau von Brunnen. Um den  Menschen in Togo aber auch kommerziell zu helfen, gründete Margret Kopp  2007 das Unternehmen „Togo-Contact“. Ziel von Kopps Initiative ist  dabei, dass die Menschen durch ihre eigene Arbeit und durch ihre eigenen  Produkte eine Chance auf tatsächliche Selbsthilfe erhalten.<br />
So stellt „Togo-Contact“ noch bis zum 24. Juni in der  Sparkassengeschäftsstelle FFB-Mitte aus Holz gefertigte Möbelstücke  eines togoischen Schnitzers aus. Mit dem Kauf der Möbelstücke aus Eben-  und Acajouholz habe man dem Kunsthandwerker in seiner Heimat die Chance  eingeräumt, ein Geschäft zu eröffnen, berichtete Kopp, die den Schnitzer  bei ihren regelmäßigen Reisen nach Togo kennengelernt hat. Kopp hofft  nun, dass sich Käufer für die Möbelstücke finden.</p>
<p>Daneben eröffnete bereits am Dienstag, 31. Mai, die unter der  Schirmherrschaft von Landrat Thomas Karmasin stehende Ausstellung „30  Jahre Togohilfe“ im Landratsamt seine Pforten. Anlässlich der Vernissage  wurde ein neuer Kurzfilm über die „Aktion PiT“ gezeigt. Noch bis 10.  Juni können die Gemälde des togoischen Künstlers Jules Samlan, der 20  Prozent des Verkaufserlöses seiner Bilder der Aktion PiT-Togohilfe  spendet, angesehen werden. Die Ausstellung findet danach noch in  Altötting und im Bayerischen Wald statt, informierte Kopp. Während der  Ausstellung in Bruck besucht der Künstler darüber hinaus mit einem  Trommel- und Tanzworkshop Schulen und Kindergärten.<br />
Aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums weilt vom 22. bis 24. Juni der  togoische Bischof Benoit Alowonou in der Großen Kreisstadt. Am  Fronleichnamstag nimmt der hohe Geistliche an der Prozession in Maisach  teil, am Abend findet ein Benefiz-Essen „Bischofs-Diner“ zugunsten der  Aktion PiT-Togohilfe im Romantikhotel „Zur Post“ statt.</p>
<p>Erst vor wenigen Tagen besuchte Togos Premierminister Gilbert  Houngbo München, wo er vom Vorsitzenden der Hanns-Seidel-Stiftung, dem  ehemaligen Staatsminister Hans Zehetmair zu einem Gespräch empfangen  wurde. Die CSU-nahe Stiftung ist in dem afrikanischen Land seit rund 35  Jahren in den Bereichen Dezentralisierung, Demokratisierung und  Konfliktprävention tätig. Eine den Regierungschef begleitende 20-köpfige  Delegation hielt sich zum togoischen Wirtschaftstag der Industrie- und  Handelskammer in München auf, dem auch Margret Kopp einen  Informationsbesuch abstattete.</p>
<p>Quelle: http://www.kreisbote.de/gallery/fuerstenfeldbruck-kreis/1/1/644573/2/   VON DIETER METZLER, Fürstenfeldbruck -</p>
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