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	<title>aktuelle Informationen - Tipps - Praktische Info - Hilfsprojekte - Hotels - Events -  Anzeige - Togo - togolese.de</title>
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	<description>Togo Informationen zu Politik - Wirtschaft - Geschichte - Reise - Kultur - Tipps - Events - kostenlose Anzeige - Hotels in togo - Adressen Online - Togolese.de</description>
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		<title>Schon viel für Leute in Togo erreicht</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 09:49:15 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Togo Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Togo in Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="font-style: italic;">
</p><p>Interview mit Anton Weber, Vorsitzender des Waldstetter Vereins „Hilfe für Togo“</p>
<p style="font-weight: bold;">Die Mitglieder des Waldstetter Vereins „Hilfe für Togo“ unterstützen verschiedene Projekte in dem afrikanischen&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style: italic;">
<div id="attachment_2262" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/togohilfe.jpg"><img class="size-medium wp-image-2262" title="togohilfe" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/togohilfe-300x200.jpg" alt="Barbara und Anton Weber vom Waldstetter Schlatthof unterstützen den Verein „Hilfe für Togo“ tatkräftig. (Foto: Tom)" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Barbara und Anton Weber vom Waldstetter Schlatthof unterstützen den Verein „Hilfe für Togo“ tatkräftig. (Foto: Tom)</p></div>
<p>Interview mit Anton Weber, Vorsitzender des Waldstetter Vereins „Hilfe für Togo“</p>
<p style="font-weight: bold;">Die Mitglieder des Waldstetter Vereins „Hilfe für Togo“ unterstützen verschiedene Projekte in dem afrikanischen Land. Unter anderem profitieren Kinder und Jugendliche, aber auch die Landwirtschaft. GT-Mitarbeiterin Katharina Frank sprach mit Vereinsvorsitzendem Anton Weber über die Erfolge des Vereins.</p>
<p style="font-weight: bold;"><em>Wann waren Sie zuletzt in Togo?</em><br />
Weber:  Wir gehen jedes Jahr im November. Viele Auszubildende sind dann fertig,  denen wir gratulieren. Die neuen Lehrlinge fangen dann an. Außerdem  schauen wir nach unseren Projekten wie den Krankenhäusern,  Ausbildungszentren und den Brunnen. Nach zweieinhalb Wochen ist es dann  genug, es ist für uns einfach zu heiß dort.<br />
<em>Wie kamen Sie auf die  Idee, ein Projekt für Togo ins Leben zu rufen?</em><br />
Ein Bekannter von  mir baute in Togo Brunnen. Er erzählte mir davon und berichtete, dass  ihm noch 6000 D-Mark fehlten. Bevor ich ihm Geld gab, wollte ich mir das  Brunnenprojekt vor Ort ansehen. So bin ich mit zwei Freunden nach Togo  geflogen. Die Arbeiten dort unten haben mich überzeugt.<br />
<em>Wie helfen  Sie den Menschen vor Ort?</em><br />
Wir schauen uns die Projekte an, die  Dorfbewohner in der Umgebung der Stadt Kpalime und Plateau de Dayes  vorschlagen. Dann fahren wir Spenden wie medizinische Geräte,  Schreibwaren und Werkzeug hin. Auch in der Landwirtschaft helfen wir zum  Beispiel beim Pflügen oder zeigen den Lehrlingen, wie man einen Traktor  fährt.<br />
<em>Was haben Sie auf Ihren Reisen erlebt?</em><br />
Bei meinem  ersten Aufenthalt habe ich direkt an der Grenze zu Ghana gewohnt. Als  wir abends nach Hause kamen, war das Haus weggesprengt. Von einem  Buschfeuer sind wir auch schon überrascht worden. Man kann sich nicht  vorstellen, wie schnell sich so ein Feuer ausbreitet. Es kam auch schon  vor, dass uns ein Container mit Hilfsgütern entführt wurde. Wir wollten  ihn wieder haben, doch um ihn herum standen die Dorfbewohner mit ihren  Buschmessern. Ich stieg in den Lkw und überbrückte ihn. Da hatte ich  doch etwas Angst.<br />
<em>Wie reagieren Leute, die Togo das erste Mal  besuchen?</em><br />
Für viele ist es erschreckend. Daheim brauchen sie  Wochen oder Monate, um das Ganze zu verarbeiten. Meine Tochter war  geschockt, als sie die Armut und die schlechten Zustände der  Krankenhäuser sah. Sie konnte gar nicht fassen, dass man so leben kann.  Doch es erweitert auch den Horizont, man bekommt einen anderen Blick auf  die Welt.<br />
<em>Welche Projekte haben Sie in Togo schon aufgebaut?</em><br />
Durch  das Handwerkszentrum ABCN haben wir Schulen gebaut, neue Tische  bekommen die Schüler auch über den Verein. Mit unserer Hilfe bauen die  Leute Brunnen und Staudämme. Ein wichtiges Projekt unterstützt die  Landwirtschaft. Deshalb gibt’s in dieser Region überdurchschnittliche  Erträge von Mais, Soja, Bohnen und Hirse. Das ist wichtig, denn die  Versorgungslage ist schlecht. Auch unser Ausbildungscenter wurde  vergrößert. Vier Lehrer bilden Näherinnen, Schlosser, Mechaniker und  Dreher aus. Zirka 500 Azubis haben ihre Lehre schon abgeschlossen. 130  Mädchen kommen im neuen Ausbildungszentrum unter. Sie stehen manchmal  mitten in der Nacht da, weil sie von daheim geflohen sind. Wir kümmern  uns um deren Schul- und Ausbildung. In den vier Krankenstationen gibt’s  unter anderem Vorsorgeuntersuchungen für Babys.<br />
<em>Wer übernimmt die  Projektleitung?</em><br />
Das sind Rudi Reinhold und Leon Djossou mit dem  Projektteam. Leon ist Inhaber des Handwerkszentrums und Rudi lebt schon  über 40 Jahre in Afrika. Er hat eine Farm auf dem Plateau de Dayes. Bei  ihm übernachten wir öfters.<br />
<em>Sind Sie stolz auf den Verein?</em><br />
Sehr  stolz, natürlich. Im Radius von ungefähr 200 Kilometern ums  Ausbildungszentrum bei Kpalime sieht man überall Ableger unserer  Projekte. Auszubildende haben nach ihrer Lehre ein eigenes Geschäft  eröffnet. Manche bilden jetzt selber aus und beschäftigen Mitarbeiter.  Die Getreidefelder sind sehr beeindruckend, außerdem die Schulen. Wir  forsten zudem jedes Jahr zwei Hektar Wald auf. Bisher entstanden so über  20 Hektar Wald. Alle, die für den Verein gespendet und mitgearbeitet  haben, dürfen sich über die Erfolge freuen.<br />
<span style="font-weight: normal;">Quelle: http://www.gmuender-tagespost.de/507378/ </span></p>
<p style="font-weight: bold;"><span style="font-weight: normal;">© Gmünder Tagespost 30.08.2010</span></p>
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		<title>Armande Akumah Gertrude wurde zur Miss Togo 2010 gewählt</title>
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		<comments>http://www.togolese.de/togo-2010-wurde-gewhlt#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 11:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Togo 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Togo Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Miss Togo 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[<table border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td colspan="2"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/Miss_togo_2010.jpg"><img class="size-medium wp-image-2243" title="Miss Togo 2010 Armande Akumah Gertrude " src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/Miss_togo_2010-300x212.jpg" alt="Armande Akumah Gertrude Miss Togo 2010" width="300" height="212" /><br />
</a>
<h2>Miss Togo 2010 AKUMAH Armande Gertrude</h2>
<p><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/Miss2010.jpg"><br />
<img title="Armande Akumah Gertrude Miss Togo 2010" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/Miss2010.jpg" alt="Miss2010 Armande Akumah Gertrude " width="Armande</a></p></td></tr></tbody></table><p>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td colspan="2"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/Miss_togo_2010.jpg"><img class="size-medium wp-image-2243" title="Miss Togo 2010 Armande Akumah Gertrude " src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/Miss_togo_2010-300x212.jpg" alt="Armande Akumah Gertrude Miss Togo 2010" width="300" height="212" /><br />
</a></p>
<h2>Miss Togo 2010 AKUMAH Armande Gertrude</h2>
<p><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/Miss2010.jpg"><br />
<img title="Armande Akumah Gertrude Miss Togo 2010" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/Miss2010.jpg" alt="Miss2010 Armande Akumah Gertrude " width="Armande Akumah Gertrude Miss Togo 2010" height="300" /><br />
</a><br />
<div id="attachment_2257" class="wp-caption aligncenter" style="width: 270px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/32.jpg"><img src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/32.jpg" alt="Miss Togo 2010 AKUMAH Armande Gertrude" title="Miss Togo 2010 AKUMAH Armande Gertrude" width="260" height="360" class="size-full wp-image-2257" /></a><p class="wp-caption-text">Miss Togo 2010 AKUMAH Armande Gertrude</p></div><br />
<strong>Armande Akumah Gertrude, 19 Jahre alt wurde am Samstag in Lome Togo zur Miss Togo 2010 gewählt.</strong>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<h2>KOAGNI Christine 2te Position</h2>
<p><div id="attachment_2252" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/2.jpg"><img class="size-full wp-image-2252" title="KOAGNI Christine 2te Position" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/2.jpg" alt="KOAGNI Christine 2te Position" width="260" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">KOAGNI Christine 2te Position</p></div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<h2>GANTIN Epiphanie 3te position</h2>
<p><div id="attachment_2253" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/31.jpg"><img class="size-full wp-image-2253" title="GANTIN Epiphanie 3te position" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/31.jpg" alt="GANTIN Epiphanie 3te position" width="260" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">GANTIN Epiphanie 3te position</p></div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<h2>ALFA Abidé 4te Position </h2>
<p><div id="attachment_2254" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/4.jpg"><img class="size-full wp-image-2254" title="ALFA Abidé 4te Position " src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/4.jpg" alt="ALFA Abidé 4te Position " width="260" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">ALFA Abidé 4te Position </p></div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<h2>DEFLY Kafui Rachel 5te Position</h2>
<p><div id="attachment_2255" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/5.jpg"><img src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/5.jpg" alt="DEFLY Kafui Rachel 5te Position" title="DEFLY Kafui Rachel 5te Position" width="260" height="360" class="size-full wp-image-2255" /></a><p class="wp-caption-text">DEFLY Kafui Rachel 5te Position</p></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.togolese.de/togo-2010-wurde-gewhlt" target="_blank"><img src="http://www.togolese.de/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.togolese.de/togo-2010-wurde-gewhlt" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p><img src="http://www.togolese.de/?ak_action=api_record_view&id=2242&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Lomé – ein Name, der nach Fernweh klingt</title>
		<link>http://www.togolese.de/lom-ein-der-nach-fernweh-klingt-2</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 12:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte Togos]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong>Auf den Spuren der Deutschen durch Togos Hauptstadt</strong><br />
Von Alexander Göbel</p>
<p>Wer Lomé besucht, macht eine Zeitreise in die deutsche Kolonialgeschichte und Reise in das Zentrum der urbanen afrikanischen Lebenswirklichkeit&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2219" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><strong><strong><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/Kaiser_willheim.jpg"><img class="size-medium wp-image-2219" title="Kaiser_willheim" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/Kaiser_willheim-225x300.jpg" alt="Kaiser Wilhelm II wollte den &quot;Platz der Sonne&quot; - auf Kosten der Bevölkerung Togos. (Bild: AP Archiv)" width="225" height="300" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Kaiser Wilhelm II wollte den &quot;Platz der Sonne&quot; - auf Kosten der Bevölkerung Togos. (Bild: AP Archiv)</p></div>
<p><strong>Auf den Spuren der Deutschen durch Togos Hauptstadt</strong><br />
Von Alexander Göbel</p>
<p>Wer Lomé besucht, macht eine Zeitreise in die deutsche Kolonialgeschichte und Reise in das Zentrum der urbanen afrikanischen Lebenswirklichkeit der Gegenwart &#8211; geprägt von harter Arbeit, bitterer Armut aber auch vom Zauber der Lebensfreude.</p>
<div>
<p>Lomé &#8211; ein Name, der nach Fernweh klingt. Tropisch. Exotisch.  Verheißungsvoll. Mystisch, wie sonst vielleicht nur: Timbuktu. Nur eben  am Meer. Hier am Strand, auf der Bank unter den Kokospalmen, gerät  Jean-Claude Abalo immer wieder ins Schwärmen. So möchte der Fotograf  seine Stadt am liebsten immer sehen:</p>
<p>&#8220;Lomé liegt am Wasser, am Golf von Guinea. Es  ist dieser wunderschöne Ozean, der den Menschen Lebensfreude gibt, auch  wenn sie wenig zu lachen haben. Die Leute können ihr ganzes Elend  einfach im Meer verklappen. Hier feiern sie ihre Feste. Der Strand lockt  die Menschen an, besonders am Sonntag.&#8221;</p>
<p>Die  Sonntagsidylle ist trügerisch. Sie reicht nur ein paar hundert Meter ins  Land hinein &#8211; bis zur Beach Road, der staubigen Straße mit den endlosen  Bauarbeiten, die einmal zum Prachtboulevard von Lomé werden soll.  Nebenan die Deutsche Botschaft, weiter hinten die teuren Hotels: das  Palm Beach, das Sarakawa.</p>
<p>Jenseits der palmengesäumten Sandbank  ist Lomé keine Stadt, in die man sich auf den ersten Blick verliebt.  Auch nicht auf den zweiten. Aber vielleicht auf den dritten. Für viele  bleibt es eine Hassliebe. Knapp eine Million Einwohner,  zusammengewürfelt aus Zuwanderern aller Ethnien Togos: Ewe, Tem, Akebou,  Gurma, Yoruba. Dazu Menschen aus ganz Westafrika und auch aus Europa.  Sie sind gekommen, um zu bleiben. Lomé verspricht jedem etwas: Glück,  Wohlstand, Zukunft. Und alle erwarten, dass die Stadt ihre Versprechen  hält. Auch Pamela, die Schuhverkäuferin, die sich von der harten Arbeit  ausruht:</p>
<p>&#8220;Wenn man Geld hat,  kann man gut in Lomé leben. Wenn man keins hat, dann ist es die Hölle.&#8221;</p>
<p>Wirtschaftlich  ist Lomé längst weit zurückgefallen, hinter Accra, Cotonou, Ouagadougou  &#8211; die Hauptstädte der Nachbarländer Ghana, Benin und Burkina Faso.  Dabei war Lomé schon einmal auf der internationalen Weltbühne. Im so  genannten Abkommen von Lomé wurden 1975 Handelsabkommen zwischen der  Europäischen Gemeinschaft und den so genannten AKP-Ländern vereinbart &#8211;  den früheren europäischen Kolonien zwischen Atlantik, Pazifik und  Karibik. Lange ist das her. Zu lange.</p>
<p>Lomés Ruf ist verblasst,  das Lomé-Abkommen ist mittlerweile durch ein Folgeabkommen ersetzt  worden &#8211; ausgerechnet durch das von Cotonou. Zu Beginn des 18.  Jahrhunderts haben die Ewe Lomé gegründet, genau hier am Wasser, als  kleines, unbedeutendes Dorf mit den Namen Bé und Alomé. Zu Deutsch: &#8220;Das  Versteck in den Alo-Büschen&#8221; &#8211; dem dichten, bis zu vier Meter hohen  Gestrüpp, das damals die gesamte Sandbank der Küste bedeck hat.</p>
<p>Das  Versteck hält nicht lange. Afrikanische Händler entdecken den  Sandstrand und machen ihn zu einem attraktiven Handelsplatz für  Kokosnüsse und Palmöl. Die Häuptlinge der umliegenden Dörfer verdienen  mit den Zöllen gutes Geld. Der Strand weckt die Begehrlichkeiten der  großen Kolonialmächte der Region, der Briten und der Franzosen, die sich  das noch nicht besetzte Stück Land einverleiben wollen. Dann kommen die  Deutschen &#8211; als vermeintliche Retter.</p>
<p>Stummer Zeuge ist das  schwarze, hölzerne Gerüst, das am Strand von Lomé rund einhundert Meter  ins Wasser ragt: die verwitterte Landungsbrücke der deutschen Eroberer.  Der Steg sieht aus wie ein altes Gebiss. Der schweren Brandung hat er  nicht lange standgehalten, trotz deutscher Ingenieurskunst.</p>
<p>Die  Kolonie Togo ist eine deutsche Kreation. Ohne die 30-jährige deutsche  Herrschaft gäbe es das heutige Staatsgebiet Togo nicht, sagt Kwassivi  Francis Amegan. Der togoische Germanist arbeitet trotz seines hohen  Alters noch jeden Tag im Nationalarchiv von Lomé. Seit Jahrzehnten  erforscht Amegan mit seinem Freund, dem Berliner Historiker Peter  Sebald, die Taten und Untaten der deutschen Kolonialherren.</p>
<p>Lomés  Straßennetz &#8211; ebenso wie die Eisenbahn eine deutsche Errungenschaft.  Besonders prägend ist der Boulevard Circulaire, die Ringstraße, die der  Innenstadt von Lomé den äußeren Rahmen gibt. Im Westen liegt der  Gouverneurspalast, der Wohnsitz der deutschen und danach auch der  französischen Gouverneure. Heute eine riesige Ruine, versunken in einer  Parklandschaft. Damals ein echter Hingucker, ein stilprägendes Gebäude  der kolonialen Architektur. Selbstverständlich mit Tennisplätzen.</p>
<p>Kwassivi  Francis Amegan:  &#8220;Die Togoer haben kaum  Zugang. Die wohnen weiter in ihren Behausungen in den Parallelstraßen  und kommen nur zum Arbeiten in dieses Viertel. Am Ende des Tages fahren  sie in das afrikanische Viertel zurück. Sie haben also kaum Verständnis  für diese Architektur.&#8221;</p>
<p>Musterkolonie &#8211; so haben die  Deutschen Togo genannt. Kwassivi Amegan kann nicht verstehen, warum  selbst die Togoer heute den Ausdruck der Kolonialherren angenommen  haben. Für ihn bleibt Kolonisierung ein Synonym für Unterdrückung,  Ausbeutung, Verlust von Identität:</p>
<p>&#8220;Im Grunde genommen ist jede Kolonisation  gleich. Natürlich gibt es Unterschiede. Aber grundsätzlich ist der  Kolonialismus für die Betroffenen immer sehr hart gewesen. Und wenn nun  sogar die Opfer von einer Musterkolonie sprechen, dann muss ich mich  wirklich an diese Interpretation gewöhnen.&#8221;</p>
<p>Zumal die  Deutschen mit den Jahren immer brutaler auftreten, um ihren &#8220;Platz an  der Sonne&#8221; zu sichern.</p>
<p>Peter Sebald: &#8220;Einen Rassismus hat es in jeder Kolonie  gegeben, aber hier in der deutschen Kolonie Togo war es Gesetz, dass  Menschen nach der Hautfarbe unterteilt werden. Und das ist für mich ein  gewaltiger Unterschied, ob das gesetzlich verankert wird oder nur in der  Praxis so gehandhabt wird.&#8221;</p>
<p>Das wilhelminische  Kaiserreich ist schließlich eine Militärmacht, entsprechend geht es auch  in Togo zu. Die kleine Kolonie wird bald zu einem Apartheidsregime &#8211;  mit strenger Verwaltung. Nur ein paar hundert Meter vom  Gouverneurspalast entfernt liegt das ehemalige Bezirksamt  &#8211; mit  massiven kolonialen Säulen und einer umlaufenden Veranda. Heute dienst  es als Schule. Eine Treppe führt hinauf in den ersten Stock &#8211; von hier  kann man das Nachbargebäude gut sehen: das rotbraune, aus Zementsteinen  gebaute Gefängnis.</p>
<p>Peter Sebald:   &#8220;Wenn man sich fragt, was ist aus der deutschen Zeit noch in Betrieb &#8211;  das sind die Kirchen und die Gefängnisse. Jede Zeit zeigt sich in ihren  Gebäuden. In der deutschen Kaiserzeit hat die Kolonialverwaltung von  Togo in 30 Jahren vier Schulen gebaut und zwölf Gefängnisse. Und da  braucht man keinen Kommentar dazu zu sagen.&#8221;</p>
<p>Der Grand  Marché: ein chaotisches Farbenmeer. Überall Gedränge, kleine Stände,  Läden aus Holz und Blech. Lautstark bieten die Fischer den Fang des  Tages an, Frauen in bunten Kleidern balancieren gigantische  Plastikschüsseln und Kisten auf dem Kopf: Im Gehen verkaufen sie Gemüse,  Obst, Reis, Limonade, sogar abgelaufene Medikamente. In der schwülen  Hitze riecht es streng nach faulendem Müll.</p>
<p>Motorräder kämpfen  sich im Schritt-Tempo durch die Menschenmassen. Wer sich kein Auto  leisten kann &#8211; und das sind viele &#8211; fährt Zemidjan, das für Lomé so  typische Motorradtaxi. Zehntausende dieser billigen  80-Kubikzentimeter-Maschinen aus China knattern jeden Tag durch die  Stadt. Ein harter Job für Thomas Naté:</p>
<p>&#8220;Es gibt hier keine andere Arbeit. Die Schule  habe ich geschmissen, dann habe ich es auf dem Markt versucht &#8211; mit  einem kleinen Kiosk. Meine Frau arbeitet auch hier und verkauft Seife.  Aber die Geschäfte laufen schlecht, und deshalb fahre ich schon seit ein  paar Jahren Motorradtaxi &#8211; um zu überleben.&#8221;</p>
<p>So wie  Thomas geht es den meisten hier. Von 100 Togoern haben vielleicht zwei  einen richtigen Beruf. Togos Abstieg hat nicht nur mit der weltweiten  Wirtschaftskrise zu tun. Auch nicht nur mit dem Kolonialismus. Sondern  vor allem mit seiner politischen Führung, die das Land Schritt für  Schritt zerstört hat. Dabei galt Togo mit seinen rund fünf Millionen  Einwohnern einmal als die &#8220;Schweiz Afrikas&#8221;. 50 Jahre Unabhängigkeit,  das seien 50 verlorene Jahre, sagt einer, der alles miterlebt hat &#8211;  Professor Kwassivi Francis Amegan:</p>
<p>&#8220;Ich war dabei, als der erste Präsident  Sylvanus Olympio seine erste Rede gehalten hat, und wo er sagte &#8211;  eigentlich ein Zitat aus der Bibel &#8211; &#8216;Die Nacht ist lang, aber der Tag  kommt.&#8217;&#8221;</p>
<p>Doch nur drei Jahre nach der Unabhängigkeit gibt  es einen Putsch, Hoffnungsträger Olympio wird ermordet. An seine Stelle  tritt ein Langzeit-Diktator: Gnassingbé Eyadéma. Er macht Togo zu einem  Polizeistaat. Der Name Eyadéma wird &#8211; wenn überhaupt &#8211; nur im  Flüsterton ausgesprochen, überall sind Spitzel im Land unterwegs. Folter  ist an der Tagesordnung, Menschenrechte zählen nichts. Kwassivi Amegan  glaubt, dass der Kolonialismus mit Eyadéma einfach weitergegangen ist.  Nur mit anderen Mitteln.</p>
<p>Eyadéma regiert Togo fast 40 Jahre lang  wie sein Privateigentum &#8211; bis zu seinem Tod 2005. Dann lässt sich sein  Sohn Faure Gnassingbé mit gefälschten Wahlen zum Präsidenten küren. Bei  Protesten gegen den Wahlbetrug geht das Goethe-Institut in Lomé in  Flammen auf, die Hauptstadt wird zum Kriegsgebiet. Die Staatsmacht  kämpft gegen ihre Bürger. Binnen weniger Tage sterben weit mehr als 500  Menschen. Faure Gnassingbé übernimmt Togo von seinem Vater wie in einer  Erbmonarchie. Lomé erlebt den freien Fall.</p>
<p>Bis heute ist Togo ein  Familienbetrieb &#8211; mit einer reichen Präsidentenfamilie und einem  bettelarmen Volk. Die Bauern im Hinterland von Lomé hungern, weil ihre  Waren verrotten &#8211; sie haben keine Straßen, um sie zum Markt zu bringen.  Von der versprochenen Autobahn von Lomé nach Ouagadougou keine Spur, die  noch von den Deutschen gebaute Eisenbahn fährt schon lange nicht mehr.</p>
<p>Immerhin  hat sich Deutschlands Verhältnis zu Togo gründlich gewandelt. Was als  Apartheidregime begonnen hat, ist spätestens seit der Unabhängigkeit  partnerschaftlichen Beziehungen gewichen. Den Tiefseehafen hat die  Bundesrepublik gebaut. Er ist die Lebensader Togos, bedeutet aber auch  für ganz Westafrika den Anschluss zum Weltmarkt. Die  Hanns-Seidel-Stiftung hat das Handwerker-Gewerbezentrum zur Berufsschule  gemacht &#8211; nach deutschem Ausbildungssystem. Im Goethe-Institut haben  seit seiner Gründung mehr Togoer Deutsch gelernt als an allen  staatlichen Schulen zusammen.</p>
<p>Unter deutscher Leitung versorgt  die Brasserie du Bénin die Menschen mit EKU, dem Kulmbacher Bier.  Beliebte Restaurants sind bis heute das Alt München, das Marox &#8211; und das  Foyer des Marins, das Seemannsheim am Hafen &#8211; es ist berühmt für seinen  deutschen Kuchen.</p>
<p>Hier geht Otto Heimbach ein und aus &#8211; schon  seit mehr als 25 Jahren. Er sitzt am Pool, trinkt sein Bier, schaut in  der Dämmerung den Flughunden zu und trifft immer älter werdende alte  Freunde. Er liebt Lomé, weil diese Stadt eben das genaue Gegenteil ist  von Dakar, Abidjan oder Lagos. Lomé beschreibt er mit drei erstaunlichen  Begriffen: gemütlich, freundlich, warmherzig.</p>
<p>Otto Heimbach:  &#8220;Lomé ist relativ klein, wenn man so will,  eigentlich wie ein kleines Dorf, jeder kennt jeden. Die Weißen vor allem  kennen sich gut, und die Restaurants sind noch da &#8211; der Hafen, der  Boulevard, das ist das Flair, das hat irgendwie was. Das macht Lomé  aus.&#8221;</p>
<p>Jeder in Lomé kennt Otto. Den hageren  Mittfünfziger aus Bielefeld. Die mehr als schulterlangen Haare sind  mittlerweile genauso grau wie der Stoppelbart, noch immer trägt er  Ohrring, Jeans und Turnschuhe. In den frühen 70ern hat er Deutschland  den Rücken gekehrt &#8211; frustriert von der Kälte, sagt er, der klimatischen  und der politischen. Er wendet sich der Reggaemusik zu &#8211; und geht auf  Reisen. Per Anhalter über Griechenland, Ägypten, Sudan, Niger nach Togo.  Lomé &#8211; kein Hippie-Kurort, sondern Endstation Sehnsucht. Schlussakkord  einer abenteuerlichen Wüstentour, der Beginn eines neuen Lebens.</p>
<p>Otto  Heimbach:  &#8220;Und es war Treffpunkt  mittlerweile, das hatte sich rumgesprochen. Hier kamen die ganzen  Wüstenfahrer an, damals war eben der Trip  Tunesien-Algerien-Niger-Benin-Togo oder Burkina-Togo, je nachdem, und  Treffpunkt war eigentlich immer Lomé. Weil in Lomé war der Bär los,  sozusagen.&#8221;</p>
<p>Heute sitzt der Glücksritter etwas versonnen  in seinem Stuhl im Seemannsheim und trauert den guten alten Zeiten  hinterher. Von den Togoern habe er viel gelernt, sagt er. &#8220;Il faut se  débrouiller&#8221; &#8211; man muss sich irgendwie durchwursteln.</p>
</div>
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		<title>In Lomé liegt die Hilfe für Afrika vor Anker</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 05:42:55 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Togo Hilfsprojekte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong>Ditzingen Kommen die Spenden der Ditzinger tatsächlich am Ort ihrer Bestimmung an? Katja Günther wollte es wissen. Von Franziska Kleiner</strong></p>
<p>Für Katja Günther war es das erste Mal überhaupt, dass&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_2235" class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/lome.gif"><img src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/lome-280x300.gif" alt="Lome, Hauptstadt von Togo" title="lome" width="280" height="300" class="size-medium wp-image-2235" /></a><p class="wp-caption-text">Lome, Hauptstadt von Togo</p></div><strong>Ditzingen Kommen die Spenden der Ditzinger tatsächlich am Ort ihrer Bestimmung an? Katja Günther wollte es wissen. Von Franziska Kleiner</strong></p>
<p>Für Katja Günther war es das erste Mal überhaupt, dass sie nach Afrika reiste. Ihr Weg führte nicht in die Touristengebiete des westafrikanischen Küstenlandes Togo, sondern auf ein Krankenhausschiff im Hafen seiner Hauptstadt Lomé. Auf Anregung der christlichen Hilfsorganisation Mercy Ships wollte sich die Ditzinger Rathausmitarbeiterin und Projektkoordinatorin der Aktion &#8220;Wir helfen Afrika&#8221; überzeugen von der Verwendung des Geldes, das die Ditzinger binnen weniger Monate gespendet hatten.</p>
<p>Anlässlich der Aktion &#8220;Wir helfen Afrika&#8221; während und nach der Fußball-Weltmeisterschaft waren rund 16 500 Euro zugunsten des Projekts zusammen gekommen. Schulen, Kindergärten, Unternehmen und Privatleute gaben ebenso in Ditzingen wie in 31 anderen Städten Geld im Wissen, damit nicht nur das Projekt an sich sondern kranken und missgebildeten Kindern eine Operation zu ermöglichen. Die Aktion arbeitet neben Mercy Ships mit den Organisationen Interplast sowie der Smile Foundation zusammen.</p>
<p>&#8220;Die Spenden sind hilfreich und kommen an&#8221;, hat sich die 26-jährige Verwaltungsangestellte während ihres sechstägigen Aufenthalts vergewissert. Nicht, dass sie daran gezweifelt hätte. Aber es sei gut, wenn sie dies auch eindrücklich gegenüber den Spendern bestätigen könne, meint Günther. Sie selbst sei jedoch nicht auf Kosten der Stadt dorthin gereist, stellt sie klar. Sie hatte dafür eigens Urlaub genommen und die Reise aus eigener Tasche bezahlt.</p>
<p>Bis auf einen Ausflug ins Landesinnere verbrachte Günther die meiste Zeit auf dem Krankenhausschiff, der 152 Meter langen MS Africa Mercy. Dort arbeiten allein 400 Ehrenamtliche, ob Ärzte oder Krankenschwestern, um den Ärmsten der Armen zu helfen. Sie operieren Tumore und Fehlbildungen wie Lippen- und Gaumenspalten. Zwei Operationen verfolgte Günther im Operationssaal mit. Beeindruckend sei es gewesen, wie einem durch Missbildungen entstellten Menschen nach und nach wieder zu einem gewöhnlichen Aussehen verholfen würde, berichtet sie. Gleichwohl: Die Mercy Ship-Verantwortlichen achteten streng darauf, dass die Patienten nicht bloß gestellt würden, beobachtete die 26-Jährige.</p>
<p>Die Organisation weiß um ihren guten Ruf, den sie genießt &#8211; und der doch so leicht zu verlieren ist. Die Schiffe seien &#8220;ein Begriff unter den Afrikanern. Sie sind die letzte Hoffnung, dass man ihnen helfen kann&#8221;. Dass man zum Beispiel Missbildungen operiert, die in Europa schon gleich nach der Geburt operiert werden. Lange bevor das Schiff für mehrere Monate im Hafen anlegt, werde in den Straßen auf die Ankunft des Klinikschiffs hingewiesen. Die Patienten nähmen bisweilen &#8220;tagelange Fußmärsche&#8221; in Kauf, um das schwimmende Krankenhaus zu erreichen. Wer nicht in der Nähe wohnt, dem werde dort ein Aufenthalt ermöglicht. &#8220;Bei allen Beteiligten steht die Hilfe im Vordergrund&#8221;, fasst Katja Günther zusammen. Für sie selbst hätten sich nach der Reise viele Probleme relativiert. Wenige Stunden nach ihrer Rückkehr war sie in der Stadthalle mit dem Aufbau der Gesundheitsmesse &#8220;Ditzingen Vital&#8221; beschäftigt.</p>
<p>Quelle: http://www.stuttgarter-nachrichten.de</p>
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		<title>Togo: Ex-Nationalspieler stirbt mit 32</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 11:24:36 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Togo Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Ex-Nationalspieler stirbt]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
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<p>Togos ehemaliger Fußball-Nationalspieler Tchangai Massamasso ist  nach kurzer Krankheit am Tag seines 32. Geburtstages gestorben. Das  berichteten lokale Medien. Massamasso hatte für Togo an vier  Afrika-Meisterschaften teilgenommen und war&#8230;</p>]]></description>
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<div id="attachment_2187" class="wp-caption alignleft" style="width: 219px"><strong><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/der-ehemalige-nationalspieler-tchangai-massamasso.jpg"><img class="size-full wp-image-2187" title="der-ehemalige-nationalspieler-tchangai-massamasso" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/der-ehemalige-nationalspieler-tchangai-massamasso.jpg" alt="Der ehemalige Nationalspieler Tchangai Massamasso (Foto: imago)" width="209" height="122" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Der ehemalige Nationalspieler Tchangai Massamasso (Foto: imago)</p></div>
<p>Togos ehemaliger Fußball-Nationalspieler Tchangai Massamasso ist  nach kurzer Krankheit am Tag seines 32. Geburtstages gestorben. Das  berichteten lokale Medien. Massamasso hatte für Togo an vier  Afrika-Meisterschaften teilgenommen und war bei der WM 2006 dabei.</strong><strong>Der  Abwehrspieler war in allen drei Partien Togos eingesetzt worden. </strong></p>
<p>Massamasso spielte zuletzt in China bei Shenzhen Asia Travel. Er war  auch in Europa aktiv, unter anderem bei Udinese Calcio (Italien), wo er  allerdings nicht zum Einsatz kam, VBV de Graafschap (Niederlande) und ND  Gorica (Slowenien).</p>
<p>Quelle: http://sport.t-online.de</p>
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		<title>Togo-Attentat: Vier Verdächtige verurteilt</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 11:08:24 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Togo Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Luanda]]></category>
		<category><![CDATA[Togo-Attentat]]></category>

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<p><strong>Luanda (SID) &#8211; Knapp sieben Monate nach dem Terroranschlag auf Togos  Nationalmannschaft mit zwei Toten in der angolanischen Exklave Cabinda  soll ein Gericht in Angola vier Verdächtige zu</strong>&#8230;</p>]]></description>
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<div id="attachment_2182" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/togo.jpg"><img class="size-full wp-image-2182" title="togo" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/togo.jpg" alt="Bei dem Anschlag auf den Mannschaftsbus Togos waren zwei Menschen ums Leben gekommen" width="300" height="225" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Bei dem Anschlag auf den Mannschaftsbus Togos waren zwei Menschen ums Leben gekommen</p></div>
<p><strong>Luanda (SID) &#8211; Knapp sieben Monate nach dem Terroranschlag auf Togos  Nationalmannschaft mit zwei Toten in der angolanischen Exklave Cabinda  soll ein Gericht in Angola vier Verdächtige zu langen Haftstrafen  verurteilt haben. Dies berichtet der angolanische Radiosender Ecclesia.</strong></p>
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<p>Der Universitätsprofessor Belchior Lanso wurde demnach zu sechs, der  Rechtsanwalt Francisco Luemba und der Priester Raul Tati zu je vier,  sowie der ehemalige Polizist Jose Benjamin zu drei Jahren Haft  verurteilt. Alle vier sollen an einem Treffen von im Exil lebenden  Führern der Rebellenorganisation FLEC (Befreiungsfront für die  Unabhängigkeit von Cabinda) in Paris teilgenommen und Dokumente besessen  haben, die sie in Verbindung mit der FLEC brachten. Die  Rebellenorganisation hatte die Verantwortung für den Anschlag  übernommen.</p>
<p><strong>Schwere Anschuldigungen gegen angolanische Regierung</strong></p>
<p>Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) bezeichnete  das verurteilte Quartett als harmlose Menschenrechtsaktivisten. Mehrere  Menschenrechtsgruppen hatten das Verfahren scharf kritisiert. Es soll  von der angolanischen Regierung nur dazu benutzt worden sein,  aufkommende Kritik an dem Verhalten rund um den Anschlag im Keim zu  ersticken. Radio Ecclesia berichtete weiter über mehrere Demonstranten,  die vor dem Gericht gegen das Verfahren protestierten.</p>
<p>Auch Jose Marcos Mavungo, ein unabhängiger Aktivist, der den Prozess  begleitete, erhob schwere Anschuldigungen gegen die Regierung Angolas.  Das Gericht sei von widersprüchlichen Beweisführungen über die Ursache  des Anschlags seitens des Staates gekennzeichnet, die sich zunächst auf  den Angriff selbst und dann auf die Treffen in Paris fokussierten.</p>
<p>Die FLEC hatte sich nach dem Anschlag am 8. Januar zu dem  Maschinengewehrangriff auf den Mannschaftsbus der Togolesen, der sich  gerade auf dem Weg zum Afrika Cup befand, bekannt. Bei dem  Terroranschlag starben der Assistenztrainer und der Teamsprecher des  afrikanischen Teams, zudem wurden mehrere Personen zum Teil schwer  verletzt. Die FLEC kämpft seit über drei Jahrzehnten für die  Unabhängigkeit der Provinz Cabinda.</p>
<p>Quelle: http://www.zeit.de</p>
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		<title>Projektwoche in Welver: Tore und viel Geld für Togo</title>
		<link>http://www.togolese.de/projektwoche-welver-tore-und-viel-geld-fr-togo</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 10:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Togo Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Togo in Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong></strong></p>
<p>WELVER ▪ Groß war die Begeisterung bei den Welveraner Grundschülern,  groß wird sie auch bei den Schulkindern im togolesischen Animadé sein:  Eine Spende von 2 500 Euro überreichte Rektor Johannes&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></p>
<div id="attachment_2179" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/togo-2010.jpg"><img class="size-medium wp-image-2179" title="togo-2010" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/togo-2010-300x224.jpg" alt="Infos aus erster Hand bekamen die Jungen und Mädchen der Grundschüler Welver von Klaus Schubert (hinten links) und Klaus Dehnert (hinten rechts). Mit großem Dank nahmen die beiden die Spende von Rektor Johannes Müller (Mitte) entgegen." width="300" height="224" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Infos aus erster Hand bekamen die Jungen und Mädchen der Grundschüler Welver von Klaus Schubert (hinten links) und Klaus Dehnert (hinten rechts). Mit großem Dank nahmen die beiden die Spende von Rektor Johannes Müller (Mitte) entgegen.</p></div>
<p>WELVER ▪ Groß war die Begeisterung bei den Welveraner Grundschülern,  groß wird sie auch bei den Schulkindern im togolesischen Animadé sein:  Eine Spende von 2 500 Euro überreichte Rektor Johannes Müller nun unter  tosendem Applaus an Klaus Schubert und Klaus Dehnert von der Soester  Jürgen-Wahn-Stiftung, die dort seit 1995 verschiedene  Hilfsprojekte durchführt.</strong></p>
<p>Zusammengekommen war die beeindruckende Summe im Rahmen einer  Projektwoche im Juni. Unter dem Motto „Tore für Togo – Kicken mit Herz“  hatten Schüler und Eltern bei einem großen Fußball-Turnier  landestypische Speisen verkauft – mit überwältigendem Erfolg. „Da hatten  wir das Haus voll“, berichtete Johannes Müller, der sich nochmals bei  den Eltern für den „fantastischen Einsatz“ bedankte.</p>
<p>Höchst  aktuell konnte Klaus Dehnert den Kindern von der Lage in der  togolesischen Stadt und dem Verwendungszweck berichten: Er war erst vor  ein paar Tagen vor Ort gewesen. Nachdem zunächst die Wasserversorgung  verbessert wurde, schafft die Stiftung derzeit Voraussetzungen für einen  geregelten Schulalltag der afrikanischen Kinder. Deren Eltern leben als  Bauern meist von der Hand in den Mund, können das Schulgeld für die  Kinder nicht bezahlen. Vor allem Mädchen haben daher oft nicht die  Möglichkeit, zur Schule zu gehen.</p>
<p>Die Soester Stiftung übernimmt  nun dieses Schulgeld, und unterstützt außerdem die Versorgung mit  Lernmaterial, Kleidung und Essen.</p>
<p>Damit die Bernhard-Honkamp-Schule  weiß, wo ihr Geld hinfließt, soll neben regelmäßigen Berichten auch  noch „etwas geschaffen werden, das man sehen kann“, so Klaus Dehnert.  Und dann wird der Jubel in Welver und Animade sicherlich erneut  aufbranden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Königsbesuch mit positiven Folgen</title>
		<link>http://www.togolese.de/knigsbesuch-mit-positiven-folgen</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 10:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Togo Hilfsprojekte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>BAD KROZINGEN. Vor drei Jahren  war der König von Togo zu Besuch in Bad Krozingen und Freiburg.  Folgenlos blieb die Visite nicht. Seine Hoheit, König Sawado Zankli  Lawson VIII aus&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2175" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/togo-aneho.jpg"><img class="size-medium wp-image-2175" title="togo-aneho" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/togo-aneho-300x175.jpg" alt="Viele Mütter mit ihren Kindern kommen in die 2005 gegründete Poliklinik Lanmésin, die im Mai eine Hilfslieferung mit apparativer Ausstattung aus dem Herz Zentrum Bad Krozingen erhielt.  Foto: Privat" width="300" height="175" /></a><p class="wp-caption-text">Viele Mütter mit ihren Kindern kommen in die 2005 gegründete Poliklinik Lanmésin, die im Mai eine Hilfslieferung mit apparativer Ausstattung aus dem Herz Zentrum Bad Krozingen erhielt.  Foto: Privat</p></div>
<p>BAD KROZINGEN. Vor drei Jahren  war der König von Togo zu Besuch in Bad Krozingen und Freiburg.  Folgenlos blieb die Visite nicht. Seine Hoheit, König Sawado Zankli  Lawson VIII aus Aného, hat mit Hilfe von Freunden in Deutschland gute  Kontakte geknüpft und konnte Hilfe für seine humanitären Projekte in  Togo gewinnen. Zuvorderst der Bad Krozinger Karl Schönenberger und seine  aus Togo stammende Frau Kayigan Kouvahé engagieren sich.</p>
<p>Kayigan Kouvahé stammt aus Aného und hat dort ihre Kindheit und  Jugendzeit verbracht. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester in  Kiew/Ukraine kam sie im Jahr 1976 nach Deutschland. Seit dieser Zeit ist  sie hier als Krankenschwester tätig; seit 1993 im Universitätsklinikum  in Freiburg. So ergibt sich eine direkte Verbindung zur Poliklinik,  welche der König vor fünf Jahren in ihrer Heimat im Rahmen seines  Hilfsprogramms zur Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen  Situation der Bevölkerung gründete, dem Centre Medico-Social Lanmésin.</p>
<p>Auch ihr Mann Karl Schönenberger, Diplom-Volkswirt und bis zu seiner  Pensionierung im Jahre 2001 Verwaltungsdirektor der zahnärztlichen  Körperschaften in Freiburg, unterstützt die Togohilfe mit aktivem  ehrenamtlichem sowie finanziellem Engagement. Auf eigene Kosten haben  Schönenbergers in den vergangenen Jahren immer wieder Hilfslieferungen  mit medizinischen Geräten, Instrumenten, Materialien oder Medikamenten  nach Togo gesendet oder bei ihren Reisen mitgenommen.</p>
<p>Im Mai diesen Jahres traf ein umfangreiches Bündel an Paketen mit  apparativer Ausstattung aus dem Herz Zentrum Bad Krozingen in Togo ein.  Wieder bezahlten Schönenbergers die Transportkosten aus eigener Tasche.  Darüber hinaus sammeln sie auf privater Basis Spenden, die ohne  Verwaltungskosten zu 100 Prozent eingesetzt werden können. &#8220;Ohne  Sickerverluste, denn es erfolgen generell keine Geldzahlungen, vielmehr  werden die benötigten Geräte, Instrumente oder Medikamente jeweils in  Deutschland oder vor Ort eingekauft und dann der Klinik übergeben&#8221;,  betont Schönenberger. Außerdem achte man persönlich darauf, dass die  Mittel sinnvoll und korrekt eingesetzt werden.</p>
<div>Auch ein Golfturnier im Wiesental sammelt Spenden  für die Togohilfe</div>
<p>Im Wiesental fand die Togohilfe ebenfalls Freunde. Das Ehepaar Rolf und  Hildegard Wetzel-Hinzpeter hat den König persönlich kennengelernt und  veranstaltet nun jährlich ein Wohltätigkeitsturnier auf der Golfanlage  in Schopfheim-Fahrnau, an dem auch Anfänger teilnehmen können. Kürzlich  fand die Premiere statt. Die Schirmherrschaft übernahm kein geringerer  als Regierungspräsident Julian Würtenberger, der auch die Siegerehrung  vollzog. Startgeld wurde nicht erhoben, dafür wurde um Spenden für die  Togohilfe gebeten.</p>
<p>Die Poliklinik Lanmésin hat einen Einzugskreis von rund 50000  Einwohnern. &#8220;Es kommen viele Mütter mit ihren Kindern her&#8221;, erklären  Karl Schönenberger und seine Frau. Denn die ambulante Behandlung in der  Klinik ist in den meisten Fällen kostenlos. Viele könnten sich die  Versorgung im staatlichen Krankenhaus oder einer teueren Privatklinik  gar nicht leisten. Die Arbeitslosenquote ist sehr hoch und viele  Menschen sind arm. Die häufigsten Krankheiten sind Malaria, Herz- und  Kreislaufbeschwerden, Infektions- sowie Magen- und Darmkrankheiten,  hinzu kommen Unfälle. In der Klinik sind zeitweise zwei Fachärzte, ein  Anästhesist, eine MTA, eine Krankenschwester sowie zwei ausgebildete  Helfer und fünf in Ausbildung befindliche Gehilfen tätig. Die  kaufmännische Leitung hat ein pensionierter Geologe. Die Ausstattung der  Klinik mit Geräten ist immer noch dürftig, schildert Familie  Kouvahé-Schönenberger. Es fehlen nach wie vor wichtige medizinische  Geräte, etwa ein Sono-Gerät, Sterilisatoren, Mikroskope, Instrumente für  kleine Operationen aber auch Medikamente.</p>
<p><strong>Spenden</strong> via Spendenkonto  &#8220;Togohilfe&#8221; bei der Apotheker- und Ärztebank,</p>
<p>Konto-Nr. 0601602357, BLZ 30060601.</p>
<p>Quelle: http://www.badische-zeitung.de</p>
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		<title>In Westafrika Erfahrungen fürs Leben sammeln</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 10:18:56 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[togolesischen Hauptstadt Lomé]]></category>

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<p><strong>Egelsbach ‐ „Wo liegt Togo eigentlich genau?“ Diese Frage musste  Stefanie Wannemacher zuletzt immer wieder beantworten. Die  Medizinstudentin wird im westafrikanischen Land knapp zwei Monate lang  Helferdienste leisten.</strong>&#8230;</p>]]></description>
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<div id="attachment_2163" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/stefanie-wannemacher-afrika-abenteuer.jpg"><img class="size-medium wp-image-2163" title="stefanie-wannemacher-afrika-abenteuer" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/stefanie-wannemacher-afrika-abenteuer-300x224.jpg" alt="© Strohfeldt  Stefanie Wannemachers Afrika-Abenteuer startet am Sonntag – und mit ordentlich Übergepäck. In den Flieger nach Lomé wird die 24-jährige Medizinstudentin mehr als 20 Kilo Hilfsgüter und Krankenhausutensilien mitnehmen." width="300" height="224" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">© Strohfeldt  Stefanie Wannemachers Afrika-Abenteuer startet am Sonntag – und mit ordentlich Übergepäck. In den Flieger nach Lomé wird die 24-jährige Medizinstudentin mehr als 20 Kilo Hilfsgüter und Krankenhausutensilien mitnehmen.</p></div>
<p><strong>Egelsbach ‐ „Wo liegt Togo eigentlich genau?“ Diese Frage musste  Stefanie Wannemacher zuletzt immer wieder beantworten. Die  Medizinstudentin wird im westafrikanischen Land knapp zwei Monate lang  Helferdienste leisten. </strong><em> </em></p>
<p>Am 1. August beginnt Stefanie Wannemachers Afrika-Abenteuer. Die  24-Jährige wird knapp zwei Monate in der togolesischen Hauptstadt  Lomé sowie in den Nachbarstaaten Ghana und Benin verbringen. Dies  keineswegs zum bloßen Vergnügen, sondern um vor Ort im Rahmen des  Projekts „West-Afrika“ medizinische Erfahrungen zu sammeln.</p>
<p>Mit  dem Abstecher in das exotische Gastland erfüllt Wannemacher sich einen  lange gehegten Wunsch: „Ich spiele schon seit einigen Jahren mit dem  Gedanken, bei einem medizinischen Hilfsprojekt mitzumachen“, erzählt  sie. Mit knapp 20 weiteren deutschen Medizinstudenten wird sie  größtenteils in einem togolesischen Krankenhaus arbeiten und ferner  verschiedene Hilfsprojekte des Vereins „West-Afrika“ unterstützen –  darunter der Bau eines Kinderheims und einer Dorfklinik.</p>
<p><em>Quelle: </em>http://www.op-online.de, <em>Von Cora Werwitzke</em></p>
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		<title>Einsatz in der schwimmenden Klinik</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 10:09:14 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Krankenhausschiff]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong>Die Refratherin Jutta Himperich arbeitete als Zahnarzthelferin auf einem Krankenhausschiff in Togo. Das Leben auf beengtem Raum, die fremde Sprache und der Wiedereinstieg in den Beruf nach 20 Jahren waren</strong>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2155" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a href="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/togo-hilfe.jpg"><img class="size-medium wp-image-2155" title="togo-hilfe" src="http://www.togolese.de/wp-content/uploads/2010/08/togo-hilfe-300x186.jpg" alt="Fünf Wochen lang arbeitete Jutta Himperich (Mitte) als Zahnarztassistentin auf der „Africa Mercy“. (Bild: privat)" width="300" height="186" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Fünf Wochen lang arbeitete Jutta Himperich (Mitte) als Zahnarztassistentin auf der „Africa Mercy“. (Bild: privat)</p></div>
<p><strong>Die Refratherin Jutta Himperich arbeitete als Zahnarzthelferin auf einem Krankenhausschiff in Togo. Das Leben auf beengtem Raum, die fremde Sprache und der Wiedereinstieg in den Beruf nach 20 Jahren waren ein Abenteuer.</strong></p>
<p>Bergisch Gladbach &#8211;  Für Jutta Himperich war der Entschluss, sich für den medizinischen  Einsatz auf dem Krankenhausschiff „Africa Mercy“ zu melden, quasi ein  Sprung ins kalte Wasser. „Ich konnte kein Englisch, hatte 20 Jahre lang  meinen Beruf nicht mehr ausgeübt, als ich vor drei Jahren auf einen  Artikel über die Hilfsorganisation stieß“, erinnert sich die 61 Jahre  alte Refratherin. „Aber dann habe ich mich entschlossen, in Rotterdam an  einem Einführungskurs für den Hilfseinsatz auf dem Schiff mitzumachen.“  Das Bewerbungsschreiben musste sie noch übersetzen lassen, doch dann  packte sie der Ehrgeiz: Sie lernte Englisch &#8211; privat und in einer  Sprachschule &#8211; und arbeitete bei ihrem Zahnarzt „am Stuhl“. „»Ich mache  Sie fit«, hat der sofort gesagt, als ich ihm von meinem Plan erzählte.  Und es klappte alles wie früher“, erzählt Jutta Himperich. „Ich hab&#8217;  dann auch Gas gegeben mit dem Englischlernen. So eine Situation macht  einen richtig stark.“ Die Belohnung für die intensive Vorbereitung war  die gute Nachricht von der Hilfsorganisation: Im März diesen Jahres  sollte sie auf der „Africa Mercy“ fünf Wochen lang in Lomé / Togo  arbeiten. Und das hieß auch ein beengtes Leben in einer  Sechsbett-Innenkabine auf dem Schiff.</p>
<p>Doch sie hat sich sofort  eingebunden in das internationale Team und auf die Patienten und das  Arbeitspensum eingestellt. „Zuerst habe ich in Lomé kein Wort verstanden  &#8211; diese Erfahrung haben aber alle gemacht“, sagt die Refratherin. Nach  einer Woche klappten die Abläufe wie am Schnürchen: Patienten-Screening,  Termine machen, die Menschen mit den ärgsten Schmerzen gleich da  behalten, bei der Behandlung assistieren.</p>
<p>Bis zu 80 Patienten am  Tag wurden auf den neun Zahnarztstühlen in einem Raum behandelt. „Ich  war sehr betroffen, was die Menschen aushalten können und müssen.  Teilweise haben sie sechs Jahre auf einen Zahnarzt gewartet.“ In  Erinnerung geblieben ist ihr vor allem ein junges Mädchen mit einem  komplizierten Kieferbruch, der Vater hatte einen Stein nach ihm  geworfen. Bei der Operation konnte das Mädchen nicht komplett betäubt  werden.</p>
<p>Überhaupt waren die Eingriffe nicht so komfortabel wie in  Deutschland. Und natürlich trug das Team immer Mundschutz, bei der  Arbeit mit Skalpell und Nadel war immer äußerste Vorsicht geboten &#8211; vor  allem wegen der Gefahr, sich mit Aids anzustecken. „Wir hatten permanent  HIV-Patienten. Aber ich hatte keine Angst vor einer Ansteckung, auch  nicht vor Malaria“, sagt Himperich. „Im Gegenteil, es ist mir lange  nicht so gut gegangen wie bei diesem Einsatz in der brütenden Hitze  Westafrikas.“ Wenn um 17 Uhr der Dienst beendet war, hieß es nur noch:  essen und schlafen. Das Team war sehr gefordert.</p>
<p>Doch bei der  kräftezehrenden Arbeit hat die Refratherin viel über die Menschen in  Togo erfahren. „Unsere Helfer vor Ort waren groß gewachsen, hübsch,  intelligent und fleißig, aber sie haben keine Chance, eine Arbeitsstelle  zu bekommen außerhalb des Einsatzes auf dem Mercyship.“ Beeindruckend  war für Himperich vor allem die überschäumende Lebensfreude: „Zum  gemeinsamen Gottesdienst kamen alle &#8211; Gesunde, Kranke auf Krücken und  mit Gipsbein &#8211; es wurde getrommelt und alle haben getanzt.“</p>
<p>Viel  habe sie über das Leben der Togolesen gelernt. „Dies war eine wichtige  und wertvolle Erfahrung, dass es noch etwas anderes gibt im Leben“, sagt  Jutta Himperich. Besonders dankbar sei sie ihrer Familie und ihren  Freunden, die ihr geholfen und sie unterstützt haben bei ihrem Einsatz:  „Man ist sich nicht bewusst, wie Freunde in bestimmten Situationen  reagieren.“ Doch sie haben alle mit Spenden geholfen, den Aufenthalt in  Togo mitzufinanzieren. Den müssen die Helfer von Mercy Ships nämlich  selbst bezahlen, auch den Flug.</p>
<p>Von Gisela Schwarz : http://www.rhein-berg-online.ksta.de</p>
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