Große Spendenbereitschaft macht’s möglich: weitere Projekte im Auge

Die nachhaltige Unterstützung reicht in Meckenbeuren über „Wir helfen Afrika“ (im Bild der „Big shoe“, wie er beim U19-Länderspiel in Kehlen überbracht wurde) hinaus. Beteiligt sind von links Stefan Schnippe, Roland Weiß, Andreas Schmid, die Schwestern Marie Catherine und Marilen sowie Nestor Mandeko.
(MECKENBEUREN/rwe) „Wir helfen Afrika“, was als Beitrag von 32 Kommunen mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft begonnen hat, zieht in Meckenbeuren immer größere Kreise. Da die benötigten 8000 Euro für die Operation eines Kindes bereits gesammelt wurden, lassen sich noch zwei weitere wichtige Projekte unterstützt — beide mit lokalem Bezug.
Die Übergabe des „Big Shoes“ bot den passenden Rahmen für eine Zwischenbilanz: Von Bürgermeister a.D. Roland Weiß ging das Wahrzeichen der Initiative „Wir helfen Afrika“ gestern an Nachfolger Andreas Schmid über. 32 Städte und Gemeinden aus Baden-Württemberg haben es sich zur Aufgabe gemacht, bis zum WM in Südafrika je 8000 Euro zu sammeln, so dass 32 hilfsbedürftige Kinder aus Afrika operiert werden können.
Ein Weg, auf dem Meckenbeuren bereits weit ist: Großspenden (wie die 5000 Euro der Firma Ecko) tragen dazu ebenso bei wie Aktionen aller Grundschulen. Und: Als Bürgermeister Weiß verabschiedet wurde, verzichtete er auf Geschenke und bat um Spenden für „Wir helfen Afrika“. 2750 Euro kamen zusammen.
Das Spendenbarometer hat inzwischen den Stand von 10 500 Euro erreicht, im Mai stehen auf einem OP-Schiff vor Togo die ersten zehn Operationen an. Für die fleißigen Spendensammler in Meckenbeuren stellt sich nunmehr die Frage: Welche Projekte wollen wir noch unterstützen? Zwei haben sie ins Auge gefasst, die beide lokalen Bezug besitzen und für eine nachhaltige Direkthilfe stehen, bei der die Mittel auch „1:1“ ankommen.
Quelle : schwaebische.de
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