Kantonsspenden: 70’000 Franken für zwölf Projekte von elf Hilfswerken
Für das Jahr 2009 standen dem Thurgauer Departement für Finanzen und Soziales 120’000 Franken für humanitäre Hilfsaktionen zur Verfügung. Von diesen sind bisher 50’000 Franken verteilt worden. Zum Jahresende werden die übrigen 70’000 Franken an elf Hilfswerke vergeben.
Während des Jahres wurden nach Angaben des DFS vom Mittwoch 50’000 Franken als Nothilfe vergeben: Je 10’000 Franken gingen an die Opfer der Choleraepidemie in Zimbabwe, an die Erdbebenopfer auf Sumatra und an die Unwetteropfer auf den Philippinen und in Vietnam. 20’000 Franken spendete der Thurgau für die Erdbebenopfer in Italien.
Die verbleibenden 70’000 Franken verteilt das Departement für Finanzen und Soziales an elf Organisationen für zwölf verschiendene Projekte. Zweimal 10’000 Franken bekommt das Schweizerische Rote Kreuz – einmal für Vertriebene in Pakistan und einmal für Überlebenshilfe für Überschwemmungsopfer in Westafrika.
Zehnmal 5000 Franken
Je 5000 Franken bekommen die verbleibenden zehn Organisationen – merheitlich für Projekte, die die Trinkwasserversorgung oder die Situation der Kinder verbessern sollen. Die Empfänger sind: «Solidarität Dritte Welt» (Aids-Projekt, Burundi), Terres des Hommes (Bekämpfung von Kinderausbeutung, Togo) und Médecins sans Frontières (Kala Azar Projekt, Kenya ).
Den gleichen Betrag bekommen auch das Schweiz. Arbeiterhilfswerk (sauberes Trinkwasser, El Salvador), die Fundaciòn Para Los Indios (Trinkwassersystem, Ecuador), MIVA Schweiz (Fahrzeug für benachteiligte Kinder, Kamerun), IAMANNEH (Kinderhilfe, Mali), OME (Instandsetzung von Zisternen, Jordanien), Solidar Med und Swissaid (Sauberes Trinkwasser, Niger).
Quelle: http://www.thurgauerzeitung.ch
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